Nds. Kultusministerium klar

Europaschulen in Niedersachsen

Europaschule in Niedersachsen ist eine Zusatzbezeichnung, die niedersächsische Schulen auf Antrag führen dürfen, wenn sie die Voraussetzungen des RdErl. des MK vom 05.06.2013 (SVBl. 7/2013) erfüllen. Aktuell im Schuljahr 2015/2016 führen 138 Schulen diese Zusatzbezeichnung, darunter sind Schulen aller Schulformen und Schulbereiche vertreten.

Europaschulen in Niedersachsen haben das Ziel, Kenntnisse über Europa und europäische Institutionen zu fördern, die aktive Teilnahme an der Unionsbürgerschaft sowie die Mehrsprachigkeit zu stärken und in besonderem Maße die Entwicklung interkultureller Kompetenzen zu ermöglichen und zu unterstützen. Das Schulprogramm ist an diesem Europaprofil ausgerichtet. Entsprechende unterrichtsergänzende Aktivitäten sind fester Bestandteil des schulischen Lebens.
Schulen, die beantragen, die Zusatzbezeichnung führen zu dürfen, müssen ihre Arbeit u. a. an folgenden Kriterien messen lassen:

- Verankerung im Schulprofil und im Schulprogramm
- Integration europäischer Themen im Unterricht
- Förderung der Mehrsprachigkeit und des Fremdsprachenprofils
- Entwicklung und Stärkung interkultureller Kompetenzen
- Teilnahme an europäischen Projekten, Aktionen, Wettbewerben, Jugendforen und
Planspielen.

Umfangreiche Informationen, Tipps und Hilfestellungen zu einer erfolgreichen Antragstellung hat die Niedersächsische Landesschulbehörde (NLSchB) auf ihrer Homepage eingestellt. Beratung kann von Schulen über das Beratungs- und Unterstützungssystem der NLSchB angefordert werden. Auch das Netzwerk Europaschulen in Niedersachsen e. V. bietet Schulen Information und Beratung.

Weitere Informationen erhalten Sie auch über den Niedersächsischen Bildungsserver (NiBiS).


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Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Elisabeth Walter

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