Reise nach Israel vom 21. bis 27. März
Heister-Neumann: „Die Bewahrung der Zeitzeugenberichte ist eine Verpflichtung“
Die Ministerin wird vor Ort Gespräche mit Überlebenden der Konzentrationslager führen, insbesondere des Lagers Bergen-Belsen, die in Israel leben. „Die Berichte der Zeitzeugen für die kommenden Generationen zu bewahren, ist eine Verpflichtung, aber auch eine Herausforderung. Die persönlichen Gespräche mit den Menschen, die damals so viel Leid ertragen mussten, sind mir sehr wichtig“, sagt Elisabeth Heister-Neumann. Die Sicherung von Zeitzeugenberichten ist ein wesentliches Element der Dokumentation in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Die Ministerin wird auch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Überlebendenverbände führen.
Elisabeth Heister-Neumann besucht darüber hinaus Gedenkstätten und andere Einrichtungen, die der Erinnerung an den Holocaust und an das jüdische Leben während der Vertreibung dienen. Dazu zählen beispielsweise die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und das Diaspora-Museum in Tel Aviv, aber auch der Kibbuz Lochamei Hagetaot und das Massua Institute for the Study of the Holocaust. Dabei sollen Anregungen für die Weiterentwicklung der Gedenkstättenarbeit in Niedersachsen gewonnen werden.
Artikel-Informationen
erstellt am:
19.03.2010
Ansprechpartner/in:
Corinna Fischer
Nds. Kultusministerium
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 / 120 7160
Fax: 0511 / 120997160
