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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen

Vorwort


Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen" werden die Vergleichswerte und Zahlen aus der Erhebung zur Unterrichtsversorgung an allgemein bildenden Schulen zum Stichtag 29.08.2019 (Schuljahr 2019/2020) für die öffentlichen sowie für die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen fortgeschrieben. Die farbliche Gestaltung der Tabellen erleichtert die Zuordnung der Daten für öffentliche sowie für die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen.

Eine Übersicht zur Entwicklung der Unterrichtsversorgung in Verbindung mit weiteren Kennzahlen stellt Hintergrundinformationen zur Tabelle 15.1 „Rechnerische Unterrichtsversorgung an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen“ bereit.

Die allgemeinen Informationen über die Schüler-, Klassen- und Lehrkräftezahlen und deren Relationen auf Landesebene sowie für die Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde und für das Land Niedersachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern sind im Kapitel 1 „Übersichten“ auf den Seiten 1 bis 10 dargestellt.

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler beträgt zum Stichtag 29.08.2019 an den allgemein bildenden Schulen 822.058 und ist damit um 8.503 (1,02 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Nach der derzeitigen Schülerprognose werden in den Jahren 2020 rund 848.800 Schülerinnen und Schüler, 2021 rund 840.900, 2022 rund 842.500 und 2028 rund 873.800 die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen besuchen (S. 12).

Die Übergangsquote der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen auf die Schulformen des Sekundarbereichs I (S. 29) zeigt aufgrund der Neugründungen von Oberschulen seit dem Schuljahr 2011/2012 bis 2019/2020 sowie von neu genehmigten Gesamtschulen ab dem Schuljahr 2009/2010 bis zum Schuljahr 2019/2020 weiterhin einen Rückgang beim Übergang auf die Hauptschulen. 2019 wurde für die Gymnasien ein Anteil von 43,5 % (Vorjahr 43,6 %), für die Oberschulen ein Anteil von 21,9 % (Vorjahr 21,9 %), für die Realschulen ein Anteil von 13,9 % (Vorjahr 13,9 %), für die Hauptschulen ein Anteil von 3,5 % (Vorjahr 3,7 %), für die Integrierten Gesamtschulen ein Anteil von 16,3 % (Vorjahr 16,1 %) und für die Freien Waldorfschulen ein Anteil von 0,9 % (Vorjahr 0,8 %) in den Eingangsklassen ermittelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe einschließlich der Freien Waldorfschulen, Kollegs und Abendgymnasien liegt bei 41,0 % des Altersjahrgangs (S. 30).

Die sonderpädagogische Förderung wurde durch die Einführung der Inklusion aufsteigend beginnend im Schuljahr 2013/2014 in den Schuljahrgängen 1 und 5 weiter ausgebaut. Die Regelungen zur Inklusion gelten im Schuljahr 2019/2020 damit für die Schuljahrgänge 1 bis 11. Für die sonderpädagogische Grundversorgung allein an Grundschulen werden 29.124 Stunden bereitgestellt, das heißt insgesamt rund 1.099 Vollzeitlehrereinheiten (S. 32 und S. 34). Für die Förderung besonderer Begabungen werden 2.280 Stunden bereitgestellt (S. 35). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen allgemein bildenden Schulen, die an einem Ganztagsangebot teilnehmen, ist weiter auf 57,7 % (Vorjahr 56,5 %) angestiegen (S. 36).

Zum Ende des Schuljahres 2018/2019 beträgt der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen 37,4 % (Vorjahr 35,4 %; S. 45).

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss aus den allgemein bildenden Schulen ohne Förderschulen ist mit einem Wert von 4,7 % (Vorjahr 3,9 %) weiter gestiegen. Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus den Förderschulen mit weniger als einem Hauptschulabschluss ist um 0,1 % auf 2,3 % (Vorjahr 2,4 %) weiterhin leicht gesunken.

Bei den Lehrkräften ist die stärkste Altersgruppe mit 16,5 % die der 35- bis unter 40-Jährigen. Die durchschnittliche Jahrgangsstärke dieser Altersgruppe liegt bei rund 2.270 Lehrkräften. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt zum Stichtag 29.08.2019 rund 44,0 Jahre. In den letzten Jahren war das Durchschnittsalter etwas höher (S. 51 und S. 52).

Der Anteil der weiblichen Lehrkräfte beträgt mit 72,5 % (Vorjahr 72,3 %) mehr als zwei Drittel (S. 53). Bei den Funktionsstellen stieg der Anteil der weiblichen Lehrkräfte um weitere 0,3 Prozentpunkte auf 59,4 % (S. 55).

Für die Bewertung der Statistiken ist es wichtig, die Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Diese liefern Hinweise über das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. In diesem Sinne sind auch die Erläuterungen auf Seite III zu verstehen.


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