Althusmann: "Wir unterstützen Kinder mit Förderbedarf von Anfang an"
Rund 1.200 zusätzliche Lehrerstunden im neuen Schuljahr
„Die Umsetzung der UN-Konvention ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Voraussichtlich noch für dieses Jahr planen wir in Niedersachsen erste schulgesetzliche Änderungen, um den Umsetzungsprozess in enger Abstimmung insbesondere mit den Kommunen als Schulträgern in Gang zu setzen“, kündigte Althusmann an. Dabei kämen Niedersachsen auch die Erfahrungen aus der zuständigen Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz zugute, in der das Land die Federführung hat.
Althusmann wies darauf hin, dass nicht nur die Schulen selbst, sondern auch alle Lehrkräfte auf die veränderten Anforderungen gut vorbereitet werden müssen. „Die Umsetzung der UN-Konvention mit dem Ziel einer inklusiven Schule wird ein langfristiger Prozess sein. Dabei werden wir schrittweise vorgehen und auch die finanziellen Rahmenbedingungen im Blick haben müssen“, sagte Althusmann.
Die Förderung erfolgt in Niedersachsen über Regionale Konzepte und die Kooperation allgemeiner Schulen mit Förderschulen als Förderzentren. Rund jede dritte Grundschule in Niedersachsen ist inzwischen mit einer sonderpädagogischen Grundversorgung ausgestattet, für die künftig rund 10.500 Lehrerstunden von Lehrkräften für Sonderpädagogik zur Verfügung stehen. Für die Mobilen Dienste werden insgesamt rund 2.000 Lehrerstunden bereitgestellt. Außerdem ist die Zahl der Integrationsklassen an niedersächsischen Schulen seit 2003 von rund 230 auf jetzt mehr als 400 gestiegen.
Artikel-Informationen
erstellt am:
14.05.2010
Ansprechpartner/in:
Corinna Fischer
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