Nds. Kultusministerium klar

Ganztagsschulland Niedersachsen präsentiert sich auf dem Ganztagsschulkongress 2017 in Berlin


Wie sehen gute Ganztagsschulen aus, in denen alle Schülerinnen und Schüler optimal auf die Welt von morgen vorbereitet werden? Dieser Frage geht der diesjährige Ganztagsschulkongress nach, der am 27. und 28. September in Berlin stattfindet. Unter dem Motto „Individuell, digital, sozial - Bildung gestalten in der Ganztagsschule" bietet der Kongress eine Plattform für den länderübergreifenden Austausch. Das Ganztagsschulland Niedersachsen informiert an einem eigenen Ausstellungsstand über den Ausbau des Ganztags als Herzstück der „Zukunftsoffensive Bildung".

„Ich freue mich, dass Niedersachsen auch auf dem diesjährigen Ganztagsschulkongress gut vertreten sein wird. Niedersachsen ist Ganztagsschulland. Ganztagsschulen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Bildungslandschaft. Neben dem quantitativen Ausbau wollen wir gemeinsam mit den Schulen daran arbeiten, die Qualität der Bildungsangebote im Ganztag noch weiter zu verbessern", sagt Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

In Niedersachsen arbeiten mittlerweile rund 1.800 Schulen ganztägig. Dies sind rund 70 Prozent aller Schulen. Mehr als die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen nutzt ein Ganztagsangebot. Mit der „Zukunftsoffensive Bildung" hat die Landesregierung die Rahmenbedingungen für den Ganztag in Niedersachsen deutlich verbessert. Zwischen 2017 und 2021 investiert die Landesregierung insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Ganztags.

Beispielhaft und stellvertretend für die anderen Ganztagsschulen im Land wird in diesem Jahr die Integrierte Gesamtschule (IGS) Roderbruch ihre Arbeit am niedersächsischen Ausstellungsstand präsentieren. Die IGS Roderbruch ist seit dem Jahr 2001 teilgebundene Ganztagsschule mit 1.879 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. Die Verzahnung von Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten im Ganztag ist bestimmt von einem Zusammenspiel von Fachunterricht und individuellen Angeboten, die sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientieren. Eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Ganztags spielt die Mittagspause. Sie bietet Erholung und Gemeinschaftserlebnis: Neben den Ruhebereichen in den Klassenräumen können die Schülerinnen und Schüler zwischen diversen abwechslungsreichen Mittagspausenangeboten wählen.

Auf dem Ganztagsschulkongress 2017 geht es neben den Einblicken in die Arbeit der ausstellenden Schulen auch um den länderübergreifenden Austausch und fachliche Impulse. Zu den Hauptrednern gehört Prof. Dr. Jutta Allmendinger vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Der Bundesganztagskongress findet bereits zum zwölften Mal statt und wird in diesem Jahr ermöglicht durch eine Kooperation der Programme
„LiGa - Lernen im Ganztag" und „Ganztägig bilden". Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), die Stiftung Mercator und zahlreiche weitere Partner fördern mit diesen beiden Programmen die Qualitätsentwicklung von Ganztagsschulen in Deutschland. Die Programme umfassen u. a. Beratungs- und Qualifizierungsangebote sowie den Austausch in schulischen Netzwerken.

Weitere Informationen zum Kongress stehen Interessierten im Internet unter dem folgenden Link zur Verfügung:

www.ganztaegig-lernen.de

Bild für Presseinfos  
Artikel-Informationen

26.09.2017

Ansprechpartner/in:
Tanja Meister

Nds. Kultusministerium
Stellvertretende Pressesprecherin
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 120 7145

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