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Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung mit im Boot bei „Startklar in die Zukunft“: 500.000 Euro für kulturelle Bildungsprojekte an Niedersachsens Schulen bereitgestellt

(LKJ). Der Dachverband für Einrichtungen der Kulturellen Bildung in Niedersachsen wird damit schulische Kulturprojekte umsetzten und somit einen wichtigen Beitrag zur Kompensation einer aufgrund der Corona-Pandemie für viele Schülerinnen und Schüler entbehrungsreichen Zeit leisten, wie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont.

Grant Hendrik Tonne betont: „Lange Zeit war für Kinder und Jugendliche quasi nichts möglich: Keine sozialen Kontakte, kein Sport und auch keine Kultur. In allen Bereichen gibt es Nachholbedarf und alle Bereiche werden mit „Startklar in die Zukunft“ abgedeckt. Der kulturellen Bildung kommt dabei eine zentrale Rolle zu, denn sie aktiviert Kinder und Jugendliche in einer ganz besonderen Breite – mit kreativen Impulsen, dem Denken und Fühlen über den eigenen Tellerrand hinaus, Kontakte in kulturelle Institutionen außerhalb von Schule und mit Menschen, die spannende Berufe und Geschichten haben. Ich freue mich, dass wir die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) für das Aktionsprogramm gewinnen konnten, denn sie ist eine verlässliche Partnerin für tolle Angebote, von denen sehr viele Schülerinnen und Schüler profitieren werden.“

Insa Lienemann, Geschäftsführerin der LKJ, dankt für die Wertschätzung der Kulturellen Bildung und das Vertrauen, das der LKJ mit der Umsetzung des Aktionsprogramms „Startklar in die Zukunft“ ausgesprochen wird. Die Zusammenarbeit von Einrichtungen der kulturellen Bildung und Schulen ist wesentlich für das Kinderrecht auf Teilhabe an den Künsten.

In dem Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ werden Bundes- und Landesmittel zusammengefasst, insgesamt stehen 222 Millionen Euro in diesem und im kommenden Jahr bereit. Davon werden die Schulen mit rund 190 Millionen Euro unterstützt. Unter anderem sind 71,5 Millionen Euro für das Sonderbudget der Schulen veranschlagt worden. Die Schulen können hiermit beispielsweise Sprach-, Bewegungs- oder Kulturprojekte finanzieren, Unterstützungsangebote mit Verbänden organisieren oder auch Fördermaterialien, z. B. für die Stärkung der Kernkompetenzen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen anschaffen. Weitere Kooperationen werden landesseitig über Förderrichtlinien umgesetzt, um Angebote aus den Bereichen zum Beispiel aus den Bereichen, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Sport und Kultur zu finanzieren.

Über das Bildungsportal Niedersachsen https://bildungsportal-niedersachsen.de/ werden zudem alle Informationen zum Aktionsprogramm zugänglich gemacht und aktuell gehalten.
Kultusminister Grant Hendrik Tonne   Bildrechte: MK

Kultusminister Grant Hendrik Tonne

Artikel-Informationen

erstellt am:
02.12.2021

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Hans-Böckler-Allee 5
30173 Hannover
Tel: 05 11/1 20-71 48

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