Nds. Kultusministerium

Antidiskriminierungsstelle

Hilfe bei Diskriminierungserfahrung in Schule

Mit der Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle setzt die Niedersächsische Landesregierung konsequent ihre Politik zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schulen fort. Diese können den Antidiskriminierungsstellen Ihre Wahrnehmung von diskriminierenden Vorkommnissen schildern und erhalten Unterstützung – auf Wunsch auch anonym.

Unter Diskriminierung verstehen wir die Benachteiligung, Ausgrenzung oder Herabwürdigung von Personen oder Gruppen aufgrund persönlicher oder zugeschriebener Merkmale oder Eigenschaften. Diskriminierung kann sich in Äußerungen, Handlungen oder Entscheidungen zeigen und verschiedene Lebensbereiche betreffen. Menschen werden beispielsweise wegen ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Hautfarbe, ihrem Namen, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung oder einer Behinderung diskriminiert.

Die Antidiskriminierungsstelle kann von allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Eltern, örtlichen Beratungsstellen, Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften als auch von anderen Personen und Stellen, die von Diskriminierung erfahren, eingeschaltet werden - und natürlich auch von Betroffenen von Diskriminierung selbst.

Die Antidiskriminierungsstelle wird von Psychologinnen und Psychologen der Regionalen Landesämter betreut. Die Beratung ist freiwillig, kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Eine rechtliche Beratung ist nicht möglich.

Sollten Sie Unterstützung und Beratung in Fällen von Grenzverletzung oder sexuellem Missbrauch suchen, klicken Sie bitte hier.


Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an die Antidiskriminierungsstelle wenden. Diese sind wie folgt erreichbar:

Regionale Zuständigkeit Anlaufstelle Opfer Bildrechte: MK
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