Nds. Kultusministerium klar

Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen

Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen“ werden die Zahlen und Vergleichswerte zum Stichtag der Erhebung 15.11.2017 (Schuljahr 2017/2018) für die öffentlichen berufsbildenden Schulen sowie die berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft fortgeschrieben.

Die ermittelten Daten geben im Wesentlichen Auskunft über das aktuelle Schuljahr. Aus demVergleich der Werte vorangegangener Jahre und den zum Teil prognostischen Erwartungen für die Zukunft lassen sich aufschlussreiche Erkenntnisse über die Entwicklung in den einzelnen Bereichen der berufsbildenden Schulen ableiten.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen berufsbildenden Schulen und an berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft lag im Schuljahr 2017/2018 bei 266.884. Der größteTeil von ihnen (247.109) wird an den öffentlichen berufsbildenden Schulen beschult. Gut 60 % besuchen dort die Berufsschule, während die verbleibenden nahezu 40 % Schülerinnen und Schüler vollzeitschulischer Bildungsgänge sind. Hierbei bilden die beruflichen Gymnasien mit 22.359 Schülerinnen und Schülern weiterhin den größten Bildungsgang, auch wenn die Zahl im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat in der näheren Vergangenheit erhebliche Anstrengungen unternommen, um für junge Flüchtlinge entsprechend qualifizierte Angebote auch im berufsbildenden Bereich vorzuhalten. Das Sprach- und Integrationsprojekt für jugendliche Flüchtlinge (SPRINT) stellt im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbeschulung ein stark frequentiertes Angebot dar. Zum Stichtag der Erhebung lag die Zahl der Schülerinnen und Schüler hier bei 2.465 und damit auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Setzt man die Veränderung der Zahlen der Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgängen Berufsvorbereitungsjahr und Berufseinstiegsklasse mit der Änderung der Zahl im Projekt SPRINT in Relation, lässt sich hieraus u. a. ableiten, dass es gelungen ist, die jungen Flüchtlinge zu einem großen Anteil in das reguläre System des berufsbildenden Bereichs zu integrieren.

Seit 2011 sind die berufsbildenden Schulen Regionale Kompetenzzentren. Die berufsbildenden Schulen entscheiden unter Beachtung der haushaltsrechtlichen Vorgaben eigenverantwortlich über die zur Deckung des fachrichtungs- und fächerspezifischen Bedarfs notwendigen Stellenausschreibungen, um für die Qualitätsentwicklung an der Schule Sorge zu tragen. Nach den hohen Einstellungszahlen von Lehrkräften in den Haushaltsjahren 2014 (546), 2015 (511) und 2016 (480) konnte auch im Haushaltsjahr 2017 mit 536 Einstellungen erneut ein überdurchschnittliches Einstellungsergebnis zur Verbesserung der quantitativen und qualitativen Unterrichtsversorgung erzielt werden. In den Jahren 2011 bis 2013 lag die Zahl der Neueinstellungen an öffentlichen berufsbildenden Schulen in Niedersachsen noch durchschnittlich unter 300.

In der Broschüre sind im Folgenden die Zahlen und Statistiken zu den verschiedenen Bereichen des berufsbildenden Bereichs angeführt, die häufig im Zusammenhang mit den berufsbildenden Schulen angefordert werden. Bei der Bewertung der Statistiken sind die Anmerkungen und Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Sie liefern hilfreiche Hinweise auf das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. Sollten sich weitere Fragen zum Hintergrund der Statistiken ergeben, wenden Sie sich bitte an das Niedersächsische Kultusministerium, das hierzu gern nähere Auskünfte gibt.

 

Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen Stand: Schuljahr 2017/2018

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