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FAQ Corona - Ganztagsbetrieb - Mensa - Hort

FAQ Corona 09


Findet die Ganztagsbetreuung im Januar in den Grundschulen statt?

An offenen Ganztagsschulen im Grundschulbereich findet ab 18.1.21 vormittags Wechselunterricht, aber kein Nachmittagsangebot statt. An teilgebundenen und vollgebundenen Ganztagsschulen im Primarbereich können die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtenden Ganztagsangebote weiterhin stattfinden. Auch hier sind jedoch alle Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt einzuhalten.



In dem Entwurf der neuen Corona-Verordnung steht in § 13 Abs. 2 Satz 2, dass die zeitlich erweiterte Notbetreuung über 13 Uhr hinaus möglich ist. Gilt das auch für die offenen Ganztagsschulen?

Ja, eine zeitlich erweiterte Notbetreuung kann an offenen Ganztagsschulen stattfinden. Die Notbetreuung ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen.

Unter Ziffer 15 des Rahmenhygieneplans mit Stand 8.1.21 heißt es bei Szenario B (Stufe 4), dass an offenen Ganztagsschulen kein Unterricht stattfindet. Kann das Personal dann für die erweiterte Notbetreuung eingesetzt werden?

Die Schulleitung ist für die Organisation des Ganztags (Zeitumfang 8 Stunden) zuständig. Wenn eine erweiterte Notbetreuung nach 13 Uhr stattfindet, kann das Personal auch im Nachmittag eingesetzt werden.

Können die Angebote an teilgebundenen und gebundenen Ganztagsschulen auch weiterhin stattfinden?

Ja, an teilgebundenen und vollgebundenen Ganztagsschulen können die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtenden Ganztagsangebote weiterhin stattfinden

Dabei müssen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Können in den Schulen auch weiterhin Angebote Dritter (z.B. der Jugendhilfe oder der Musikschule) im Rahmen der teilgebundenen oder gebundenen Ganztagsschule stattfinden?

Angebote Dritter sind nur in festen Gruppen möglich. D.h., wenn die Musikschule ein Angebot anbietet, muss die gesamte Lerngruppe dieses Angebot wahrnehmen. Eine Durchmischung von Gruppen in dem Sinne, dass einige Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe das Angebot der Musikschule wählen und andere Schülerinnen und Schüler dazukommen ist nicht möglich.

Ist der Mensabetrieb in Ganztagsschulen weiter zulässig? In Ziffer 13.2 des Rahmenhygieneplans Schule mit Stand 8.01.21 heißt es unter Szenario B, dass ein gemeinsames Mittagessen nur mit dem Mindestabstand von 1,5 Metern zulässig ist. Hat das Bestand?

Ja, das hat Bestand. Schülerinnen und Schüler sollten sich aber am besten ihre Mittagsverpflegung selbst mitbringen. Gemeinsamer Verzehr ist dann nur mit Mindestabstand und unter Einhaltung von Hygieneregeln möglich.

Grundschüler, die vormittags im Wechselunterricht in der Schule sind und nachmittags im Hort sind in unterschiedlichen Personenkreisen unterwegs – was vom Grunde her auch nicht anders geregelt werden kann. Spricht etwas dagegen, wenn Schüler morgens in der Klasse und nachmittags in der Notfall-Hortbetreuung sind?

Es ist das Wesen eines jeden Hortangebots, dass die dort betreuten Schülerinnen und Schüler in der Regel unmittelbar vor der Betreuung am Nachmittag unterrichtliche und außerunterrichtliche schulische Angebote wahrnehmen. Die Notbetreuung im Hort ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Daher sollen die Notbetreuungsgruppen im Hort die maximale Größe von in der Regel 10 Kindern nicht überschreiten. Das Phänomen, dass sich ggf. Schülerinnen und Schüler am Vormittag in der schulischen Notbetreuung in einer anderen Gruppenzusammensetzung befinden als am Nachmittag, kann ggf. durch Absprachen vor Ort zwischen Schule und Jugendhilfeträger jedenfalls minimiert werden. Entsprechende Abstimmungen sind ausdrücklich erwünscht. In der Regel dürften aufgrund der identischen rechtlichen Anforderungen für die Aufnahme von Kindern in die Notbetreuung bei Schulen und Horten jeweils dieselben Kinder aufgenommen werden. Dennoch wird es nicht immer möglich sein, (nahezu) identische Gruppenzusammensetzungen in den Notbetreuungsgruppen der Schulen und Horte abbilden zu können. Insbesondere dann, wenn in Horten Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen betreut werden, dürfte eine (nahezu) identische Gruppenzusammensetzung schwierig zu realisieren sein. Diesd lässt sich dann aber leider nicht vermeiden und ist hinzunehmen.



Im Rahmen der verlässlichen Grundschule bieten wir ein Betreuungsangebot für die ersten und zweiten Klassen an. Können wir sie so wie im Ganztag gemeinsam als zwei Kohorten (also eine Kohorte aus zwei Schuljahrgängen) betreuen?

Ja, das Kohortenprinzip im Ganztag umfasst maximal zwei Schuljahrgänge (vgl. Leitfaden, Pkt. 7 Ganztagsbetrieb). Die Zusammensetzung der Gruppen ist zu dokumentieren.


Wenn im Ganztagsbetrieb auf zwei Jahrgänge erweitert wird, sollte es sich dabei immer um die gleichen Jahrgänge handeln (1./2. und 3./4.) oder dürfen für bestimmte Phasen auch zwei andere Jahrgänge gemischt werden?

Nein, der Mindestabstand wird zugunsten von festen Gruppen aufgegeben. Zum Schutz von Schülerinnen und Schülern ist das Kohortenprinzip der Doppeljahrgänge im Ganztag durchgängig beizubehalten. Die Zusammensetzung der Gruppen ist zu dokumentieren (vgl. Leitfaden, Pkt. 7 Ganztagsbetrieb).

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