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„Schule [PLUS]“ in Delmenhorst startet an drei Schulen: Kultusminister und Oberbürgermeister tauschen sich mit Lehrkräften, Schülern und Eltern aus


Am (heutigen) Freitag hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne den Startschuss für das Programm „Schule [PLUS]“ – „Programm Lebensort und Schule“ in Delmenhorst gegeben. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Axel Jahnz und dem Ersten Stadtrat Markus Pragal besuchte der Minister die Oberschule Süd, welche gemeinsam mit den beiden Delmenhorster Grundschulen Parkschule und Beethovenstraße an dem Programm für Schulen mit besonderen Herausforderungen teilnimmt. Auf dem Programm standen ein Schulrundgang sowie der Austausch mit Schulleitungen, Lehrkräften, sowie Vertretungen der Schulsozialarbeit und Schülern und Eltern auf dem Programm.

Die Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Schulleitungen an Schulen mit vielen Kindern, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen, leisteten eine enorm wichtige Arbeit, betonte Tonne: „Sie führen Schülerinnen und Schüler unter erschwerten Rahmenbedingungen zu Schulabschlüssen und leisten bei der sozialen und sprachlichen Integration von Kindern und Jugendlichen Herausragendes. Das ist ein mitunter schwieriger Job, der mir viel Respekt abringt. Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Schulen und Lehrkräften für ihr Engagement, hier in Delmenhorst und in ganz Niedersachsen. Mit dem Programm Schule [PLUS] möchten wir die Schulen bei ihrer guten Arbeit noch besser unterstützen“, erklärte Niedersachsens Schul-Minister. „Dabei gibt es nicht den einen Königsweg. Wir wollen die Schulen so wie hier in Delmenhorst dabei unterstützen, für sich selbst gute Wege zu erarbeiten.“

Der Ansatz von Schule [PLUS] sieht eine enge Zusammenarbeit des Landes mit den Schulträgern vor. Teilnehmende Schulen erhalten zusätzliche Lehrerstunden und können während des Programmverlaufes weitere Ressourcen erhalten. Die ausgewählten Schulen werden durch ein SchulEntwicklungsTeam („SET“) aus der Niedersächsischen Landesschulbehörde (NLSchB) und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) begleitet. Gemeinsam soll für jede Schule ein individuelles Konzept erarbeitet werden.

Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz sagte: „Jedes Kind soll die bestmöglichen Chancen auf Bildung bekommen. Dafür leistet das Programm Schule [PLUS] einen wichtigen Beitrag. Es ist ein gutes Zeichen, dass für drei Schulen in Delmenhorst individuell abgestimmte Lösungen angeboten werden. Ich befürworte es sehr, dass die Probleme an Schulen mit besonderen Voraussetzungen systematisch angegangen werden.“

Derzeit nehmen 20 Schulen in Niedersachsen an „Schule [PLUS]“ – „Programm Lebensort und Schule“ teil. Neben Delmenhorst sind Schulen aus Salzgitter, Wilhelmshaven und Hannover beteiligt. Die Kosten für das Programm belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro, es läuft zunächst bis Schuljahresende 2019/2020.

Markus Pragal, Erster Stadtrat von Delmenhorst: „Bildung ist der Schlüssel für eine gelungene Integration! Ich freue mich daher sehr, dass drei Schulen mit besonderen Herausforderungen in Delmenhorst über die Initiative des Landes ein PLUS an Unterstützung erhalten. Das Thema Bildung allgemein, speziell auch im schulischen Bereich, ist für die Stadt Delmenhorst von besonderer Bedeutung – gerade im Hinblick auf Schulen mit besonderen Rahmenbedingungen.“

Kultusminister Grant Hendrik Tonne  
Artikel-Informationen

23.11.2018

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 05 11/1 20-71 48
Fax: 05 11/1 20-74 51

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