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Fortbildung und Beratung

Zur Unterstützung der Lehrkräfte bei der Umsetzung der inklusiven Schule hat das Niedersächsische Kultusministerium im Rahmen einer Qualifizierungsoffensive umfangreiche und differenzierte Fortbildungsangebote für Lehrkräfte aufgelegt. Viele tausend Lehrkräfte haben bereits an Fortbildungsmaßnahmen zur inklusiven Schule teilgenommen. Auch für Schulleitungen werden entsprechende Fortbildungen angeboten. Über die Veranstaltungsdatenbank (VeDaB) auf dem Niedersächsischen Bildungsserver (NiBiS) können die Fortbildungsangebote zur inklusiven Schule zielgerichtet gefunden werden.

Die Umsetzung der inklusiven Schule wird durch Beratungsangebote der Niedersächsischen Landesschulbehörde begleitet. Für die allgemein bildenden Schulen stehen die Beraterinnen und Berater für sonderpädagogische Unterstützung und Inklusion zur Verfügung. Zudem stehen für Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte, nichtlehrendes Personal an Schulen, Schulträger sowie Studienseminare die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) zur Verfügung. Schulrechtliche sowie schulorganisatorische Fragen von Schulträgern im Zusammenhang mit der Einführung der inklusiven Schule beantworten die Fachbereiche Recht der Dezernate 1 der jeweils zuständigen Regionalabteilung der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

Maßnahmen im Bereich der beruflichen Bildung

a) Qualifizierungsoffensive „Inklusive BBS“

Diese Qualifizierungsoffensive richtet sich an alle öffentlichen berufsbildenden Schulen. In einer ersten Veranstaltungsreihe sind zwei Personen je BBS qualifiziert worden, davon eine Person aus der Schulleitung. Wobei es nicht darum ging, diese Lehrkräfte für einen inklusiven Unterrichtseinsatz zu qualifizieren, sondern darum sie zu befähigen Inklusion zu organisieren und Fragen zu beantworten, die sich im Umfeld einer inklusiven Beschulung ergeben.

Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung. Die Zielgruppe dieser Fortbildungen ist nicht mehr die Schulleitung, sondern die im Unterricht tätigen Lehrkräfte.

a) „Chefsache Inklusion“

(Initiative der IHK, HWK, LWK, Arbeitsverwaltung und MK zur inklusiven Gestaltung des Übergangs Schule – Beruf)

Die inklusive Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf kann nur erfolgreich sein, wenn auch der Arbeitsmarkt bzw. die Arbeitgeber Möglichkeiten finden, junge Menschen mit Handicap zu beschäftigen. Vorrangiges Ziel der Initiative ist daher die Information und Aktivierung von Betrieben, damit sich diese bei der inklusiven Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf einbringen.

Die Initiative wird getragen von den niedersächsischen Handwerkskammern, den niedersächsischen Industrie- und Handelskammern, dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Regionaldirektion Niedersachsen. Weitere Partner der Initiative sind die Schulverwaltung, die Integrationsdienste, die Reha-Beratung, die Behindertenorganisationen und Interessensverbände.

Das Projekt startete bereits im Herbst 2014 und wird fortgesetzt.


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