Nds. Kultusministerium Niedersachen klar Logo

Schule in Corona-Zeiten: Das gilt aktuell

Landesweit Szenario A mit Präsenzunterricht in Schulen


Hier informiert das Kultusministerium über die aktuellen Vorgaben für den Schulbetrieb.


(Aktualisiert am 18.06.2021)


18.06.2021 / Maskenpflicht auf Schulhöfen aufgehoben
Ab sofort gilt an den niedersächsischen Schulen auf dem Außengelände einschließlich Pausenhöfen keine Maskenpflicht mehr. In den Gebäuden muss nach wie vor dort eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, woe sich Personen unterschiedlicher Kohorten begegnen können. Weitere infos - auch zu Elternabenden und ähnlichen Gremien-Treffen - gibt es hier.

Die entsprechende Rundverfügung finden Sie hier: Rundverfügung zur Maskenpflicht, 17.06.2021 Rundverfügung mitgeteilt.

31.05.2021 / Öffnungen von Kitas und Schulen seit 31. Mai
Den meisten Schülerinnen und Schülern kann wieder Unterricht mit der ganzen Klassengemeinschaft angeboten werden. Ab Montag, dem 31. Mai 2021, findet bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 wieder Präsenzunterricht in voller Klassenstärke („Szenario A“) statt.

Alle weiteren Informationen dazu gibt es hier.

(aktualisiert am 27.5.21)

Darüber hinausist hier noch einmal erklärt, unter welchen Bedingungen wann genau ein Szenarienwechsel erfolgen kann.



05.05.2021 / Aktuelle Regeln zum Schulbetrieb ab Montag, 10.05.2021

Ab dem 10. Mai 2021 wird in Niedersachsen wieder deutlich mehr Präsenzunterricht stattfinden. Schulen werden bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 offengehalten. Dies tritt mit Veröffentlichung der neuen Corona-Verordnung des Landes - vermutlich am Wochenende - in Kraft.

Das bedeutet konkret:

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 165, können Schulen ins Szenario B wechseln. Das Lernen erfolgt in geteilten Lerngruppen, die abwechselnd vor Ort in der Schule bzw. von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen.

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165, müssen die Schulen ins Szenario C mit reinem Distanzlernen wechseln.

Folgende Jahrgänge und Klassen bleiben davon aber ausgenommen und sind auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 165 im wechselnden Präsenzunterricht (Szenario B):
  • 4. Klassen der Grundschulen als Übergangsklassen
  • Abschlussklassen im Berufsbildenden Bereich
  • 12. Schuljahrgang
  • Förderschulen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie die Förderschulen Sehen und Hören

Die Kommunen können schärfere Maßnahmen verhängen. Änderungen im Bereich Kita/Schule sind grundsätzlich per Allgemeinverfügung zu kommunizieren und umzusetzen.


Inzidenzunabhängige Regelungen:

In der Präsenzphase im Szenario B ist die Präsenzpflicht im Unterricht weiterhin aufgehoben. Die Befreiung von der Präsenzpflicht ist an keine Voraussetzungen geknüpft und kann durch einfaches Schreiben auch per E-Mail durch Erziehungsberechtigten oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst erfolgen. Während der Befreiung von der Präsenzpflicht nehmen die Schülerinnen und Schüler am Distanzlernen bzw. am Distanzunterricht teil. Die Inanspruchnahme der Notbetreuung kommt in diesem Fall nicht mehr in Betracht.

Maskenpflicht im Szenario B: Im Unterricht ist auch im Szenario B am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich im Primarbereich kann die Mund-Nasen-Bedeckung am Sitzplatz abgenommen werden.

Ausnahmen gelten im Sportunterricht – für dessen Durchführung zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach dem Sportkapitel im Rahmenhygieneplan gelten – sowie kurzzeitig im Sprachunterricht oder im Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen im Szenario B:
  • „Geteilte Klassen“ in festen Gruppen mit nicht mehr als 16 Personen im Unterrichtsraum
  • Mindestabstand von 1,5 Metern
  • Regelmäßiges Stoß- oder Querlüften nach dem Prinzip 20-5-20
  • Handhygiene, Husten- und Niesregeln
  • Klarer Umgang mit Symptomen: Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein.
  • Maßnahmen für vulnerable Schülerinnen und Schüler sowie Personal gelten weiterhin.

Weitere Informationen zu den Änderungen ab 10.05.2021 finden Sie hier.

Weitere Infos unter anderem zur Schulpflicht und Maskenpflicht gibt es hier.


====================


12.04.2021 / Testpflicht

Seit Ende der Osterferien gelten die Regelungen für Öffnungs- und Schließungsszenarien von Kitas und Schulen wie bereits zuvor mitgeteilt. Sie sind hier im unten folgenden Textbereich sowie in den FAQs beschrieben.

Neu hinzu gekommen ist die Testpflicht im Schulbereich mittels Laien-Selbsttests zu Hause ab 12.04.21 für alle Schülerinnen, Schüler sowie Beschäftigten an den Schulen. Weitere Informationen zu den Tests, Briefe dazu an die Eltern und den heutigen Brief an die Schulen gibt es in einer Presseinfo hier sowie in den FAQs zum Schulbetrieb.


=============


11.02.2021 / Minister stellt 10-Punkte-Agenda vor

Der Kultusminister hat am Donnerstag, 11.02.2021, eine 10-Punkte-Agenda vorgestellt. Sie beschreibt bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen für den Schulbereich in den kommenden Wochen und Monaten, um Bildung, Betreuung und Zukunftschancen für junge Menschen in Niedersachsen sicherzustellen.

Weitere Infos dazu gibt es hier.


Weitere Infos in den FAQ unten
.................................


Symbolbild, Buchstaben FAQ   Bildrechte: MK Niedersachsen
Viele Fragen, viele Antworten: die FAQ zu Schule in Corona-Zeiten


FAQ im Überblick: Was gilt aktuell in der Schule?

Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) rund um Schule und Unterricht in Coronazeiten, Erlasse und Ministerbriefe finden Sie hier in den FAQ.


....................................

Neuer Leitfaden "Schule in Corona-Zeiten 2.0."

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens hat das Kultusministerium den Leitfaden „Schule in Corona- Zeiten 2.0 “ überarbeitet. Dabei wurden unter anderem die bekannten Unterrichts-Szenarien A, B und C inhaltlich ergänzt, insbesondere beim Umgang mit bildungsbenachteiligten Schülerinnen und Schülern.

-> Zum Download zum "Leitfaden Schule in Corona-Zeiten 2.0 UPDATE"

-> oder in der nebenstehenden Infospalte


.......................................


Neues Schutzpaket Corona

Kurzfristig stellte das Land Niedersachsen im November 2020 45 Millionen Euro für zusätzliches Personal und schulische Corona-Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Mit den Mitteln sollen die Schulen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zusätzlich unterstützt werden. Das teilte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am 17.11.20 mit. Die wichtigsten Punkte:

  • Im Umfang von 25 Millionen Euro können die niedersächsischen Schulen für ein halbes Jahr rund 5.000 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis einstellen.

  • Mit 20 Millionen Euro wird die sächliche Schutzausstattung der Schulen zusätzlich verstärkt - zum Beispiel für Plexiglasschutzwände, Co2-Ampeln oder „Wechselmasken“ als Ersatz für durchfeuchtete Masken sowie FFP2-Masken zum Eigenschutz der Lehrkräfte.
Weitere Infos: Unter
„Schutzpaket Corona“: 45 Millionen Euro für personelle Unterstützung und Schutzausstattung

finden Sie die Förderrichtlinie sächliche Schutzausstattung an Schulen mit Anlagen.

................................

.....................................


Seit Beginn des Schuljahes 20/21 fährt Niedersachsen in den Schulen im eingeschränkten Regelbetrieb nach Szenario A. Neben der Erfüllung des Bildungsauftrages als zentraler Aufgabe von Schule ist die Qualität und die Verlässlichkeit der Betreuung für die Familien von höchster Bedeutung. Zudem hat Schule im Frühjahr ihre wichtige soziale Funktion für die Kinder und Jugendlichen gezeigt.


Um den Präsenzbetrieb zu gewährleisten und gleichzeitig den Gesundheitsschutz für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schule Beschäftigte zu erhöhen, sind jedoch in der aktuellen Lage mit steigenden Infektionen mit SARS-CoV-2 Anpassungen notwendig. Daher zurzeit folgende Regeln:

Seit Montag, 2. November 2020, müssen Schülerinnen und Schüler an weiterführenden und berufsbildenden Schulen in Corona-Risikogebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) im Unterricht tragen.

Zudem definiert das Land über die klare Voraussetzungen für einen Wechsel von Schulen in das „Szenario B“ in geteilten Lerngruppen (Unterricht im Wechselmodell): Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 in Kombination mit einer Infektionsschutzmaßnahme an einer Schule muss diese Schule zu „geteilten Klassen“, in der Regel für 14 Tage, übergehen.

Im Grundsatz bleibt es dabei, dass die Schulen in Niedersachsen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler anbieten („Szenario A“).


Die Details:

I. MNB-Pflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen

Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) im Unterricht ist im Sekundarbereich I- und II immer dann verpflichtend, wenn das Gesundheitsamt an der Schule eine Infektionsschutzmaßnahme angeordnet hat. Diese Maßnahme ist 14 Tage lang für die gesamte Schule wirksam. Überschreitet der Landkreis oder die Stadt den Inzidenzwert von 50 Neuinfizierten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, ist im Sekundarbereich I- und II Bereich das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht immer verpflichtend – unabhängig vom Vorliegen einer Infektionsschutzmaßnahme an der Schule, die das Gesundheitsamt getroffen hat. Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sind nicht von diesen Maßnahmen betroffen.


II. Wechsel in Szenario B mit „geteilten Klassen“

Ab einer Inzidenz von 100 Neuinfizierten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner wechseln alle Schulen, die von einer Infektionsschutzmaßnahme betroffen sind, für die Dauer der Infektionsschutzmaßnahme (in der Regel 14 Tage) in das Szenario B. In diesem Wechselmodell kann dann wieder jederzeit das Abstandsgebot eingehalten werden und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht ist nicht länger erforderlich. Schülerinnen und Schüler, die sich nicht in der Schule befinden, werden im Szenario B verpflichtend zu Hause unterrichtet.

Unter eine die Schule betreffende Infektionsschutzmaßnahme fallen infektionsschutzrechtliche Anordnungen des zuständigen Gesundheitsamtes, die mindestens eine Lerngruppe betreffen, wie zum Beispiel eine Quarantäneanordnung für eine Schulklasse, eine Kohorte oder einen Schuljahrgang.


Weiterhin gilt:

III. Erhöhung des Schutzstatus von Risikogruppen in Familien

Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht zur Risikogruppe gehören, aber vulnerable Angehörige im Hausstand haben, können leichter vom Präsenzunterricht befreit werden. Es gilt dann, dass sich bei Vorlage eines Attestes alle Schülerinnen und Schüler vom Präsenzunterricht befreien lassen können, sobald am Standort der Schule oder am Wohnort eine Inzidenz von 35 erreicht wurde

Zudem können Grundschülerinnen und Grundschüler mit vulnerablen Angehörigen sowie Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen mit vulnerablen Angehörigen ohne weitere Voraussetzungen als dem Attest befreit werden.

Mit den neuen Regelungen sollen der Infektionsschutz in den niedersächsischen Schulen sowie die Transparenz für Maßnahmen vor Ort erhöht werden, wie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte.

Nach wie vor wird die Befreiung vom Präsenzunterricht für alle anderen Schülerinnen und Schüler mit Angehörigen aus Risikogruppen gelten, sobald vom Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde.

IV. Lüften nach 20-5-20

Sachgerechtes Lüften ist ein wichtiger Baustein beim Gesundheits- und Infektionsschutz. Eine regelmäßige und hohe Frischluftzufuhr bewirkt, dass potentiell virushaltige Luftpartikel konsequent abtransportiert werden. Das hat unter anderem auch ein Expertengespräch der Kultusministerkonferenz bestätigt.

Das bedeutet, die Faustregel 20-5-20 beachten, also rund zur Hälfte einer Unterrichtsstunde für zirka fünf Minuten Stoß- oder Querlüftung. Zudem muss vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen gelüftet werden.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat ein Informationspaket zum sachgerechten Lüften auf den Weg zu den Schulen gebracht: 50.000 Plakate und weitere 50.000 Fensterhänger mit den wichtigsten Regeln werden die Schulen in den nächsten Tagen erreichen.




Nach den Sommerferien war Niedersachen bereits mit Szenario A in das Schuljahr 2020/2021 gestartet. Zugleich liegen weitere Handlungsszenarien vor, falls sich die Infektionslage deutlich ändert und eine Anpassung erfordet.

Szenario A: Eingeschränkter Regelbetrieb

Angesichts der landesweit niedrigen Infektionszahlen erscheint nach derzeitigem Planungsstand ein eingeschränkter Regelbetrieb nach den Sommerferien sehr wahrscheinlich. Das im Folgenden beschriebene Szenario A soll deshalb als Grundlage für die Planungen der Schulen dienen. Tonne: „Dieses Szenario ist sehr nah an Schule, so wie wir sie aus der Vor-Corona-Zeit kennen und mit dessen Umsetzung ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch rechne. Dieser quasi-Regelbetrieb ermöglicht maximalen Präsenzunterricht und Pflichtunterricht unter den gegebenen Bedingungen. Dafür verzichten wir auf den Mindestabstand von 1,5 Metern und setzen stattdessen auf möglichst feste Lerngruppen. Für den Unterricht ist die maximale Bezugsgröße des jeweilige Schuljahrganges eine feste Kohorte.“

Das Szenario A strebt eine Rückkehr zu einem geordneten Schulbetrieb einschließlich Ganztagsbetrieb an, allerdings kann dieser unter Umständen nicht mit dem Ganztagsangebot vor der Corona-Pandemie gleichgesetzt werden. Dafür erweitern wir das Kohortenprinzip, dies bedeutet, dort können dann an den jeweiligen Angeboten Schülerinnen und Schüler aus bis zu zwei Schuljahrgängen teilnehmen.

