Nds. Kultusministerium

Reise nach Israel vom 21. bis 27. März

Heister-Neumann: „Die Bewahrung der Zeitzeugenberichte ist eine Verpflichtung“


HANNOVER. Die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann reist vom 21. bis 27. März nach Israel. Die Ministerin, die zugleich Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten ist, wird begleitet von Michael Fürst, dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, und von Dr. Habbo Knoch, dem Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Stationen der Reise sind unter anderem Tel Aviv, Haifa und Jerusalem.

Die Ministerin wird vor Ort Gespräche mit Überlebenden der Konzentrationslager führen, insbesondere des Lagers Bergen-Belsen, die in Israel leben. „Die Berichte der Zeitzeugen für die kommenden Generationen zu bewahren, ist eine Verpflichtung, aber auch eine Herausforderung. Die persönlichen Gespräche mit den Menschen, die damals so viel Leid ertragen mussten, sind mir sehr wichtig“, sagt Elisabeth Heister-Neumann. Die Sicherung von Zeitzeugenberichten ist ein wesentliches Element der Dokumentation in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Die Ministerin wird auch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Überlebendenverbände führen.

Elisabeth Heister-Neumann besucht darüber hinaus Gedenkstätten und andere Einrichtungen, die der Erinnerung an den Holocaust und an das jüdische Leben während der Vertreibung dienen. Dazu zählen beispielsweise die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und das Diaspora-Museum in Tel Aviv, aber auch der Kibbuz Lochamei Hagetaot und das Massua Institute for the Study of the Holocaust. Dabei sollen Anregungen für die Weiterentwicklung der Gedenkstättenarbeit in Niedersachsen gewonnen werden.

Logo Bildrechte: Land Niedersachsen

Artikel-Informationen

erstellt am:
19.03.2010

Ansprechpartner/in:
Corinna Fischer

Nds. Kultusministerium
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 / 120 7160
Fax: 0511 / 120997160

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