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Tonne begrüßt wissenschaftlichen Beirat der KMK


Die KMK hat beschlossen, einen wissenschaftlichen Beirat einzurichten. Dieser soll die Aufgabe erhalten, die Länder bei der Weiterentwicklung des Bildungswesens zu beraten. Niedersachsens Kultusminister Tonne begrüßt diesen Beschluss und erklärt:

„Die Länder haben sich auf den Weg gemacht, um Chancengleichheit, Transparenz, Vergleichbarkeit und Qualität des Bildungswesens in Deutschland zu verbessern. Es ist richtig und wichtig, diesen Prozess mit bildungswissenschaftlichen Befunden und empirischer Forschung zu flankieren. Ich begrüße es daher, dass sich alle Länder für einen wissenschaftlichen Beirat bei der KMK ausgesprochen haben. So kann die laufende Arbeit gebündelt und aufeinander abgestimmt werden.

Durch eine enge Verzahnung von KMK und wissenschaftlichem Beirat besteht jetzt erstmals die realistische Chance für einen echten Mehrwert für den gemeinsamen Weg der Länder hin zu mehr Chancengleichheit, Transparenz, Vergleichbarkeit und Qualität. So wären zum Beispiel der IQB-Bildungstrend oder die PISA-Studie konkrete Gelegenheiten, wissenschaftliche Empfehlungen für die zukünftige Arbeit und Verbesserungen im Bildungssystem zu erarbeiten.

Die Länder haben sich bereits auf den Weg gemacht, um über eine Ländervereinbarung besser im Bildungsbereich zusammenzuarbeiten. Die Fortschritte bei der Erarbeitung der Ländervereinbarung bewerte ich als äußerst positiv. Hier werden sehr konkret Problemfelder identifiziert und Einigungsvorschläge gemacht, damit es vorwärts geht zum Beispiel bei der Vergleichbarkeit des Abiturs, bei der Lehrerbildung und Einstellung von Lehrkräften oder der Anerkennung von Abschlüssen.

Bereits im Frühjahr 2020 wollen wir einen gemeinsamen Entwurf vorlegen.

Das zeigt mir, dass die Reform bei der Zusammenarbeit der Länder in der Kultusministerkonferenz sehr ernsthaft und konstruktiv betrieben wird. Die gestrige KMK-Sitzung bestätigt diesen Eindruck. Die Länder haben größtes Interesse daran, gemeinsam an den Herausforderungen zu arbeiten und den Bund anlassbezogen einzubeziehen.“


Kultusminister Grant Hendrik Tonne  
Artikel-Informationen

06.12.2019

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Hans-Böckler-Allee 5
30173 Hannover
Tel: 05 11/1 20-71 48

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