Nds. Kultusministerium klar

Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Anlässlich des Zukunftstages 2016, der in diesem Jahr in Niedersachsen auf den 28. April fällt, erinnert sich die Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt an ihre eigene Kinder- und Jugendzeit. Die Kinder- und Jugendbilder der anderen Kabinettsmitglieder finden Sie auf den Internetseiten der Ministerien. Eine Übersicht finden Sie hier.

Jugendfoto Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt  
Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen, ist in ein umfassendes Berufsorientierungsprogramm der Schulen einzubetten und soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen.

Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen erhalten an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern. Sie können an Aktionen in Betrieben, Hochschulen und Einrichtungen teilnehmen und sollen so Berufe erkunden, die sie selbst meist nicht in Betracht ziehen. Dabei soll von allen Beteiligten darauf geachtet werden, dass für Mädchen und Jungen getrennte Angebote vorgehalten werden.

Mädchen haben so die Möglichkeit „typische Männerberufe" in Technik und Naturwissenschaft kennen zu lernen, Jungen sollen die eher „typischen Frauenberufe" z. B. in Pflege und Erziehung entdecken.

Schülerinnen und Schüler können an diesem Tag aber auch an Veranstaltungen der Schule teilnehmen, die der Zielsetzung des Zukunftstags dienen.

Statistiken belegen klar, dass nicht nur Mädchen, sondern ebenso Jungen sich aus dem über 350 verschiedene Ausbildungsberufe umfassenden Spektrum mehrheitlich auf ca. zehn typische Männer- bzw. Frauenberufe konzentrieren. Insofern besteht die Notwendigkeit, den Gendergedanken als Unterrichtsprinzip in der Berufsorientierung zu verankern. Mit diesen Voraussetzungen wird an den Schulen Niedersachsens eine höhere Akzeptanz für den „Zukunftstag für Mädchen und Jungen" erreicht, als es in vergangenen Jahren für den „Girls' Day" der Fall war. Schulorganisatorisch lässt sich ein Zukunftstag sowohl für Jungen als auch für Mädchen wesentlich leichter in ein Schulkonzept integrieren, als es der „Girls' Day" zuließ.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de


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