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FAQ Corona: Schriftliche Arbeiten (ABS)

FAQ Corona 11


(aktualisiert am 04.04.2022)

- vorbehaltlich der neuen Coronaverordnung des Landes -


Bereich Schriftliche Arbeiten (ABS)

Sind Veränderungen hinsichtlich der Anzahl der bewerteten schriftlichen Arbeiten im zweiten Schulhalbjahr des Schuljahres 2021/22 vorgesehen?

Im Primar- und Sekundarbereich I wird in allen Fächern und Schuljahrgängen, in denen im zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 schriftliche Arbeiten vorgesehen sind, im zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 nur eine schriftliche Arbeit geschrieben. Eine in diesem Schulhalbjahr vorgesehene Sprechprüfung in den modernen Fremdsprachen ersetzt eine schriftliche Arbeit, d. h. bei Stattfinden einer Sprechprüfung in den modernen Fremdsprachen entfällt die eine schriftliche Arbeit.

Im Sekundarbereich II gibt es für das zweite Schulhalbjahr 2021/2022 folgende Regelungen:

1. Einführungsphase:

In der Einführungsphase ist in allen Fächern, in denen Klausuren im zweiten Schulhalbjahr vorgesehen sind, nur eine Klausur zu schreiben.

Im Falle der Durchführung einer Sprechprüfung in den modernen Fremdsprachen findet diese in zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 zusätzlich zu einer Klausur statt.

2. Qualifikationsphase:

In der Qualifikationsphase ist in den Prüfungsfächern mindestens eine Klausur gemäß den Ergänzenden Bestimmungen zur VO-GO (Nr. 10.8) und den Ergänzenden Regelungen zur VO-AK (Nr. 12.9) zu schreiben. In den übrigen Fächern wird im zweiten Schulhalbjahr keine Klausur geschrieben.

Im Falle der Durchführung einer Sprechprüfung in den modernen Fremdsprachen im zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 erfolgt diese additiv zu den vorgesehenen Klausuren in den Prüfungsfächern. Eine Ausnahme wird im vierten Schulhalbjahr der Q-Phase den Prüflingen gewährt, die eine moderne Fremdsprache als mündliches Prüfungsfach gewählt haben. In diesem Fall kann die Klausur auf Wunsch des Prüflings durch eine Sprechprüfung ersetzt werden. Sollten im zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 gemischte Kurse mit Prüflingen und Nicht-Prüflingen eine Sprechprüfung durchführen, so muss den Schülerinnen und Schülern, die keine Prüfung ablegen, die Option gegeben werden, sich für oder gegen die Teilnahme an der Sprechprüfung zu entscheiden. Im Falle der Teilnahme wird die Sprechprüfung für die Prüflinge als Klausur und für die Nicht-Prüflinge als mündliche Leistung gewertet.

Die Facharbeit im Seminarfach bleibt hiervon unberührt, d. h. wenn eine Facharbeit für das zweite Schulhalbjahr vorgesehen ist, ist diese zu schreiben.

Sind Veränderungen hinsichtlich der Gewichtung der schriftlichen und mündlichen Leistungen im Schuljahr 2021/22 vorgesehen?

Die Festsetzung der Anzahl der schriftlichen Lernkontrollen und ihre Gewichtung im Verhältnis zu mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen gehört zu den Aufgaben der jeweiligen Fachkonferenz (§ 35 Abs. 1 NSchG). Die Anzahl der bewerteten schriftlichen Arbeiten ist in den Grundsatzerlassen der jeweiligen Schulform bzw. in den Kerncurricula der Fächer für die Grundschule festgelegt.

Die Gewichtung der schriftlichen Arbeit bzw. der Ersatzleistung soll in den Jahrgängen 5-10 abweichend von den Regelungen in den jeweiligen curricularen Vorgaben für die einzelnen Fächer, in denen eine Gewichtung in den curricularen Vorgaben vorgesehen ist, einen Anteil von 30 Prozent der Gesamtnote nicht unterschreiten. Die Festlegung der Gewichtung ist Aufgabe der jeweiligen Fachkonferenz.

Können schriftliche Arbeiten durch andere Formen der Leistungsbewertung ersetzt werden?

Zur Sprechprüfung in den modernen Fremdsprachen gelten die Ausführungen der Antwort zu der Frage „Sind Veränderungen hinsichtlich der Anzahl der bewerteten schriftlichen Arbeiten im zweiten Schulhalbjahr des Schuljahres 2021/22 vorgesehen?“.

Im Übrigen gelten die jeweiligen Regelungen der Grundsatzerlasse zu den einzelnen Schulformen im Sekundarbereich I, die vorsehen, dass eine bewertete schriftliche Lernkontrolle auf Beschluss der Fachkonferenz durch eine andere Form der Lernkontrolle, die schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist, ersetzt werden kann, weiterhin. Auch wird darauf hingewiesen, dass Ersatzleistungen möglich sind, wenn eine Schülerin oder ein Schüler eine schriftliche Arbeit versäumt hat.

Ist es zulässig, Klausuren in Echtzeit über Videokonferenzen schreiben zu lassen?

Nein, das ist nicht zulässig. Bei dem Schreiben von Klausuren mittels Videokonferenzen kann dem prüfungsrechtlichen Grundsatz der Chancengleichheit nicht Rechnung getragen werden. Es kann bei Videokonferenzen nicht hinreichend ausgeschlossen werden, dass Täuschungsversuche begangen werden.


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