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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen

Vorwort


Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen" werden die Vergleichswerte und Zahlen aus der Erhebung zur Unterrichtsversorgung an allgemein bildenden Schulen zum Stichtag 17.08.2017 (Schuljahr 2017/2018) für die öffentlichen sowie für die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen fortgeschrieben.

Die allgemeinen Informationen über die Schüler-, Klassen- und Lehrkräftezahlen und deren Relationen auf Landesebene sowie für die Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde und für das Land Niedersachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern sind im Kapitel 1 „Übersichten“ auf den Seiten 1 bis 10 dargestellt.

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler beträgt zum Stichtag 17.08.2017 an den allgemein bildenden Schulen 839.681 und ist damit um 7.938 (0,94 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Nach der derzeitigen Schülerprognose werden in den Jahren 2018 rund 830.500 Schülerinnen und Schüler, 2019 rund 825.000, 2020 rund 849.000 und 2026 rund 843.000 die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen besuchen (S. 12).

Die Übergangsquote der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen auf die Schulformen des Sekundarbereichs I (S. 29) zeigt aufgrund der Neugründungen von Oberschulen zum Schuljahr 2011/2012 bis 2017/2018 sowie auf Grund von neu genehmigten Gesamtschulen zum Schuljahr 2009/2010 bis zum Schuljahr 2017/2018 weiterhin einen Rückgang beim Übergang auf die Hauptschulen und die Realschulen. 2017 wurde für die Gymnasien ein Anteil von 43,4 % (Vorjahr 43,3 %), für die Oberschulen ein Anteil von 21,7 % (Vorjahr 21,5 %), für die Realschulen ein Anteil von 13,7 % (Vorjahr 14,2 %), für die Hauptschulen ein Anteil von 4,2 % (Vorjahr 4,3 %), für die Integrierten Gesamtschulen ein Anteil von 16,2 % (Vorjahr 15,9 %) und für die Freien Waldorfschulen ein Anteil von 0,8 % (Vorjahr 0,7 %) in den Eingangsklassen ermittelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe liegt bedingt durch die Rückkehr zum 9-jährigen Bildungsgang an Gymnasien bei 9,6 % des Altersjahrgangs (S. 30).

Die sonderpädagogische Förderung wurde durch die Einführung der Inklusion aufsteigend beginnend im Schuljahr 2013/2014 in den Schuljahrgängen 1 und 5 weiter ausgebaut. Die Regelungen zur Inklusion wurden im Schuljahr 2017/2018 mittlerweile in den Schuljahrgängen 1 bis 9 angewandt. Für die sonderpädagogische Grundversorgung werden 29.316 Stunden bereitgestellt, das heißt insgesamt rund 1.107 Vollzeitlehrereinheiten (S. 32 und S. 34). Für die Hochbegabtenförderung werden 2.278 Stunden bereitgestellt (S. 35). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen allgemein bildenden Schulen, die an einem Ganztagsangebot teilnehmen, ist weiter auf 54,3 % (Vorjahr 52,3 %) angestiegen (S. 36).

Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 beträgt der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen 36,2 % (Vorjahr 36,7 %; S. 45).

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss aus den allgemein bildenden Schulen ohne Förderschulen ist mit einem Wert von 3,4 % (Vorjahr 2,4 %) weiter gestiegen. Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus den Förderschulen mit weniger als einem Hauptschulabschluss ist um 0,1 % auf 2,7 % (Vorjahr 2,8 %) leicht gesunken.

Bei den Lehrkräften ist die stärkste Altersgruppe mit 15,8 % die der 30- bis unter 35-Jährigen. Die durchschnittliche Jahrgangsstärke dieser Altersgruppe liegt bei rund 2.170 Lehrkräften. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt zum Stichtag 17.08.2017 nur noch 44,2 Jahre. In den letzten Jahren lag dieses noch höher (S. 51 und S. 52).

Der Anteil der Frauen bei den Lehrkräften beträgt mit 72,3 % (Vorjahr 72,1 %) mehr als zwei Drittel (S. 53). Bei den Funktionsstellen stieg der Anteil der weiblichen Lehrkräfte um weitere 1,2 Prozentpunkte auf 58,4 % (S. 55).

Bei der Bewertung der Statistiken ist es wichtig, die Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Diese liefern Hinweise über das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. In diesem Sinne sind auch die Erläuterungen auf Seite III zu verstehen.


Statistik ABS 2017/2018  

Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen 2017/2018

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