Nds. Kultusministerium klar

Fortbildung und Beratung

Die Landesregierung unternimmt große Anstrengungen, um die Lehrkräfte der allgemeinen Schulen bei der Umsetzung der Inklusion zu begleiten. Zu diesem Zweck hat das Kultusministerium umfangreiche und differenzierte Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote erarbeitet. Viele tausend Lehrkräfte haben diese bereits genutzt und sich entsprechend fort- bzw. weitergebildet. Ziel ist es, alle Lehrkräfte darin zu befähigen, Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam zu unterrichten. Denn die Umsetzung der Inklusiven Schule ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer. Auch für Schulleitungen wurden entsprechende Qualifizierungen initiiert, die sich einer hohen Nachfrage erfreuen.

Das Thema Inklusion wurde mit der Novellierung der Verordnung über die Master-Abschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr) vom 02.12.2015 in der Lehramtsausbildung fest verankert. Seitdem ist für die Lehramtsstudierenden aller Lehrämter der Erwerb von pädagogischen und didaktischen Basiskompetenzen in den Bereichen heterogene Lerngruppen, Inklusion, Grundlagen der Förderdiagnostik, Deutsch als Zweit- und Bildungssprache sowie Interkulturelle Kompetenzen Teil ihres Studiums. Die im Studium erworbenen Basisqualifikationen werden im Vorbereitungsdienst mit Blick auf die Schulpraxis erweitert und vertieft.

Für die Umsetzung der schulischen Inklusion ist die Expertise von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen unverzichtbar. Die Landesregierung baut daher die Studienplatzkapazitäten im Bereich Sonderpädagogik deutlich aus. Ziel ist es, bis 2018 an den Universitäten Oldenburg und Hannover die Studienplatzkapazitäten auf jeweils 230 Bachelorstudienplätze und 200 Masterstudienplätze im Bereich Sonderpädagogik zu erhöhen. Im Zuge des geplanten Ausbaus sollen in Hannover sechs und in Oldenburg neun neue Sonderpädagogikprofessuren entstehen. Zusammen mit den jeweils sechs bereits bestehenden Professuren an den beiden Universitäten wird es dann in Niedersachsen 27 Sonderpädagogikprofessuren geben.

Lehrerin und zwei Kinder spiele auf dem Teppich  
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