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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen

Vorwort

Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen" werden die Vergleichswerte und Zahlen aus der Erhebung zur Unterrichtsversorgung an allgemein bildenden Schulen zum Stichtag 22.09.2014 (Schuljahr 2014/2015) für die öffentlichen sowie die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen fortgeschrieben.

Die allgemeinen Informationen über die Schüler-, Klassen- und Lehrerzahlen und deren Relationen auf Landesebene sowie für die Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde und für das Land Niedersachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern sind im Kapitel 1 „Übersichten" auf den Seiten 1 bis 10 dargestellt.

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler beträgt zum 22.09.2014 an den allgemein bildenden Schulen 856.251 und ist damit um weitere 13.011 (-1,5 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Nach der derzeitigen Schülerprognose werden im Jahr 2015 rund 841.000, 2016 rund 825.000, 2020 rund 810.000 und 2025 rund 774.000 Schülerinnen und Schüler niedersächsische allgemein bildende Schulen besuchen (S. 12).

Die Übergangsquote der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen auf die Schulformen des Sekundarbereichs I (S. 29) zeigt aufgrund der Neugründungen von Oberschulen zum Schuljahr 2011/2012 bis 2014/2015 sowie von neu genehmigten Gesamtschulen zum Schuljahr 2009/2010 bis zum Schuljahr 2014/2015 einen Rückgang beim Übergang auf die Hauptschulen und die Realschulen. 2014 wurde für die Gymnasien ein Anteil von 42,4 % (Vorjahr 42,4 %), für die Oberschulen von 21,2 % (19,5 %) für die Realschulen von 15,8 % (17,9 %), für die Hauptschulen von 4,7 % (5,5 %), für die IGS von 15,2 % (13,9 %) und für die Freien Waldorfschulen von 0,8 % (0,8 %) in den Eingangsklassen ermittelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe liegt bei 40,9 % des Altersjahrgangs (S. 30).

Die sonderpädagogische Förderung wurde durch die Einführung der Inklusion aufsteigend beginnend im Schuljahr 2014/2015 in den Schuljahrgängen 1 und 2 sowie 5 und 6 weiter ausgebaut. Für die sonderpädagogische Grundversorgung wurde der Umfang der bereitgestellten Stunden erneut auf nun 23.026 Stunden, sprich auf insgesamt rund 870 Vollzeitlehrereinheiten, deutlich erhöht (S. 32 und S. 34). Für die Hochbegabtenförderung werden 2.304 Stunden bereitgestellt (S. 35). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen, die an einem Ganztagsangebot teilnehmen, ist weiter auf 46,5 % (Vorjahr 42,0 %) angestiegen (S. 36).

Ende des Schuljahres 2013/2014 beträgt der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen 37,9 % (Vorjahr 36,3 %; S. 45).

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss aus den allgemein bildenden Schulen ohne Förderschulen ist mit einem Wert von 2,1 % (2,1 %) konstant auf niedrigem Stand. Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus den Förderschulen mit weniger als einem Hauptschulabschluss ist auch konstant bei 2,9 % (2,9 %) geblieben.

Bei den Lehrkräften ist die stärkste Altersgruppe mit 14,6 % die der 55- bis unter 60-jährigen, die voraussichtlich in 5 bis 10 Jahren pensioniert wird. Die durchschnittliche Jahrgangsstärke dieser Altersgruppe liegt bei rund 1.950 Lehrkräften. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt zum Stichtag 22.09.2014 nur noch 45,0 Jahre. In den letzten Jahren lag dies noch bei über 47 Jahren (S. 51 und S. 52).

Der Anteil der Frauen bei den Lehrkräften beträgt jetzt mit 69,9 % (70,8 %) mehr als zwei Drittel (S. 53). Bei den Funktionsstellen stieg der Anteil der weiblichen Lehrkräfte um 1,0 Prozentpunkte weiter auf 55,2 % (S. 55).

Bei der Bewertung der Statistiken ist es wichtig, die Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Diese liefern Hinweise über das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. In diesem Sinne sind auch die Erläuterungen auf Seite III zu verstehen.


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