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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen

Vorwort


Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen" werden die Vergleichswerte und Zahlen aus der Erhebung zur Unterrichtsversorgung an allgemein bildenden Schulen zum Stichtag 23.08.2018 (Schuljahr 2018/2019) für die öffentlichen sowie für die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen fortgeschrieben. Zur Verbesserung der Lesbarkeit sind erste moderate Aktualisierungen, u. a. in der farblichen Gestaltung der Tabellen, vorgenommen worden.

Neu ins Vorwort aufgenommen ist eine Übersicht zur Entwicklung der Unterrichtsversorgung in Verbindung mit weiteren Kennzahlen. Hierdurch werden wichtige Hintergrundinformationen zur Tabelle 15.1 „Rechnerische Unterrichtsversorgung an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen“ bereitgestellt.

Die allgemeinen Informationen über die Schüler-, Klassen- und Lehrkräftezahlen und deren Relationen auf Landesebene sowie für die Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde und für das Land Niedersachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern sind im Kapitel 1 „Übersichten“ auf den Seiten 1 bis 10 dargestellt.

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler beträgt zum Stichtag 23.08.2018 an den allgemein bildenden Schulen 830.561 und ist damit um 9.120 (1,09 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Nach der derzeitigen Schülerprognose werden in den Jahren 2019 rund 826.300 Schülerinnen und Schüler, 2020 rund 850.700, 2021 rund 849.200 und 2027 rund 847.800 die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen besuchen (S. 12).

Die Übergangsquote der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen auf die Schulformen des Sekundarbereichs I (S. 29) zeigt aufgrund der Neugründungen von Oberschulen seit dem Schuljahr 2011/2012 bis 2018/2019 sowie auf Grund von neu genehmigten Gesamtschulen ab dem Schuljahr 2009/2010 bis zum Schuljahr 2018/2019 einerseits weiterhin einen Rückgang beim Übergang auf die Hauptschulen und andererseits erstmals wieder einen Anstieg beim Übergang auf die Realschulen. 2018 wurde für die Gymnasien ein Anteil von 43,6 % (Vorjahr 43,4 %), für die Oberschulen ein Anteil von 21,9 % (Vorjahr 21,7 %), für die Realschulen ein Anteil von 13,9 % (Vorjahr 13,7 %), für die Hauptschulen ein Anteil von 3,7 % (Vorjahr 4,2 %), für die Integrierten Gesamtschulen ein Anteil von 16,1 % (Vorjahr 16,2 %) und für die Freien Waldorfschulen ein Anteil von 0,8 % (Vorjahr 0,8 %) in den Eingangsklassen ermittelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe liegt an Gymnasien bei 39,8 % des Altersjahrgangs (S. 30).

Die sonderpädagogische Förderung wurde durch die Einführung der Inklusion aufsteigend beginnend im Schuljahr 2013/2014 in den Schuljahrgängen 1 und 5 weiter ausgebaut. Die Regelungen zur Inklusion gelten im Schuljahr 2018/2019 damit für die Schuljahrgänge 1 bis 10. Für die sonderpädagogische Grundversorgung werden 29.228 Stunden bereitgestellt, das heißt insgesamt rund 1.103 Vollzeitlehrereinheiten (S. 32 und S. 34). Für die Hochbegabtenförderung werden 2.378 Stunden bereitgestellt (S. 35). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen allgemein bildenden Schulen, die an einem Ganztagsangebot teilnehmen, ist weiter auf 56,5 % (Vorjahr 54,3 %) angestiegen (S. 36).

Zum Ende des Schuljahres 2017/2018 beträgt der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen 35,4 % (Vorjahr 36,2 %; S. 45).

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss aus den allgemein bildenden Schulen ohne Förderschulen ist mit einem Wert von 3,9 % (Vorjahr 3,4 %) weiter gestiegen. Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus den Förderschulen mit weniger als einem Hauptschulabschluss ist um 0,3 % auf 2,4 % (Vorjahr 2,7 %) leicht gesunken.

Bei den Lehrkräften ist die stärkste Altersgruppe mit 15,8 % die der 35- bis unter 40-Jährigen. Die durchschnittliche Jahrgangsstärke dieser Altersgruppe liegt bei rund 2.170 Lehrkräften. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt zum Stichtag 23.08.2018 rund 44,1 Jahre. In den letzten Jahren war das Durchschnittsalter etwas höher (S. 51 und S. 52).

Der Anteil der weiblichen Lehrkräften beträgt mit 72,3 % (Vorjahr 72,3 %) mehr als zwei Drittel (S. 53). Bei den Funktionsstellen stieg der Anteil der weiblichen Lehrkräfte um weitere 0,7 Prozentpunkte auf 59,1 % (S. 55).

Für die Bewertung der Statistiken ist es wichtig, die Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Diese liefern Hinweise über das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. In diesem Sinne sind auch die Erläuterungen auf Seite III zu verstehen.


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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen 2018/2019

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