Nds. Kultusministerium klar

Malerei und Fotoarbeiten von Ingeborg Christel im Kultusministerium

Die Künstlerin Ingeborg Christel aus Hannover zeigt ihre Malerei und ihre Fotoarbeiten von Januar bis Ende März 2017.

Ingeborg Christels Intention ist, abstrakt zu malen. Die Bilder bestehen aus Leinwand und Acryl-Farbe und sind z. T. mit Spachtelmasse unterlegt. Einige Bilder sind mit einer speziell angerührten Farbe hergestellt. Diese Farbe entwickelt erst auf dem Untergrund ihre Farbigkeit.

Das frei gewählte Zusammenspiel der Farben ist das, was sie reizt. Die von ihr einge­brachten Strukturen unterstützen die Wechselwirkung der Farben. Je nach Lichteinfall ergeben sich unterschiedliche Farbnuancen, hervorgerufen durch die Schatten der Erhebungen. Aus diesem Grund gibt sie den Bildern auch keine Titel. Es ent­stehen immer wieder andere Eindrücke. Ein Titel würde die Fantasie des Betrachters beeinflussen, ja einengen. Ihre Ideen bezieht sie meistens aus der Natur, die sie mit Hilfe der Strukturen und Farben in eine Komposition umsetzt. Nicht nur aus Anregungen der Umwelt, sondern einfach aus der Freude am Experiment mit Farben und den Strukturen entsteht auch ein Gemälde. Es werden Strukturen, anschließend immer wieder Farben aufgetragen und unter verschiedenen Lichtverhältnissen betrachtet, Nuancen bearbeitet, solange bis es mit ihrem Empfinden übereinstimmt.

Ab 2006 begann Ingeborg Christel mit transparenter Fotografie zu experimentieren. Wie schon bei der Malerei, setzen sich ihre Fotoarbeiten mit der Natur und der Umgebung auseinander. Sie ist der Ansicht, dass die Ästhetik in der Wirklichkeit enthalten ist.

Durch die Überlagerung des Papierbildes mit der bedruckten Folie entsteht eine Intensivierung des Themas, der Bildlichkeit und der Farbgebung. Es entsteht beim Betrachter ein innerer Zwang, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und es zu analysieren. Dieses entwickelt Denkprozesse, die bei jedem Betrachter unterschiedlich interpretiert werden, was auch beabsichtigt ist.

Ingeborg Christel verändert ihre Fotomotive nicht, sie werden nur farblich im Computer beeinflusst, es wird Farbe dazugegeben und weggelassen.

Die Ausstellung beginnt Anfang Januar 2016 und geht bis Ende März 2017. Sie ist im Niedersächsischen Kultusministerium, Schiffgraben 12 in 30159 Hannover montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu sehen.

Artikel-Informationen

03.01.2017

Ansprechpartner/in:
Ines Buchmann

Nds. Kultusministerium
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 / 120 7161
Fax: 0511 / 120 7450

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