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Neuer Landeselternrat - Kultusminister Tonne freut sich auf Zusammenarbeit

„Aktive ehrenamtliche Teilhabe von Eltern sowohl in den Schulen als auch darüber hinaus ist heute wichtiger denn je.“


Zum ersten Mal ist am Wochenende der neue und damit 16. Niedersächsische Landeselternrat (LER) zusammengekommen. Während der konstituierenden Sitzung wählten die 36 neuen Mitglieder unter anderem ihren künftigen Vorstand mit Michael Guder an der Spitze.

„Ich danke den Elternvertreterinnen und Elternvertretern, die sich in den zurückliegenden drei Jahren im Sinne aller Schülerinnen und Schüler engagiert haben“, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit Blick auf den zuvor ausgeschiedenen 15. Landeselternrat. Zugleich gratuliert er dem neuen Vorsitzenden Michael Guder und allen Mitgliedern im neu gewählten Gremium und wünscht ihnen gutes Gelingen und viel Kraft für ihre Arbeit: „Aktive ehrenamtliche Teilhabe von Eltern sowohl in den Schulen als auch darüber hinaus ist heute wichtiger denn je und unerlässlich, um die Schulen bei der Erfüllung ihres Bildungsauftrags zu unterstützen. Auch ist mir eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten wichtig. Besonders in dieser pandemiebedingt turbulenten Zeit gilt es, gemeinsam und kreativ Entscheidungen zu treffen, die unseren Kindern und Jugendlichen weiterhin eine gute Schule bieten. Ein besonderes Augenmerk wird in den kommenden Monaten und im nächsten Schuljahren darauf liegen, Schule wieder als Lebensraum zu gestalten, in dem soziales Lernen im Mittelpunkt steht und mögliche Lernrückstände aufgefangen werden. Wenn alle dabei an einem Strang ziehen, kann dies gelingen. Dabei freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vertreterinnen und Vertretern der Eltern und Erziehungsberechtigten im LER.“


Der Landeselternrat ist das höchste Gremium der gewählten Elternvertretungen an den niedersächsischen Schulen. Er wirkt in allen wichtigen allgemeinen Fragen des Schulwesens mit, soweit die Belange der Erziehungsberechtigten berührt werden. Diese werden zwischen dem Kultusministerium und dem Landeselternrat intensiv erörtert. Der Landeselternrat berät dabei das Kultusministerium und kann eigene Vorschläge vortragen sowie Anregungen geben. Er wird durch das Kultusministerium direkt über alle wichtigen Angelegenheiten des Schullebens unterrichtet. Die gewählten Erziehungsberechtigten vertreten für die Dauer von drei Jahren die Interessen der Erziehungsberechtigten auf Landesebene.


Die Mitglieder des Landeselternrates werden von den Kreiselternräten, Stadtelternräten der kreisfreien Städte sowie vom Regionselternrates Hannover aus ihren Reihen gewählt und entsandt. Die Wahlen erfolgen dabei getrennt in den „Regionalen Landesämter für Schule und Bildung“ Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück sowie getrennt für die Schulformen Grundschule, Förderschule, Hauptschule, Realschule, Oberschule, Gymnasium, Gesamtschule, Berufsbildende Schule und für die Schulen in freier Trägerschaft. Zwei zusätzliche Mitglieder vertreten die Interessen der Erziehungsberechtigten ausländischer Schülerinnen und Schüler.


Der neu gewählte Vorstand des 16. LER setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Michael Guder (Gesamtschulen, Hannover)

1. stellvertretende Vorsitzende Kathrin Langel (Gymnasien, Lüneburg)

2. stellvertretende Vorsitzende Uwe Rolf Streib (BBS, Osnabrück)

1. Beisitzerin Anika von Bose (Förderschulen, Hannover)

2. Beisitzer Ingo Schütt (Schulen in frei. Tr., Lüneburg)


Hinweis: Über die Mitglieder des Landeselternrates und Kontaktmöglichkeiten informiert der LER auf seiner Homepage https://www.ler-nds.de


Bildrechte: MK Niedersachsen

Kultusminister Grant Hendrik Tonne

Artikel-Informationen

erstellt am:
02.06.2021

Ansprechpartner/in:
Ulrich Schubert

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