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Regionale Strukturen

1. Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI)

Um die Inklusion vor Ort weiterzuentwickeln, richtet die Landesregierung „Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule“ (RZI) ein.

In den RZI arbeiten Expertinnen und Experten, die in allen Fragen sonderpädagogischer Förderung und Unterstützung kompetent Auskunft geben können. Sie sind damit zentrale Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für nichtlehrendes Personal an Schulen, für die Schulträger und die Studienseminare. Durch den Aufbau der RZI unterstützt das Land Niedersachsen jede inklusive Schule vor Ort auf eine besonders niedrigschwellige Weise durch Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Inklusion. Die RZI gehen auf regionale Besonderheiten in der Beratung ein und fördern die Zusammenarbeit und Vernetzung in der Region zum Wohle der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Außerdem koordinieren die RZI die sonderpädagogische Versorgung der Schulen in der jeweiligen Region.

Zum 1. August 2017 haben die ersten 11 RZI in den folgenden Landkreisen bzw. kreisfreien Städten ihre Arbeit aufgenommen:

  • Stadt Oldenburg
  • Landkreis Friesland
  • Landkreis Osnabrück
  • Landkreis Schaumburg
  • Landkreis Hameln-Pyrmont
  • Stadt Braunschweig
  • Stadt Wolfsburg
  • Landkreis Cuxhaven
  • Landkreis Uelzen
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg
  • Landkreis Osterholz

Zum 01. August 2018 wurden in 24 weiteren Landkreisen und kreisfreien Städten RZI eingerichtet:

  • Landkreis Goslar
  • Landkreis Göttingen
  • Landkreis Northeim
  • Landkreis Wolfenbüttel
  • Landkreis Peine
  • Stadt Hannover
  • Landkreis Hildesheim
  • Landkreis Holzminden
  • Landkreis Nienburg
  • Landkreis Diepholz
  • Landkreis Celle
  • Landkreis Heidekreis
  • Landkreis Lüneburg
  • Landkreis Stade
  • Landkreis Wittmund
  • Landkreis Aurich
  • Landkreis Leer
  • Stadt Wilhelmshaven
  • Landkreis Wesermarsch
  • Landkreis Oldenburg
  • Stadt Delmenhorst
  • Landkreis Vechta
  • Stadt Osnabrück
  • Landkreis Grafschaft Bentheim

Zum 01.August 2019 wurde im Landkreis Harburg ein weiteres RZI eingerichtet.

Zum 01. August 2020 ist die Einrichtung weiterer RZI in den Landkreisen Emsland und Gifhorn sowie in der Stadt Salzgitter geplant.

Den eingerichteten RZI werden zunächst zwei Aufgaben gemäß Eckpunktepapier 2.0, das in enger Zusammenarbeit und Abstimmung auch mit den Verbänden erstellt wurde, übertragen. Diese sind:

  • Vorbereitung des Einsatz des sonderpädagogischen Personals
  • Beratung aller Beteiligten

In intensiver Kooperation mit der NLSchB wird der Prozess zur Einrichtung der RZI organisiert und begleitet.

In Planung befinden sich die Übertragung weiterer Aufgaben an die RZI sowie der sukzessive Aufbau des Personalbestands.

Die RZI sind Teil der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

Weitere Hinweise

Insbesondere in den Landkreisen, in denen es noch kein RZI gibt, stehen die zuständigen Förderzentren / Förderschulen für Beratung zu sonderpädagogischen Fragestellungen in der inklusiven Schule zur Verfügung. Welches Förderzentrum für die Fragen von interessierten Eltern und weiteren Beteiligten zuständig ist, können Sie über die Servicestellen der jeweiligen Regionalabteilung der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Erfahrung bringen.

Regionalabteilung Braunschweig
0531 484-3333
service-bs@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Hannover
0511 106-6000
service-h@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Lüneburg
04131 15-2222
service-lg@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Osnabrück
0541 77046-444
service-os@nlschb.niedersachsen.de

2. Mobile Dienste

Aktuell arbeitet das Kultusministerium gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde daran, die Ziele, Aufgaben, Arbeitsweisen und Inhalte der Beratung der Mobilen Dienste zu konkretisieren, einheitliche Verfahrensweisen u. a. bzgl. Beauftragung und Einsatzplanung zu vereinbaren sowie Maßstäbe für eine bedarfsgerechte Ressourcenzuweisung zu ermitteln. Da Mobile Dienste auch durch Lehrkräfte der Landesbildungszentren übernommen werden, ist auch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit einbezogen. Angestrebt wird zunächst, einen Erlass mit Regelungen zur inhaltlichen Arbeit sowie zur Beauftragung und Einsatzplanung der Mobilen Dienste zum kommenden Schuljahr 2020/2021 in Kraft zu setzen.

Bis dahin ist der Erlass “Sonderpädagogische Förderung“ weiter anzuwenden.

In einem weiteren Schritt werden Maßstäbe für eine bedarfsgerechte Ressourcensteuerung für die Mobilen Dienste entwickelt. Ziel ist es, die Erarbeitung der neuen Form der Ressourcenzuweisung im Jahr 2020 abzuschließen. Bewährte Konzepte sollen dabei weiterhin Berücksichtigung finden.

Im Schuljahr 2018/2019 wurden Mobile Dienste landesweit in einem Umfang von insgesamt fast 5400 Lehrkräftewochenstunden geleistet.


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