Nds. Kultusministerium klar

Laatzen erhält 716.000 Euro vom Land für zusätzliches Personal in Kindertagesstätten


716.000 Euro erhielt Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne heute von Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt in Form eines Förderbescheids. Mit dem Geld aus der sogenannten „QuiK-Richtlinie" (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten) sollen zusätzliche Fach- und Betreuungskräfte in den Laatzener Kindertagesstätten eingestellt werden. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen das vorhandene Personal entlasten und schwerpunktmäßig bei der Integration und Sprachförderung unterstützen.

„Seit 2015 haben wir in den Krippen die dritte Kraft eingeführt. Nun verbessern wir auch bei den 3-6-Jährigen den Personalschlüssel und erhöhen damit die Qualität der pädagogischen Arbeit. Davon profitieren alle Kinder in den Einrichtungen", freute sich Kultusministerin Heiligenstadt bei der symbolischen Übergabe des Förderbescheids im Evangelischen Thomaskindergarten in Laatzen. „Mit der QuiK-Richtlinie eröffnen wir neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Fachkräfte in Kindertagesstätten und Perspektiven für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Ich freue mich, dass sich die Stadt Laatzen für frühkindliche Bildung und Integration stark macht. Gemeinsam erhöhen wir das pädagogische Fachkräfteangebot für die Kindertagesstätten zum Wohle unserer Kinder."

Die Niedersächsische Landesregierung fördert die personelle Verstärkung in Kindertagesstätten über die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten („QuiK") in den kommenden Jahren mit rund 300 Millionen Euro. Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache bzw. Kinder mit Fluchterfahrung betreut werden, sollen über das Förderprogramm personelle Unterstützung erhalten.

Bürgermeister Köhne: „Wir begrüßen die Initiative des Niedersächsischen Kultusministeriums sehr. In der Stadt Laatzen können zehn Kitas in städtischer und freier Trägerschaft im gesamten Stadtgebiet von dem Programm profitieren. Wir hoffen, dass QuiK der Einstieg in eine langfristige Förderung des Landes ist, die den neu eingestellten Fachkräften und den Kitas eine Perspektive über 2018 hinaus bietet. Wir brauchen auch in Zukunft gute und ausreichende Fachkräfte, um alle Kinder optimal fördern zu können."

Die örtlichen Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe - wie die Stadt Laatzen - kooperieren mit allen Trägern der Kindertageseinrichtungen in ihren Bereichen und sorgen so dafür, dass die zusätzliche Personalunterstützung bedarfsgerecht zum Einsatz kommt. Dort, wo aufgrund der Arbeitsmarktsituation kurzfristig keine Fachkräfte eingestellt werden können, erhalten die Träger die Möglichkeit, nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger als Zusatzkräfte einzustellen und ihnen eine berufsbegleitende Ausbildung für den zukünftigen Einsatz als Regelkraft zu ermöglichen.

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Artikel-Informationen

28.09.2017

Ansprechpartner/in:
Tanja Meister

Nds. Kultusministerium
Stellvertretende Pressesprecherin
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 120 7145

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