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Grünes Licht vom Haushaltsausschuss: 428 Stellen zur Unterstützung bei Beschulung ukrainischer Kinder verlängert – „Startklar“-Beschäftigte können an Schulen weiterarbeiten

Die allgemein bildendenden Schulen können weiterhin auf die zusätzliche Unterstützung durch Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Schulsozialarbeit und die Schulpsychologie zählen: Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages hat mit Blick auf die anhaltenden Herausforderungen durch vor dem Krieg geflüchtete ukrainische Kinder 20 Millionen Euro bereitgestellt, um eine Verlängerung von insgesamt 428 Stellen (Vollzeiteinheiten) bis Jahresende sicherzustellen. Die Gelder stammen aus dem ersten Nachtragshaushalt zur Abfederung der Folgen des Kriegs gegen die Ukraine und sind vorerst bis zum 31.12.2023 befristet.

„Ich danke den Kolleginnen und Kollegen der Fraktionen für die Freigabe der Gelder, die wir beantragt haben. Die Schulen und die Beschäftigten haben damit vorerst Planungssicherheit. In dieser Zeit ist es entscheidend, Beschäftigte an Schulen zu halten und Schulen Verlässlichkeit zu bieten. Die objektiv hohe Belastung der Schulen durch mehr als 20.500 zusätzliche Schülerinnen und Schüler aus dem ukrainischen Kriegsgebiet macht diesen Schritt besonders wichtig. Diese umfassende multiprofessionelle Unterstützung ist für die Arbeit an Schulen von entscheidender Bedeutung“, erklärt dazu Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg.

Es gehe im nächsten Schritt nun darum, dauerhaft Finanzmittel zu generieren, um eine unbefristete Beschäftigung der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der sozialpädagogischen Fachkräfte an den Schulen sowie der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bei den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung (RLSB) zu erreichen. Hamburg: „Der Bedarf an vielfältiger Kompetenz zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler sowie zur Entlastung der Lehrkräfte wird sehr hoch bleiben. Daher werde ich mich dafür einsetzen, dass wir diese Struktur aufrechterhalten und perspektivisch weiter ausbauen.“

Die nunmehr verlängerten Personalmaßnahmen entstammen ursprünglich aus dem Corona-Kompensationsprogramm „Startklar für die Zukunft“, in dem Bundes- und Landesmittel gebündelt und unter anderem für zusätzliches Unterstützungspersonal an Schulen genutzt wurden. Da dieses Programm auf zwei Jahre befristet ist, wären die entsprechenden Stellen ohne Verlängerung am 31.07.2023 ausgelaufen.

Portrait einer Frau   Bildrechte: MK-Nds/Brauers

Julia Willie Hamburg

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.03.2023

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

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