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Bereitstellung von Materialien und Evaluationsinstrumenten

Multiprofessionelle Zusammenarbeit, die u. a. die an Schule vorhandene Heterogenität und Diversität in angemessener Weise wertschätzt und die individuelle Vielfalt an (Hoch-)Begabungen, Talenten sowie Bedürfnissen berücksichtigt, ist vor allem dann wirkungsvoll, wenn sie zielgerichtet ist und gleichzeitig auf einer konstruktiven, offenen Diskussionskultur basiert. Darüber hinausgehende Faktoren sind unter anderem die Klärung der Aufgaben- bzw. Rollenverteilung im Team, das Vorhandensein von Kommunikationsroutinen und ein auf Konsens beruhendes Sitzungsmanagement.

Ein unabdingbarer Baustein für die Gestaltung schulischer Qualitätsentwicklung ist darauf aufbauend die Verständigung auf ein gemeinsames Leitbild und auf entsprechende Entwicklungsziele im Schulprogramm. Um vor diesem Hintergrund die multiprofessionelle Zusammenarbeit der eigenverantwortlichen Schule gezielt weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken, kann es wichtig und ausgesprochen hilfreich sein, unterschiedliche externe Beratungsmöglichkeiten zu nutzen, um von außen spezielle und auf die einzelne Schule bezogene Impulse zu erhalten.

Ergänzend zu diesen externen Angeboten sind durch das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung unterschiedliche Materialien sowie Instrumente zur internen Evaluation vorhandener Strukturen entwickelt worden, die auf dieser Seite abgerufen werden können.

Diese sind aufeinander abgestimmt und sollen dabei helfen, die Situation an der eigenen Schule schnell zu erfassen, multiprofessionelle Strukturen bedarfsgerecht auszubauen sowie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen beteiligten Fachkräften zielorientiert weiterzuentwickeln. Gleichzeitig kann ihr Einsatz aber auch getrennt voneinander erfolgen, um eine Ausgangslage zu erheben oder eine Entscheidungsfindung fokussiert zu unterstützen:

1. Das Video zum Thema „Selbstevaluation in der multiprofessionellen Zusammenarbeit“ ist als Impulsgeber zu verstehen. Hier wird in den Blick genommen, welchen Nutzen Selbstorganisation für die Schulen haben kann, die multiprofessionelle Zusammenarbeit systematisch analysieren bzw. weiterentwickeln möchten. Das Video ist im Downloadbereich rechts zu finden.

2. Mithilfe der Strukturkarte ist es möglich zu ermitteln, welche Fachkräfte in der jeweiligen Schule tätig sind. Anhand konkreter Anlässe können dabei verschiedene Kooperationsgruppen in ihrer multiprofessionellen Zusammenarbeit visuell identifiziert werden.

3. Die beiden Methoden Windmühle und Spinnennetz dienen der Analyse bzw. Selbstevaluation. Sie sollen Schulen bei der Weiterentwicklung der multiprofessionellen Zusammenarbeit gezielt unterstützen.

4. Die SOFT – Analyse bietet im Hinblick auf eine weitergehende Analyse bzw. Selbstevaluation die Möglichkeit, die für eine erfolgreiche multiprofessionelle Zusammenarbeit notwendigen Aspekte genauer zu beleuchten und passgenau zu analysieren.

5. Das Modell der „3-Stufen “ dient der weitergehenden Analyse und Selbstevaluation konkreter Kooperationssituationen. Diese werden zunächst analysiert, um anschließend darauf aufbauend sowohl fördernde als auch limitierende Faktoren zu ermitteln, aus denen sich mögliche Lösungsansätze ergeben.

Grundsätzlich sind alle zur Verfügung gestellten Materialien derart gestaltet, dass sie ohne große Vorbereitung eingesetzt bzw. verwendet werden können.


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