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Weiterentwicklung im Schulcloud-Verbund
Länder kooperieren für digital gestützte Bildung:
Die Schulcloud im länderübergreifenden Verbund der drei Länder hat sich in den vergangenen Jahren als zentrale digitale Lern- und Arbeitsumgebung etabliert. Sie wird im schulischen Alltag von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern genutzt und unterstützt damit kontinuierlich den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen allen am Bildungsprozess beteiligten Akteuren. Der Schulcloud-Verbund wird zum 1. August 2026 den Dienstleisterwechsel vornehmen. Die Länder Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen nutzen damit künftig Erfahrung und Expertise des FWU (Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) für den Betrieb der Schulcloud.
Das FWU wirkt am Aufbau einer bundesweiten digitalen Bildungsmedieninfrastruktur (BMI) mit – gemeinsam mit Ländern, Institutionen und Partnern. Ziel ist es, bestehende Projekte, Inhalte, Technologien und rechtliche Standards stärker zu bündeln und weiterzuentwickeln, um Lehrkräften einen orts- und zeitunabhängigen Zugang zu qualitativ hochwertigen digitalen Bildungsmedien zu ermöglichen.
Das FWU verfügt über langjährige Erfahrungen in der Umsetzung länderübergreifender Projekte innerhalb dieser Infrastruktur. Durch die stärkere Verzahnung mit weiteren Vorhaben sollen Synergieeffekte genutzt und die Weiterentwicklung digitaler Bildungsangebote nachhaltig unterstützt werden.
Der Übergang vom bisherigen Dienstleister Dataport zum FWU wird aktuell gemeinsam vorbereitet und bildet einen zentralen Arbeitsschwerpunkt im Schulcloud-Verbund. Ziel ist eine reibungslose Umstellung. Für die Nutzerinnen und Nutzer – insbesondere Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler – soll die Umstellung ohne Einschränkungen im laufenden Betrieb erfolgen. Die kontinuierliche Verfügbarkeit und gewohnte Nutzung der Schulcloud stehen dabei im Vordergrund. Dies soll insbesondere durch umfangreiche technische und organisatorische Vorbereitungen sowie die Einrichtung eines Parallelbetriebs in der Übergangsphase erreicht werden. Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen dem bisherigen Dienstleister Dataport und dem FWU, um bestehende Expertise zu sichern und einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.
