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FAQ Corona - Ganztagsbetrieb - Mensa - Hort

FAQ Corona 09


(aktualisiert am 08.09.21)

Können im Schuljahr 2021/2022 außerunterrichtlichen Ganztagsangebote an Ganztagsschulen stattfinden? (aktualisiert am 06.09.21)
Grundsätzlich können außerunterrichtliche Ganztagsangebote an offenen, teilgebundenen und voll gebundenen Ganztagsschulen für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.
Dabei müssen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.
Das jeweils zuständige Gesundheitsamt kann – je nach Lage und örtlicher Situation – abweichende Schutzmaßnahmen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes anordnen und den Ganztagsbetrieb einschränken.

Können in den Ganztagsschulen auch Angebote Dritter (z.B. der Jugendhilfe oder der Musikschule) stattfinden? (aktualisiert am 06.09.21)
Angebote Dritter sind in festen Gruppen möglich. D.h., wenn die Musikschule ein Angebot anbietet, muss die gesamte Lerngruppe dieses Angebot wahrnehmen. Eine Durchmischung von Gruppen in dem Sinne, dass einige Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe das Angebot der Musikschule wählen und andere Schülerinnen und Schüler dazukommen ist nicht möglich.

Welche Vorgaben bezüglich der Testungen gelten für Personal eines Kooperationspartners, der Mitarbeitende an Ganztagsschulen zur Durchführung eines außerunterrichtlichen Angebotes entsendet? (aktualisiert am 06.09.21)
Auch Mitarbeitende von Kooperationspartnern unterliegen der dreimaligen Testpflicht per Laienselbsttest pro Woche. Die Schule hat dies zu überwachen. Falls diese Verpflichtung nicht erfüllt wird, besteht ein Zutrittsverbot (siehe Punkt 4 des Rahmenhygieneplans Schule 7.0 vom 25.08.2021 und Rd.-Verf. 22-2021, S. 7)
Mitarbeitende von Kooperationspartnern werden dabei nicht über den schulischen Bestand versorgt. Grundsätzlich kommen die Kooperationspartner selber für die Testungen auf – es besteht weiterhin die Möglichkeit, die kostenlosen Bürgertests in den kommunalen Testzentren vor Ort in Anspruch zu nehmen.

Ist der Mensabetrieb in Ganztagsschulen zulässig? (aktualisiert am 06.09.21)
Beim gemeinsamen Mittagessen sind die verschiedenen Kohorten räumlich und/oder zeitlich voneinander zu trennen. Große Räume können dazu in verschiedene Bereiche geteilt werden. Gemeinsamer Verzehr ist nur mit Mindestabstand und unter Einhaltung von Hygieneregeln möglich. Schülerinnen und Schüler sollten sich am besten ihre Mittagsverpflegung selbst mitbringen.

Grundschülerinnen und -schüler, die vormittags in der Schule und nachmittags im Hort sind, sind in unterschiedlichen Personenkreisen unterwegs – was vom Grunde her auch nicht anders geregelt werden kann. Spricht etwas dagegen, wenn Schülerinnen und Schüler morgens in der Klasse und nachmittags in der Hortbetreuung sind? (aktualisiert am 06.09.21)
Es ist das Wesen eines jeden Hortangebots, dass die dort betreuten Schülerinnen und Schüler in der Regel unmittelbar vor der Betreuung am Nachmittag unterrichtliche und außerunterrichtliche schulische Angebote wahrnehmen. Die Notbetreuung im Hort ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Daher sollen die Notbetreuungsgruppen im Hort die maximale Größe von in der Regel 10 Kindern nicht überschreiten. Das Phänomen, dass sich ggf. Schülerinnen und Schüler am Vormittag in der Schule in einer anderen Gruppenzusammen-setzung befinden als am Nachmittag, kann ggf. durch Absprachen vor Ort zwischen Schule und Jugendhilfeträger jedenfalls minimiert werden. Entsprechende Abstimmungen sind ausdrücklich erwünscht.
In der Regel dürften aufgrund der identischen rechtlichen Anforderungen für die Aufnahme von Kindern in die Notbetreuung bei Schulen und Horten jeweils dieselben Kinder aufgenommen werden. Dennoch wird es nicht immer möglich sein, (nahezu) identische Gruppenzusammen-setzungen in den Notbetreuungsgruppen der Schulen und Horte abbilden zu können. Insbesondere dann, wenn in Horten Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen betreut werden, dürfte eine (nahezu) identische Gruppenzusammensetzung schwierig zu realisieren sein. Dies lässt sich dann aber leider nicht vermeiden und ist hinzunehmen.

Im Rahmen der verlässlichen Grundschule bieten wir ein Betreuungsangebot für die ersten und zweiten Klassen an. Können wir sie so wie im Ganztag gemeinsam als zwei Kohorten (also eine Kohorte aus zwei Schuljahrgängen) betreuen? (aktualisiert am 06.09.21)
Grundsätzlich nein. Ausnahme bildet hier das jahrgangsübergreifende Lernen (z.B. jahrgangsübergreifende Eingangsstufe). Kohorten sollten möglichst klein gehalten werden, damit im Falle des Auftretens von Infektionen möglichst wenig Personen von Quarantänemaßnahmen betroffen sind. Im Idealfall bildet eine Klasse/Lerngruppe eine Kohorte. Grundsätzlich umfasst aber eine Kohorte maximal einen Schuljahrgang. (siehe dazu Rd.-Verf. 22-2021, S. 2 und RHP 7.0 Punkt 9)

Wenn im Ganztagsbetrieb auf zwei Jahrgänge erweitert wird, sollte es sich dabei immer um die gleichen Jahrgänge handeln (1./2. und 3./4.) oder dürfen für bestimmte Phasen auch zwei andere Jahrgänge gemischt werden? (aktualisiert am 06.09.21)
Nein, der Mindestabstand wird zugunsten von festen Gruppen aufgegeben. Zum Schutz von Schülerinnen und Schülern ist das Kohorten-Prinzip der Doppeljahrgänge im Ganztag durchgängig beizubehalten. Die Zusammensetzung der Gruppen ist zu dokumentieren (vgl. Ziffer 15 des Rahmenhygieneplans Schule 7.0 vom 25.08.2021).


In der Corona-Verordnung vom 25.08.21 steht in § 16 Abs. 2 Satz 2, dass die zeitlich erweiterte Notbetreuung über 13:00 Uhr hinaus möglich ist. Gilt das auch für die offenen Ganztagsschulen? (aktualisiert am 08.09.21)

Ja, eine zeitlich erweiterte Notbetreuung kann an offenen Ganztagsschulen stattfinden. In Abhängigkeit zum regionalen Infektionsgeschehen ist eine Notbetreuung auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen.









Artikel-Informationen

erstellt am:
26.10.2020
zuletzt aktualisiert am:
08.09.2021

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