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Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen

Vorwort

Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre „Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen" werden die Vergleichswerte und Zahlen aus der Erhebung zur Unterrichtsversorgung an allgemein bildenden Schulen zum Stichtag 18.08.2016 (Schuljahr 2016/2017) für die öffentlichen sowie für die von freien Trägern betriebenen allgemein bildenden Schulen fort-geschrieben. Die allgemeinen Informationen über die Schüler-, Klassen- und Lehrkräftezahlen und deren Relationen auf Landesebene sowie für die Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landes-schulbehörde und für das Land Niedersachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern sind im Kapitel 1 „Übersichten“ auf den Seiten 1 bis 10 dargestellt. Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler beträgt zum Stichtag 18.08.2016 an den allgemein bildenden Schulen 847.619 und ist damit um 1.010 (+0,12 %) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach der derzeitigen Schülerprognose werden in den Jahren 2017 rund 839.000 Schülerinnen und Schüler, 2018 rund 826.000, 2020 rund 835.000 und 2025 rund 811.000 die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen besuchen (S. 12). Die Übergangsquote der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen auf die Schulformen des Sekundarbereichs I (S. 29) zeigt aufgrund der Neugründungen von Oberschulen zum Schuljahr 2011/2012 bis 2016/2017 sowie auf Grund von neu genehmigten Gesamtschulen zum Schuljahr 2009/2010 bis zum Schuljahr 2016/2017 weiterhin einen Rückgang beim Übergang auf die Hauptschulen und die Realschulen. 2016 wurde für die Gymnasien ein Anteil von 43,3 % (Vorjahr 43,0 %), für die Oberschulen ein Anteil von 21,5 % (Vorjahr 21,7 %), für die Realschulen ein Anteil von 14,2 % (Vorjahr 14,5 %), für die Hauptschulen ein Anteil von 4,3 % (Vorjahr 4,7 %), für die Integrierten Gesamtschulen ein Anteil von 15,9 % (Vorjahr 15,4 %) und für die Freien Waldorfschulen ein Anteil von 0,7 % (Vorjahr 0,8 %) in den Eingangsklassen ermittelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe liegt bei 42,1 % des Altersjahrgangs (S. 30). Die sonderpädagogische Förderung wurde durch die Einführung der Inklusion aufsteigend beginnend im Schuljahr 2013/2014 in den Schuljahrgängen 1 und 5 weiter ausgebaut. Die Regelungen zur Inklusion wurden im Schuljahr 2016/2017 mittlerweile in den Schuljahrgängen 1 bis 8 angewandt. Für die sonderpädagogische Grundversorgung wurde der Umfang der bereitgestellten Stunden erneut auf nun 29.214 Stunden, das heißt auf insgesamt rund 1.103 Vollzeitlehrereinheiten, deutlich erhöht (S. 32 und S. 34). Für die Hochbegabtenförderung werden 2.297 Stunden bereitgestellt (S. 35). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen allgemein bildenden Schulen, die an einem Ganztagsangebot teilnehmen, ist weiter auf 52,3 % (Vorjahr 49,2 %) angestiegen (S. 36). Zum Ende des Schuljahres 2015/2016 beträgt der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen 36,7 % (Vorjahr 38,3 %; S. 45). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss aus den allgemein bildenden Schulen ohne Förderschulen ist mit einem Wert von 2,4 % (Vorjahr 2,2 %) weiter leicht gestiegen. Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus den Förderschulen mit weniger als einem Hauptschulabschluss ist um 0,2 % auf 2,8 % (Vorjahr 3,0 %) leicht gesunken. Bei den Lehrkräften ist die stärkste Altersgruppe mit 16,2 % die der 30- bis unter 35-Jährigen. Die durchschnittliche Jahrgangsstärke dieser Altersgruppe liegt bei rund 2.210 Lehrkräften. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt zum Stichtag 18.08.2016 nur noch 44,3 Jahre. In den letzten Jahren lag dieses noch höher (S. 51 und S. 52). Der Anteil der Frauen bei den Lehrkräften beträgt mit 72,1 % (Vorjahr 70,7 %) mehr als zwei Drittel (S. 53). Bei den Funktionsstellen stieg der Anteil der weiblichen Lehrkräfte um weitere 1,3 Prozentpunkte auf 57,7 % (S. 55). Bei der Bewertung der Statistiken ist es wichtig, die Fußnoten in den einzelnen Tabellen zu beachten. Diese liefern Hinweise über das Zustandekommen und die Bedeutung der einzelnen Zahlenwerte. In diesem Sinne sind auch die Erläuterungen auf Seite III zu verstehen.


Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen 2016/2017  

Die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen in Zahlen 2016/2017

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