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Niedersachsen fühlt sich durch nationalen Bildungsbericht bestätigt - Heiligenstadt: „Richtig und wichtig, dass Bildung bei uns oberste Priorität hat!“

Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zum Bericht „Bildung in Deutschland 2014“, den die Kultusministerkonferenz und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung heute vorgestellt haben:

„Der Bildungsbericht zeigt, wie richtig und wichtig es war, dass diese Landesregierung das Thema Bildung zur obersten Priorität erklärt hat. Durch die aufgezeigten Handlungsfelder fühlen wir uns in unserem Kurs bestätigt:

  • Mit dem gestarteten Ausbau der Ganztagsschulen geben wir den Schulen neue pädagogische Gestaltungsspielräume.
  • Den niedersächsischen Anteil der "Bildungsmilliarden" werden wir für qualitative Verbesserungen in der frühkindlichen Bildung einsetzen.
  • Mit dem kürzlich ins Leben gerufenen "Bündnis für duale Berufsausbildung" wollen wir gemeinsam mit den entsprechenden Bildungsakteuren und Sozialpartnern das Übergangssystem für Jugendliche ins Berufsleben besser gestalten. Weiterhin gilt es, Ausbildungsangebote für alle jungen Menschen zu schaffen.
  • Durch die Stärkung der Berufsorientierung und die neuen Fördermöglichkeiten im Gymnasium geben wir Schülerinnen und Schülern bessere Entscheidungshilfen und sorgen für mehr Durchlässigkeit.

Insgesamt befinden wir uns in Niedersachsen auf einem sehr guten Weg. Der Bildungsbericht zeigt zudem auch wichtige Handlungsbedarfe auf, z.B. müssen wir weiterhin verstärkt dafür Sorge tragen, dass wir Kinder aus erwerbslosen, armutsgefährdeten oder bildungsfernen Elternhäusern so fördern, dass sie bestmögliche Bildungsabschlüsse erreichen können. Hier sehe ich im Ausbau frühkindlicher Bildungsangebote und der Ganztagsschulen entscheidende Ansatzpunkte.

In Hinblick auf die Inklusion ist mit der Einführung der inklusiven Schule der wichtigste erste Schritt gemacht. Jetzt gilt es, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulen und Schulträger bei der Umsetzung bestmöglich zu unterstützen. Wir tun dies bereits in vielerlei Hinsicht, z.B. durch deutlich mehr Lehrkräfte, mehr Fort- und Weiterbildungen und eine bessere Lehrerausbildung. Erste Erfolge sind sichtbar. Wir können den Schalter - auch in den Köpfen der Menschen - nicht von heute auf morgen umlegen, doch ich bin zuversichtlich, dass das gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler und die damit verbundene gesellschaftliche Teilhabe gut gelingen werden.“

Die Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz zum Bildungsbericht finden Sie hier:

http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/bildung-in-deutschland-2014.html

Artikel-Informationen

13.06.2014

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Hans-Böckler-Allee 5
30173 Hannover
Tel: 05 11/1 20-71 48
Fax: 05 11/1 20-74 51

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