Nds. Kultusministerium Niedersachen klar Logo

Außerschulische Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Das Land Niedersachsen hat seit Beginn der 90er Jahre ein Netz außerschulischer Umweltlernstandorte aufgebaut. Es handelte sich um Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft. Diese Zentren waren vom Land als "Regionales Umweltbildungszentrum" förmlich anerkannt. Im Zuge der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung haben die Zentren ihre Angebote zunehmend an Konzepten einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) ausgerichtet. Daher sprechen wir heute von anerkannten Lernstandorten in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Die heutigen Mitglieder dieses Netzwerks arbeiten zu BNE aus unterschiedlichen Perspektiven und Traditionslinien wie etwa Umweltbildung, Globales Lernen, Demokratiepädagogik, Verbraucherbildung, Waldpädagogik oder nachhaltige Mobilitätsbildung.

Ziel des Netzwerks ist die Verbreitung von BNE an niedersächsischen Schulen und die Öffnung von Schulen in ihr regionales Umfeld bspw. durch:

  • Beratung von Schulen zu BNE, Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen und Institutionalisierung der Kooperationen an den Schulen
  • Vorbereitung und Durchführung schul- und unterrichtsbezogener Bildungsangebote (Hauptzielgruppe: Schulen bzw. Schulklassen und Kurse aus der Region)
  • Beratung und Fortbildung von Lehrkräften (in Zusammenarbeit mit der regionalen Lehrerfortbildung)
  • Zusammenstellung und Ausleihe von Unterrichts-, Lehr- und Selbstlernmaterialien usw.

Unterstützt werden die anerkannten außerschulischen Lernstandorte durch regelmäßige regionale und landesweite Veranstaltungen zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Anerkannte außerschulische Lernstandorte BNE

Das niedersächsische Netzwerk der durch das Kultusministerium anerkannten außerschulischen Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung besteht aus folgenden 65 Einrichtungen:

 
Anerkennung als außerschulischer Lernstandort BNE

Die nächste Möglichkeit der Anerkennung als Außerschulischer Lernstandort BNE besteht zum 01. August 2022. Lernorte, die sich anerkennen lassen möchten, können bis zum 30. Juni 2021 Anträge bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde einreichen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird die Antragstellung und Entwicklung des jeweiligen Lernortes von der Fachberatung BNE der Niedersächsischen Schulbehörde begleitet und unterstützt. Der abschließenden Entscheidung des Niedersächsischen Kultusministeriums zu Grunde gelegt werden die Qualitätskriterien BNE, die sich hier zum Download finden sowie ein Gutachten der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Kontakt und Beratungsmöglichkeiten dazu finden sich auf den Seiten der Fachberatung BNE der Landesschulbehörde.

Artikel-Informationen

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln