Nds. Kultusministerium klar

Kultusministerium und NLM schließen Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit

Busemann: „Konkrete gemeinsame Projekte zu neuen Kulturtechniken“


"Wir wollen die Vermittlung von Medienkompetenz in unseren Schulen weiter verbessern und dabei noch enger als bisher mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) zusammenarbeiten. Unseren Lehrkräften und damit auch den Schülerinnen und Schülern wollen wir mit konkreten gemeinsamen Projekten den Zugang und den Umgang mit den neuen Kulturtechniken im Bereich der elektronischen Medien näher bringen", fasste der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in Hannover den Inhalt einer Rahmenvereinbarung zusammen, die er gemeinsam mit dem Direktor der NLM, Reinhold Albert, unterzeichnete.

"Mit diesem Vertrag schaffen wir eine uns gemeinsam verpflichtende Grundlage für die Integration von praktischer Arbeit und kritischer Auseinandersetzung mit modernen Medien im Schulunterricht. Wir schaffen und sichern qualifizierte Schulungsangebote rund um die Medien Video, Audio, Computer und Internet", sagte Albert. Neben dem Kultusministerium und der NLM sind auch das Niedersächsische Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) und der Verein N-21 an den Projekten zur Vermittlung von Medienkompetenz in Schulen beteiligt. Im Nachtragshaushalt des Landes Niedersachsen waren mit der Unterstützung der Koalitionsfraktionen dafür zusätzliche 200.000 Euro eingestellt worden. So soll das Internetradio-Projekt "Radioschule - Schulradio-online" ausgeweitet werden, das es Schulen ermöglicht, eigene Radioprogramme zu erstellen und in das weltweite Netz zu stellen. Die Sprache und die Möglichkeiten der bewegten Bilder soll unter anderem durch Schülerfilmwettbewerbe erschließbar gemacht werden. An Ganztagsschulen sollen zusätzliche medienpädagogische Angebote initiiert werden. Vorgesehen ist auch, in insgesamt sieben Regionalkonferenzen die Zusammenarbeit von Medienzentren, Bürgersendern, Schulen und Kindertagesstätten intensiver zu gestalten und zu fördern.

"Wie die ersten konkret verabredeten Gemeinschaftsprojekte zeigen, errichten wir keine bewahrpädagogischen Schutzräume, sondern ermuntern die Schulen des Landes zur aktiven Medienarbeit", betonte Reinhold Albert. "Kinder und Jugendliche sollen Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend nicht nur nutzen, sondern auch gestaltend für sich einsetzen lernen", so Busemann abschließend.

Presseinformationen
Artikel-Informationen

01.03.2010

Ansprechpartner/in:
Stefan Muhle

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 / 120 7145
Fax: 0511 / 120 7451

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