Neuaufstellung der Landesschulbehörde
Althusmann: „Die neue Niedersächsische Landesschulbehörde wird ein moderner Dienstleister für unsere Schulen sein“
CELLE / HANNOVER. Das Landeskabinett hat heute bei seiner Sitzung in Celle die Neuaufstellung der Landesschulbehörde beschlossen. „Die neue Niedersächsische Landesschulbehörde wird für die Aufgaben der Zukunft gut gerüstet sein. Sie wird als moderne und effiziente Dienstleistungsbehörde für die eigenverantwortlichen Schulen und für die Kommunen als Schulträger aufgestellt. Mit der Neuausrichtung schließen wir den Modernisierungsprozess der Landesschulbehörde ab“, sagte der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann im Anschluss an die Kabinettssitzung.
Wesentliche Schwerpunkte der Neuaufstellung bilden die qualitativ hochwertige schulfachliche Beratung der eigenverantwortlichen Schulen sowie deren pädagogisch-psychologische Unterstützung. An den vier Standorten Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück werden Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde eingerichtet. Sie sollen als in der Region verankerte kompetente Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis arbeiten. Die Anzahl der Außenstellen wird um 16 auf künftig neun Standorte reduziert. Erhalten und gestärkt werden die Standorte Aurich, Celle, Cuxhaven, Göttingen, Holzminden, Meppen, Oldenburg, Rotenburg/W. und Syke. Diese Außenstellen werden den jeweiligen Regionalabteilungen örtlich zugeordnet. Der Sitz der Behördenleitung der Niedersächsischen Landesschulbehörde bleibt in Lüneburg. Die Dezernatsstruktur wird durch eine Bündelung der Aufgaben insbesondere im Verwaltungsbereich neu gestaltet und vereinfacht.
Für die bestehenden Aufgaben der Niedersächsischen Landesschulbehörde im Schulaufsichts- und Verwaltungsbereich werden 580 Stellen festgeschrieben. Für das pädagogisch-psychologische Beratungs- und Unterstützungssystem stehen 74 Stellen zur Verfügung. Die hierfür eingesetzten Ressourcen werden zukünftig in einem eigenen Kapitel ausgewiesen und durch die Niedersächsische Landesschulbehörde gesteuert. Der Haushaltsgesetzgeber entscheidet letztlich über die Stellenzahl.
Die Umbenennung der Behörde in „Niedersächsische Landesschulbehörde“ erfolgt nach dem Kabinettsbeschluss zum 1. Januar 2011. Die Neustrukturierung der Außenstellen beginnt unabhängig vom Stichtag; Auflösungen von Standorten werden im Laufe des Jahres 2011 abgeschlossen sein.
Die Landesschulbehörde führt die Schulaufsicht, berät und unterstützt die eigenverantwortlichen Schulen und die Schulträger und sorgt für die Personalausstattung der mehr als 3.000 öffentlichen niedersächsischen Schulen. Die Behörde verfügt derzeit über rund 700 Stellen. Sie versorgt die Schulen mit den notwendigen Budgetmitteln aus dem Landeshaushalt und wickelt Finanzhilfen und Zuwendungen ab.Artikel-Informationen
erstellt am:
15.06.2010
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Corinna Fischer
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