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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen

Vorwort

Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen" werden die Vergleichswerte und Zahlen aus der Erhebung zur Unterrichtsversorgung an allgemein bildenden Schulen zum Stichtag 15.09.2015 (Schuljahr 2015/2016) für die öffentlichen sowie die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen fortgeschrieben.

Die allgemeinen Informationen über die Schüler-, Klassen- und Lehrerzahlen und deren Relationen auf Landesebene sowie für die Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde und für das Land Niedersachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern sind im Kapitel 1 „Übersichten" auf den Seiten 1 bis 10 dargestellt.

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler beträgt zum Stichtag 15.09.2015 an den allgemein bildenden Schulen 846.609 und ist damit um weitere 9.642 (-1,1 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Nach der derzeitigen Schülerprognose werden in den Jahren 2016 rund 836.000 Schülerinnen und Schüler, 2017 rund 825.000, 2020 rund 828.000 und 2025 rund 807.000 die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen besuchen (S. 12).

Die Übergangsquote der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen auf die Schulformen des Sekundarbereichs I (S. 29) zeigt aufgrund der Neugründungen von Oberschulen zum Schuljahr 2011/2012 bis 2015/2016 sowie von neu genehmigten Gesamtschulen zum Schuljahr 2009/2010 bis zum Schuljahr 2015/2016 einen Rückgang beim Übergang auf die Hauptschulen und die Realschulen. 2015 wurde für die Gymnasien ein Anteil von 43,0 % (Vorjahr 42,4 %), für die Oberschulen von 21,7 % (21,2 %) für die Realschulen von 14,5 % (15,8 %), für die Hauptschulen von 4,7 % (4,7 %), für die IGS von 15,4 % (15,2 %) und für die Freien Waldorfschulen von 0,8 % (0,8 %) in den Eingangsklassen ermittelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe liegt bei 41,5 % des Altersjahrgangs (S. 30).

Die sonderpädagogische Förderung wurde durch die Einführung der Inklusion aufsteigend beginnend im Schuljahr 2013/2014 in den Schuljahrgängen 1 und 5 weiter ausgebaut. Die Regelungen zur Inklusion wurden im Schuljahr 2015/2016 mittlerweile in den Schuljahrgängen 1, 2 und 3 sowie 5, 6 und 7 angewandt. Für die sonderpädagogische Grundversorgung wurde der Umfang der bereitgestellten Stunden erneut auf nun 26.074 Stunden, sprich auf insgesamt rund 985 Vollzeitlehrereinheiten, deutlich erhöht (S. 32 und S. 34). Für die Hochbegabtenförderung werden 2.397 Stunden bereitgestellt (S. 35). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen, die an einem Ganztagsangebot teilnehmen, ist weiter auf 49,2 % (Vorjahr 46,5 %) angestiegen (S. 36).

Zum Ende des Schuljahres 2014/2015 beträgt der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen 38,3 % (Vorjahr 37,7 %; S. 45).

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss aus den allgemein bildenden Schulen ohne Förderschulen ist mit einem Wert von 2,2 % (2,1 %) leicht gestiegen. Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus den Förderschulen mit weniger als einem Hauptschulabschluss ist ebenfalls leicht gestiegen auf 3,0 % (2,9 %).

Bei den Lehrkräften ist die stärkste Altersgruppe mit 15,9 % die der 30- bis unter 35-jährigen. Die durchschnittliche Jahrgangsstärke dieser Altersgruppe liegt bei rund 2.150 Lehrkräften. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt zum Stichtag 15.09.2015 nur noch 44,7 Jahre. In den letzten Jahren lag dies noch deutlich höher (S. 51 und S. 52).

Der Anteil der Frauen bei den Lehrkräften beträgt jetzt mit 70,7 % (69,9 %) mehr als zwei Drittel (S. 53). Bei den Funktionsstellen stieg der Anteil der weiblichen Lehrkräfte um 1,2 Prozentpunkte weiter auf 56,4 % (S. 55).

Bei der Bewertung der Statistiken ist es wichtig, die Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Diese liefern Hinweise über das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. In diesem Sinne sind auch die Erläuterungen auf Seite III zu verstehen.


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