Die Erteilung des Pflichtunterrichtes hat dabei höchste Priorität. Erst wenn die Pflichtstundentafeln abgesichert sind, sollten Lehrkräfte für Arbeitsgemeinschaften und die Ganztagsangebote eingeplant werden. Sollte es aufgrund des Ausfalls von Lehrkräften im Präsenzunterricht zudem notwendig sein, kann es in den Schuljahrgängen 7 bis 13 des Sekundarbereichs zur Verlagerung von Unterrichtsanteilen ins häusliche Lernen kommen, dies an maximal einem Tag in der Woche. In den Schuljahrgängen 1 bis 6 ist das Lernen zu Hause zu vermeiden. Die Verlässlichkeit der Grundschulen ist nötigenfalls über Abordnungen oder den Einsatz von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sichern.

Szenario B: Schule im Wechselmodell

Sollte sich die Infektionslage verschlechtern und sich eine landesweite Verschärfung ergeben, dann wird – ggf. auch im bereits laufenden Schuljahr – auf das Szenario B, welches eine Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorsieht, zurückgegriffen.Dies entspricht der Vorgehensweise in den vergangenen Monaten.

In diesem Fall würden maximal 16 Personen in Präsenzunterricht sein, der Mindestabstandes von 1,5 Metern würde gelten, der „schulische Schichtbetrieb“ in Wechselmodellen von Präsenz- und verpflichtendem Heimunterricht müsste umgesetzt werden. Eine Durchmischung wäre nur in wenigen Fällen möglich, die Notbetreuung an Schulen würde reaktiviert. Als Ableitung aus den Erfahrungen des zu Ende gehenden Schulhalbjahres, würden das Lernen zu Hause intensiver begleitet und eine häufigere Präsenz von benachteiligten Schülerinnen und Schüler in der Schule durch Auslastung der maximalen Lerngruppengrößen ermöglicht. Zu den Bereichen Bereitstellen von Aufgaben und Arbeitsmaterialien, Absprachen mit Kolleginnen und Kollegen, Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern, Feedback und Leistungsbewertung stehen in dem Leitfaden Ergänzungen bereit und geben den Schulen eine Handreichung mit weiteren Hinweisen zum Distanzlernen. Zudem wurde das Fortbildungsangebot deutlich ausgebaut – rund 160 Fortbildungen werden bis zum Herbst rund um das Themenfeld Digitales Lernen, Distanzlernen, Medienbildung stattfinden.

Für den Bereich der Berufsbildenden Schulen wird auch für den Regelbetreib ein fester Anteil an Distanzlernen verpflichtend vorsehen. In den Planungen der BBS müssen 10 – 15 % Distanzunterricht berücksichtigt werden. „Die Rückmeldungen der Berufsbildenden Schulen aus diesem ‚Corona-Halbjahr‘ haben gezeigt, dass das Distanzlernen hier sehr gut funktioniert hat. Für viele BBS hat sich die Zwangslage als Innovationstreiber erwiesen. Wir sehen hier viel Potenzial für die Zukunft, das wir fördern möchten“, so Tonne. Das Distanzlernen könne ein weiterer Baustein sein, um insbesondere die BBS in den Regionen zu stärken und Ausbildungsgänge attraktiv zu halten.

Szenario C Quarantäne und Shutdown:

Beim (lokalen oder landesweiten) Schulschließungen bzw. Quarantänemaßnahmen tritt das Szenario C Quarantäne und Shutdown in Kraft. Neben regionalen Ereignissen mit Schließungen ganzer Schulen können auch einzelne Jahrgänge, Klassen oder Gebäudenutzer durch das Gesundheitsamt in Quarantäne versetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dann ausschließlich zu Hause und die Lehrkräfte leiten an und kommunizieren regelmäßig mit den Schülerinnen und Schüler. Bei Schulschließungen ist eine Notbetreuung angeboten werden.


Bild: Frau mit Laptop, Schulmädchen im Hintergrund   Bildrechte: picture alliance/dpa Rolf Vennenbernd

Lehrerin unterrichtet ihre Schülerinnen und Schüler online und betreut eine Schülerin in der Schule. Quelle: picture alliance/dpa Rolf Vennenbernd

Krankheitssymptome bei Schülerinnen und Schülern - Plakat zum Ausdrucken

 Krankheitssymptome: Darf ich in die Schule? - Zum Ausdrucken
(PDF, 0,06 MB)

Übersetzungen der Plakate/Schaubilder "Erkältungssysmptome"

Artikel-Informationen

erstellt am:
07.07.2020
zuletzt aktualisiert am:
21.07.2021

Ansprechpartner/in:
Ulrich Schubert

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Hans-Böckler-Allee 5
30159 Hannover
Tel: 0511 120 7168

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln