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Fragen und Antworten zur Kindertagesbetreuung

HIER FINDEN SIE DIE WICHTIGSTEN FRAGEN ZU AKTUELLEN REGELUNGEN IN DER KINDERTAGESBETREUUNG IN NIEDERSACHSEN


Aktualisierung am 25.11.2021

Was ändert sich ab 24.11.2021 durch die Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) für die Kindertagesbetreuung? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Ab dem 24.11.2021 gilt „3G am Arbeitsplatz“. Danach dürfen Arbeitgeber und Beschäftigte Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie geimpfte, genesene oder getestete Personen sind und einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei dem Arbeitgeber hinterlegt haben. Kindertageseinrichtungen sind derartige Arbeitsstätten, so dass auch hier die „3G"-Pflicht gilt.

Näheres unter „Informationen für Träger der Einrichtungen / Kommunen.


Unter welchen Rahmenbedingungen erfolgt der Betrieb von Kindertageseinrichtungen mit der ab 11.11.2021 gültigen Corona-Verordnung? (Aktualisierung: 17.11.2021)

Grundsätzlich findet die Kindertagesbetreuung weiterhin im Regelbetrieb entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Niedersächsischen Gesetzes über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) und seiner Durchführungsverordnung sowie unter Beachtung der erforderlichen Anforderungen an Hygiene aufgrund der Corona-Pandemie statt.

Durchmischungen von Gruppen – zum Beispiel in den Randzeiten – sind grundsätzlich zulässig.

Der Träger kann in Abstimmung mit der Leitung einer Einrichtung auch im Regelbetrieb aufgrund des Infektionsschutzes die Durchmischung von Gruppen einschränken und das Personal den jeweiligen Gruppen fest zuweisen.

Das zuständige Gesundheitsamt kann an Kindertageseinrichtungen den Betrieb bei lokalen Infektionsgeschehen einschränken. Ein eingeschränkter Regelbetrieb findet für alle Kinder unter verschärften Hygieneanforderungen statt. Dies bedeutet:

Die Betreuung findet in festen Gruppen statt, die in ihrer Personenzusammensetzung in der Regel unverändert bleiben. Offene und teiloffene Gruppenangebote sowie gruppenübergreifende Angebote sind damit nicht zulässig

Ab welcher 7-Tage-Inzidenz sollte der Betrieb als eingeschränkter Regelbetrieb stattfinden? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Träger und Einrichtungsleitungen können bei einer hohen 7-Tage-Inzidenz oder einem dynamischem Infektionsgeschehen im Umfeld der Einrichtung in eigenem Ermessen entscheiden, ob sie die mit dem eingeschränkten Regelbetrieb verbundenen Hygienemaßnahmen vorausschauend anwenden. Dazu zählt u.a. die strikte Gruppentrennung.
Auf die Ausführungen im Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung wird verwiesen.


Wer trifft die Entscheidung über eine Einschränkung oder Untersagung des Betriebs von Kindertageseinrichtungen? (Aktualisierung: 25.08.2021)

Die Entscheidung über eine Einschränkung des Betriebs oder eine Betriebsuntersagung im Einzelfall treffen die örtlich zuständigen Behörden entsprechend ihrer Einschätzung des regionalen/lokalen Infektionsgeschehens und der Anforderungen an seine Eindämmung. Orientierung bieten hier die in der Corona-Verordnung geregelten Warnstufen. Vorgaben des Landes, wann der Betrieb einzuschränken ist, gibt es nicht.

Träger von Kindertageseinrichtungen können ab dem Zeitpunkt, zu dem ihm eine bestätigte SARS-CoV-2 -Infektion in einer Gruppe bekannt ist, den Betrieb der betroffenen Gruppe(n) vorübergehend einstellen, bis die Vorgabe des Gesundheitsamtes zum weiteren Vorgehen vorliegt.

Die Bekanntgabe von Einschränkungen des Regelbetriebs für eine Kommune oder mehrere Kindertageseinrichtungen beziehungsweise der Betriebsuntersagung im Einzelfall erfolgt durch die zuständigen örtlichen Behörden. Die Leitung einer Kindertageseinrichtung beziehungsweise die Kindertagespflegeperson informiert die betroffenen Erziehungsberechtigten.


Sollen Einrichtungsträger eine Gruppe umgehend schließen, sobald Kenntnis über das positive Ergebnis eines Antigen-Schnelltests bei Kindern oder Mitarbeitenden vorliegt? (Aktualisierung 16.09.2021)

Ein positives Ergebnis mit einem geeigneten Antigen-Schnelltest stellt einen Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion dar, ist jedoch vorerst keine solche Diagnose. Das positive Ergebnis eines Antigen-Schnelltests ist daher kein Grund, die Einrichtung oder eine Gruppe vorsichtshalber zu schließen, sondern muss über einen PCR-Test abgeklärt werden.

Wird während der Betreuungs-/Arbeitszeit das positive Ergebnis eines Antigen-Schnelltest bekannt, so ist es erforderlich, dass sich die positiv getestete Person in Absonderung begibt (d. h. Kontakte konsequent reduziert) und sich telefonisch mit dem Hausarzt oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzt, der/das dann eine PCR-Testung in die Wege leitet und ggf. Hinweise zum weiteren Vorgehen gibt. Zudem handelt es sich um einen beim Gesundheitsamt meldepflichtigen Verdachtsfall. Weitere Schritte sind ggf. nach dem Vorliegen des PCR-Testergebnisses erforderlich (siehe Rahmenhygieneplan Corona Kindertagesbetreuung Kap. 1 und Kap. 3.3).

Nur das zuständige Gesundheitsamt kann eine Quarantäne verfügen, nicht die Kindertageseinrichtung.


Können Elternabende, Teamsitzungen o.ä. in Präsenz durchgeführt werden? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Bei einem dynamischen Infektionsgeschehen mit einer hohen 7-Tage-Inzidenz wird ausdrücklich empfohlen, dass Elterngespräche, Elternabende, Konferenzen, Gremiensitzungen u. ä. Veranstaltungen nach Möglichkeit als Telefon- oder Videokonferenz organisiert werden. Es gilt das Gebot der Kontaktvermeidung.


Gilt die „2G-Plus“-Regelung für die Teilnahme an Elternabenden oder für die Anwesenheit während der Eingewöhnung? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Im Rahmen der Ausübung seines Hausrechts kann und sollte ein Träger dies verlangen. Er kann sich dabei an den Regelungen für die Warnstufen in § 8 Abs. 5 bis 6a der Corona-Verordnung orientieren.

Grundsätzlich gilt, dass Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, also auch der Betrieb einer Kindertageseinrichtung, nicht den allgemeinen Regelungen in § 8 Corona-VO unterliegen. Dies stellt auch § 8 Abs. 3 Nr. 8 Corona-Verordnung ausdrücklich klar. Die Vorschrift für Kitas (§ 15 Corona-VO) ist insofern die speziellere Norm und verdrängt den allgemeineren § 8 Corona-VO.

Rechtlich ist es zulässig, dass ein Träger sein Hausrecht dahingehend ausübt, dass „3G“, „2G“ oder „2G-Plus“ gegenüber Erziehungsberechtigten während eines Elternabends oder der Eingewöhnung eingeführt wird. Sofern die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in dem die Warnstufe 1, 2 oder 3 gilt, sollte die Einrichtung bei Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen (Warnstufe 1), mit mehr als 15 Personen (Warnstufe 2) bzw. mit mehr als 10 Personen (Warnstufe 3) „2G-Plus“ verlangen. Bei Betreten der Einrichtung sollte insofern die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises verlangt und zusätzlich ein Nachweis über eine negative Testung vorgelegt werden. Ferner sollten die Erziehungsberechtigten eine Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus tragen. Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel reicht die Vorlage eines Impfnachweises oder eines Genesenennachweises. Ein negativer Test reicht bei Warnstufe 2 und Warnstufe 3 auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel nicht aus. Dies sollten Träger auch für Elternabende im Wege ihres Hausrechts analog umsetzen.

Die Einführung von „3G“ bzw. „2G-Plus“ beruht auf dem Hausrecht des Einrichtungsträgers und lässt sich mit dem Infektionsschutz rechtfertigen. Das Hausrecht übt der Einrichtungsträger selbst aus.

Der Träger muss in diesem Fall aber ein Protokoll über den Elternabend erstellen und dieses auch den Erziehungsberechtigten zur Verfügung stellen, die nicht an dem Elternabend teilnehmen dürfen. Diese Pflicht resultiert aus § 4 Abs. 2 S. 1 NKiTaG, wonach die Kindertageseinrichtungen mit den Erziehungsberechtigten zusammenarbeiten.


Wie sollen sich Mitarbeitende in der Kindertagesbetreuung bei Auftreten einer leichten Atemwegsymptomatik verhalten? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Mitarbeitende (geimpft, genesen oder ungeimpft) sollten bei Auftreten einer leichten Atemwegssymptomatik vor Betreten der Einrichtung einen Antigen-Schnelltest durchführen. Bei negativem Testergebnis kann die Arbeit unter Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) aufgenommen werden. Am zweiten Tag ist ein weiterer Antigen-Schnelltest zur Kontrolle durchzuführen. Ein positives Ergebnis des Antigen-Schnelltests ist durch einen PCR Test abzuklären. Der MNS ist für die Dauer der Symptomatik beziehungsweise bis zum Eintritt einer deutlichen Besserung zu tragen. Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist eine Tätigkeit nicht mehr beziehungsweise nur nach ärztlicher Abklärung möglich.


Sollen Kindergartenkinder anlasslos getestet werden? (Aktualisierung: 22.09.2021)

Ja. Die Landesregierung stellt den Landkreisen und kreisfreien Städten ab September bis Jahresende 2021 pro Woche und Kind im Kindergartenalter insgesamt drei Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch Laien zur Weiterverteilung an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zur Verfügung.

Die Anwendung dieser Tests soll im häuslichen Umfeld durch die Eltern erfolgen. Eine Testpflicht besteht nicht.


Warum gibt es keine anlasslose Reihentestung für Kinder im Krippenalter? (Aktualisierung: 08.10.2021)

Von Kindern im Krippenalter geht nur eine sehr geringe Ansteckungsgefahr aus, da Infektionen häufig mit einer sehr geringen Virenlast einhergehen und asymptomatisch verlaufen. Zudem ist eine regelhafte Anwendung von Antigen-Schnelltests zur Abklärung von leichten Symptomen wie geringfügigem Schnupfen oder gelegentlichem Husten bei Kindern im Krippenalter nur bedingt belastbar. Die Landesregierung ist daher zu der Auffassung gelangt, dass eine anlasslose Reihentestung von Krippenkinder im Alter bis drei Jahre nicht erforderlich ist.


Wer beschafft die Tests und wer führt die Testung durch? (Aktualisierung: 22.10.2021)

Ab November 2021 beschafft das Land für alle in Kindertagesbetreuung nach SGB VIII oder SGB IX betreuten Kinder ab 3 Jahren bis zur Einschulung Nasenabstrichtests. Diese werden ab KW 43 über den Landesbetrieb Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) direkt an die an die örtlichen Jugendämter zur weiteren Verteilung ausgeliefert. Die Zustellung erfolgt in der Regel wöchentlich über DHL.

Bis Ende 2021 werden pro Kinder im Kindergartenalter und Woche insgesamt 3 Tests durch die Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Die Testung von Kindern sollte in der Regel im häuslichen Umfeld vor Besuch eines Angebots der Kindertagesbetreuung durch die Eltern erfolgen. Die Testungen können - sofern Einvernehmen aller Beteiligten besteht - auch in der Kindertageseinrichtung erfolgen. Dabei sind jedoch die für die Durchführung der Tests notwendigen Hygienemaßnahmen zu gewährleisten.


Warum werden keine Lolli-Tests mehr beschafft und an die Kindertageseinrichtungen ausgegeben? (Aktualisierung: 22.10.2021)

Die Sonderzulassung für die bislang beschafften Speicheltests (sogenannte Lutsch- oder Lollitests) ist ausgelaufen. Daher kann diese Testart durch das Land nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. Zukünftig werden Poc-Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung in Form von Nasenabstrichtests beschafft, die für die Anwendung bei Kindern ab 3 Jahren geeignet sind.


Können noch vorhandene Lolli-Tests noch zur Anwendung kommen? (Aktualisierung: 22.10.2021)

Ja, die bisher ausgelieferten Tests können bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums ausgegeben und weiterverwendet werden.

Die inzwischen abgelaufene Frist der Sonderzulassung regelt nur das erstmalige Inverkehrbringen in Deutschland. Da alle bisher an die kommunale Ebene versendeten Tests vor Ablauf der Sonderzulassung in Deutschland vertrieben wurden, können diese auch weiter für die Testung von Kindern im Kindergartenalter genutzt werden.

Was gilt für Kindergartenkinder, die Krankheitssymptome aufweisen? (Aktualisierung: 08.10.2021)

Sofern ein Kind im Kindergartenalter (ab drei Jahren bis Einschulung) Krankheitssymptome wie geringfügigen Schnupfen, gelegentliches Husten, Halskratzen oder Räuspern oder andere Symptome zeigt, die auf eine SARS-CoV-2 Infektion zurückgehen könnten, führen die Personensorgeberechtigten einen (anlassbezogenen) Antigen-Schnelltest zur Laienanwendung durch oder lassen die Symptome ärztlich abklären – sofern diese Symptome nicht durch eine bekannte Vorerkrankung erklärt werden können. Bis zur Abklärung darf das Kind die Kindertagesbetreuung nicht besuchen. Bei negativem Schnelltest und nur leichter Symptomatik ist ein Besuch der Einrichtung weiterhin möglich.


Was gilt für Kinder im Krippenalter, die leichte Krankheitssymptome aufweisen? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Bei Kindern im Krippenalter (bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres) müssen leichte Symptome wie geringfügiger Schnupfen oder gelegentliches Husten nicht durch einen Test abgeklärt werden, wenn diese durch Vorerkrankungen (z.B. Allergien) oder im Kontext banaler Infekte erklärt werden können, wie sie häufig zu Beginn der institutionellen Betreuung von Kindern beobachtet werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Kinder sich ansonsten in einem guten allgemeinen gesundheitlichen Zustand befinden und somit engagiert am pädagogischen Alltag der Kindertageseinrichtung teilnehmen können.

Kapitel 1.4 und 3.3 des aktualisierten Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung gelten entsprechend.


Müssen Eltern einen Nachweis über die Abklärung von leichten Symptomen erbringen? Wie oft ist eine Testung erforderlich? (Aktualisierung: 08.10.2021)

Kinder im Kindergartenalter: ja

Im Sinne des Infektionsschutzes sollte eine Abklärung von geringfügigen Symptomen bei Kindern im Kindergartenalter erfolgen. Die drei Antigen-Schnelltests, welche die Landesregierung pro Kind und Woche zur Verfügung stellt, bilden eine ausreichende Testfrequenz auch im Hinblick auf die anlassbezogene Abklärung eventueller geringfügiger Krankheitssymptome bei Kindern ab drei Jahren ab. Eine tägliche Testung ist auch bei geringfügigem Schnupfen etc. nicht erforderlich. Wichtig ist, einen Verdacht auf eine mögliche Corona-Infektion bei Auftreten eines Symptoms abzuklären. Nach Abklärung eines aufgrund einer Symptomatik entstandenen Verdachts muss bei Anhalten des dann abgeklärten Symptoms nicht täglich getestet werden.

Bei nur leichter Symptomatik und anlassbezogenem negativen Schnelltestergebnissen ist ein Besuch der Einrichtung weiterhin möglich.

Die Durchführung der Antigen-Schnelltests liegt in der Verantwortung der Personensorgeberechtigten. Der Kindertageseinrichtung ist mitzuteilen, dass die Abklärung erfolgt ist. Ein dafür geeignetes Verfahren muss zwischen der Kindertageseinrichtung und den Eltern vereinbart werden.

Kinder im Krippenalter: in der Regel nicht

Bei Kindern im Krippenalter ist keine Abklärung erforderlich, wenn geringfügige Symptome durch Vorerkrankungen (z.B. Allergien) oder im Kontext von banalen Infekten erklärt werden können, wie sie häufig zu Beginn der institutionellen Betreuung von Kindern beobachtet werden.

Bei stärkeren Symptomen ist grundsätzlich von einem Besuch der Einrichtung abzusehen. Eine diagnostische Abklärung wird empfohlen.


Wo ist das Schaubild „Krankheitssymptome: Darf ein Kind in die Kita/Kindertagespflege?“ zu finden? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Das Schaubild „Krankheitssymptome: Darf ein Kind in die Kita / die Kindertagespflege?“ entspricht nicht mehr den aktualisierten Empfehlungen des Rahmen-Hygieneplans Corona Kindertagesbetreuung und kann momentan in der bisherigen Form nicht mehr als Orientierung verwendet werden.

Die Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen bzw. Infektionen sind den Kapiteln 1.4 und 3.3 des Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung in der jeweils gültigen Fassung zu entnehmen.

Muss in Kindertageseinrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Die betreuten Kinder sowie das Personal des Einrichtungsträgers der jeweiligen Kindertageseinrichtung und die sonstigen vom Träger hinzugezogenen Personen – etwa Bundesfreiwilligendienstleistende oder für die Sprachbildung und Sprachförderung eingesetzte Personen – sind von der Pflicht zum Tragen einer MNB ausgenommen. Für alle anderen Personen, die die Kindertageseinrichtung betreten, gilt eine generelle Pflicht zum Tragen einer MNB.

Für Hortgruppen gelten abweichende Regelungen. Bitte hierzu die nachstehende Fragestellung beachten.

Personen, denen aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen.

Muss im Hortbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden? (Aktualisierung: 13.10.2021)

Für Gruppen, in denen überwiegend Kinder im Schulalter betreut werden, gilt unabhängig von einer Warnstufe oder Inzidenz, dass jede Person in geschlossenen Räumlichkeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen muss, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung.

Bei Aktivitäten auf dem Außengelände ist das Tragen einer MNB nicht erforderlich.

Es wird empfohlen, dass vorzugsweise ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen wird.

Personen, denen aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen.

Müssen Eltern in Bring- und Abholsituationen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie sich lediglich auf dem Außengelände aufhalten? (Aktualisierung 08.10.2021)

Nein, im Außenbereich gibt es keine Verpflichtung. Es sollte aber der Abstand von 1,5 m zu anderen Erwachsenen und zu nicht dem eigenen Haushalt angehörenden Kindern gewahrt werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bring- und Abholsituationen wird jedoch ausdrücklich auch auf dem Außengelände empfohlen, da nicht zu jeder Zeit sicherzustellen ist, dass der Mindestabstand insbesondere zu Kindern, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, eingehalten werden kann. Der Träger kann im Rahmen seines Hausrechts das Tragen einer MNB auch auf dem Außengelände fordern.

Unter welchen Rahmenbedingungen können Adventsfeiern, Nikolaustreffen u. ä. Veranstaltungen durchgeführt werden? (Aktualisierung 23.11.2021)

Um das Eintragen von Infektionen in die Kindertageseinrichtungen durch externe Personen so weit wie möglich zu verhindern, müssen die Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen sorgfältig und umfassend erfolgen. Es gilt das Gebot der Kontaktvermeidung.

Veranstaltungen wie Adventsfeiern, Weihnachtskonzerte, Theateraufführungen usw. können in Kindertageseinrichtungen stattfinden. Sie sollten allerdings auf die betreuten Kinder und das Betreuungspersonal beschränkt bleiben. Von Einladungen von Eltern und anderen externen Personen wird ausdrücklich abgeraten.


Welche Rolle spielen Kinder im Infektionsgeschehen? (Aktualisierung: 25.08.2021)

Kinder jeden Alters sind grundsätzlich empfänglich für SARS-CoV-2 und können das Virus übertragen. Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen nehmen damit am SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen teil. Je stärker die Infektionsgefahr ist, die von einer Variante des Corona-Virus ausgeht, desto stärker sind auch Kinder betroffen. Nach wie vor gilt jedoch, dass Kinder nur sehr selten schwer an COVID-19 erkranken.

Insbesondere im Hinblick auf die Verbreitung neuer Virusvarianten (VOC) liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die bewährten Schutzkonzepte für die Kindertagesbetreuung grundlegend geändert werden müssen. Die bisher empfohlenen Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten und zur Eindämmung von Infektionsgeschehen sind im Hinblick auf alle Virusvarianten effektiv, sofern sie in jeder Situation und in der Summe der empfohlenen Maßnahmen konsequente Anwendung finden.

Die Empfehlungen des niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Kindertagesbestreuung sind entsprechend zu beachten.

Gibt es einen Entschädigungsanspruch, wenn Eltern ihre Kinder während der Schließung von Kindertageseinrichtungen selbst betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden?

Ja. Ein solcher Entschädigungsanspruch ergibt sich aus § 56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes. Im Rahmen dieser Regelung können Eltern für Verdienstausfälle entschädigt werden, wenn sie Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und daher auf Hilfe angewiesen sind, während der coronabedingten vorübergehenden Einrichtungsschließung selbst betreuen müssen.

Gibt es Musterbescheinigungen für die Beantragung von Kinderkrankengeld?

Ja, der Bund hat eine Musterbescheinigung und weitere Informationen auf seinen Internetseiten zur Verfügung gestellt.

Bundesfamilienministerium: Kinderbetreuung bei Schul- und Kitaschließungen

Bundesfamilienministerium: Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld


Informationen für Träger der Einrichtungen / Kommunen

Was gilt in Bezug auf den „3G“-Arbeitnehmernachweis in Kindertageseinrichtungen? (Aktualisierung: 25.11.2021)

Das Betreten einer Arbeitsstätte, in denen ein Personenkontakt nicht ausgeschlossen ist, ist Arbeitgebern und Beschäftigten nur mit „3G“-Nachweis (Impf-, Genesenen-, Testnachweis) erlaubt.

In den Kindertageseinrichtungen gibt es somit eine Testpflicht für nicht-geimpfte bzw. nicht-genesenen Personen.

Sofern Beschäftigte nicht genesen und nicht geimpft sind, müssen sie sich grundsätzlich selbst um einen Test mit Nachweis kümmern. Eine Testdurchführung per Selbsttest ist nicht möglich – vielmehr bedarf es grundsätzlich eines Nachweises über den Test. Daher ist der Test in Testzentren, Apotheken oder bei Hausärzten durchzuführen.

Eine Ausnahme von der Durchführung eines Tests in einem Testzentrum, einer Apotheke oder bei Hausärzten kommt dann in Betracht, wenn der Arbeitgeber Tests unter Aufsicht anbietet. Die vom Arbeitgeber beauftragten aufsichtführenden Personen müssen überprüfen, ob die jeweiligen Personen das Testverfahren ordnungsgemäß entsprechend der Gebrauchsanleitung des verwendeten Tests durchführen. Sie müssen hierzu entsprechend unterwiesen sein.

Arbeitgeber sind, wie bislang auch, verpflichtet, pro Woche zwei kostenlose Tests nach ArbeitsschutzVO anzubieten. Die Beschäftigten haben aber keinen Anspruch darauf, dass Testangebote des Arbeitgebers so durchgeführt werden, dass sie die Anforderungen des § 28b Abs. 1 IfSG erfüllen.

Die Regelung ist bis einschließlich 19.03.2022 befristet.

Können Testangebote des Trägers genutzt werden, um der „3G“-Nachweispflicht nach § 28 Abs. 1 IfSG zu genügen?
(Aktualisierung: 25.11.2021)

Es kommt darauf an: Testangebote des Trägers genügen nur dann den Anforderungen des § 28 Abs. 1 IfSG, wenn sie durch beauftragte Dritte durchgeführt und bescheinigt oder unter Aufsicht im Betrieb durchgeführt und dokumentiert werden. Wenn der Träger hingegen nur Selbsttests zur Verfügung stellt und die Testung nicht beaufsichtigt, dann genügen diese Tests der „3G“-Nachweispflicht nicht. Die Beschäftigten haben keinen Anspruch darauf, dass Testangebote des Arbeitgebers so durchgeführt werden, dass sie die Anforderungen des § 28b Abs. 1 IfSG erfüllen.

Können Träger von Kindertageseinrichtungen über den Impfstatus ihrer Mitarbeitenden Auskunft verlangen? (Aktualisierung: 24.11.2021)

Nach § 28a Abs. 3 IfSG ist es möglich, dass Arbeitgeber - konkret die Träger von Kindertageseinrichtungen - über den Impf- und Serostatus der Arbeitnehmer Auskunft verlangen dürfen. Das Auskunftsrecht der Arbeitgeber geht mit einer arbeitsrechtlichen Auskunftspflicht der Arbeitnehmer einher. Die Arbeitnehmer sind zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet. Eine Impfpflicht folgt daraus nicht.

Das Auskunftsrecht des Arbeitgebers besteht jedenfalls bis zum 19.03.2022 fort.

Müssen Träger von Kindertageseinrichtungen eine Testpflicht für nicht-geimpfte bzw. nicht-genesene Mitarbeitende durchsetzen? (Aktualisierung 23.11.2021)

Ja, die Träger von Kindertageseinrichtungen dürfen nur geimpften, genesenen oder getesteten Beschäftigten Zutritt zur Kindertageseinrichtung gewähren.
Der Träger der Einrichtung bzw. die für ihn handelnde Einrichtungsleitung ist verantwortlich für die Überprüfung der „3G“-Nachweise vor dem Betreten des Gebäudes. Sie kann unter Beachtung der Anforderungen an den Beschäftigtendatenschutz die Kontrolle auch an geeignete Beschäftigte delegieren.

Müssen die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen eigenverantwortlich für den „3G“-Nachweis Sorge tragen? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Ja. Beschäftigte haben eigenverantwortlich Sorge dafür zu tragen, dass sie gültige „3G“-Nachweise vorlegen können. Beschäftigte können hierfür die kostenfreien Bürgertests oder pro Woche zwei vom Einrichtungsträger gestellte Laienselbsttests in Anspruch nehmen, zu denen diese aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verpflichtet sind. Diese müssen unter Aufsicht durchgeführt werden.

Müssen die Einrichtungsträger den Beschäftigten Tests kostenfrei zur Verfügung stellen? (Aktualisierung: 25.11.2021)

Einrichtungsträger müssen den Beschäftigten nach der SARS-CoV-2-ArbeitsschutzVO zwei Tests pro Woche kostenfrei zur Verfügung stellen. Diese genügen für die beiden Testtage als Nachweis, wenn sie unter Aufsicht durchgeführt werden.

Sind auch Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende von der „3G"-Pflicht erfasst? (Aktualisierung: 25.11.2021)

Ja. Einen „3G“-Nachweis müssen alle Beschäftigten erbringen. Wer genau Beschäftigte bzw. Beschäftigter ist, regelt § 2 Abs. 2 des Arbeitsschutzgesetzes. Neben Arbeitnehmern werden auch arbeitnehmerähnlich Tätige, Auszubildende und Praktikanten erfasst.
Die Einrichtungsträger müssen den Beschäftigten zwei Tests pro Woche nach der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung kostenfrei zur Verfügung stellen. Somit auch Praktikantinnen und Praktikanten.

Sind auch ehrenamtlich Tätige von der „3G“-Pflicht erfasst? (Aktualisierung: 25.11.2021)

Durch die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit wird kein Arbeitsverhältnis begründet und es handelt sich auch nicht um arbeitnehmerähnliche Personen. Diese unterliegen somit nicht der „3G“-Nachweispflicht. Es steht den Einrichtungsträgern aber frei, die Bedingungen für die Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Einrichtung festzulegen. Es wird dringend empfohlen, dass die Einrichtungsträger auch für ehrenamtlich Tätige eine „3G“-Nachweispflicht festlegen.

Was ist bei den Zugangskontrollen hinsichtlich des Datenschutzes zu beachten? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Nachweise über den Impf- und Genesungsstatus und positive wie negative Testbescheinigungen gehören zu den besonders geschützten Gesundheitsdaten.

§ 28b IfSG verpflichtet den Arbeitgeber zu Nachweiskontrollen, um zu überwachen und zu dokumentieren, dass die Beschäftigten der Pflicht zur Mitführung oder zum Hinterlegen eines „3G“-Nachweises nachkommen. Soweit es dazu erforderlich ist, darf der Träger bzw. die diesen vertretende Einrichtungsleitung personenbezogene Daten wie den Namen und das Vorliegen eines gültigen „3G“-Nachweises inkl. der Gültigkeitsdauer abfragen und dokumentieren. Weitere Gesundheitsdaten der Beschäftigten dürfen durch den Arbeitgeber auf Grundlage diese Bestimmung nicht erhoben bzw. verarbeitet werden.

Die Kindertageseinrichtung darf den Impf-, Genesenen- und Testnachweis verarbeiten, soweit dies zum Zwecke der Nachweiskontrolle und Nachweisdokumentation erforderlich ist. Darüber hinaus wird ihr gestattet, die Daten bei der Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts zu verwenden. Es gilt der Grundsatz der Zweckbindung (Art. 5 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.

Welche Ausnahmen sind hinsichtlich der „3G“-Nachweispflichten vorgesehen? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Beschäftigte und auch die Einrichtungsleitung selbst, dürfen die Kindertageseinrichtung nur betreten, wenn sie einen Nachweis mit sich führen, der den Status genesen, geimpft oder getestet („3G“-Nachweis) belegt. Ausnahmen sind ausschließlich
  • für die Wahrnehmung von Testangeboten in der Arbeitsstätte, die der Erlangung eines Testnachwachweises dienen, oder
  • für die Wahrnehmung von Impfangeboten in der Arbeitsstätte
vorgesehen.

Die „3G“-Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Welchen Umfang müssen die Kontrollen haben? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Nach § 28b Abs. 1 IfSG müssen Einrichtungsleitung und Beschäftigte (sämtliche Fach- und Assistenzkräfte, sonstiges Personal des Trägers in den Einrichtungen wie etwa Hausmeister, Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten) beim Betreten der Kindertageseinrichtung entweder einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen Testnachweis mit sich führen. Es ist eine effiziente Zutrittskontrolle erforderlich, die eine lückenlose Umsetzung der Nachweispflicht zum Status geimpft, genesen oder getestet sicherstellt.

Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt auf der Gültigkeit der Testnachweise. Für nicht-geimpfte und nicht-genesene Personen ist eine tägliche Überprüfung ihres negativen Teststatus Voraussetzung für den Zugang zur Arbeitsstätte.

Wenn der Träger der Einrichtung, die für ihn handelnde Einrichtungsleitung oder von ihm beauftragte Personen den Genesenennachweis oder den Impfnachweis einmal kontrolliert und diese Kontrolle dokumentiert hat, können Beschäftigte mit gültigem Impf- oder Genesenennachweis anschließend grundsätzlich von den täglichen Zugangskontrollen ausgenommen werden. Allerdings müssen diese Beschäftigten und auch die Einrichtungsleitung selbst den Impf- /Genesenen-/Testnachweis für Kontrollen der zuständigen Behörde bereithalten.

Art und Umfang der einzusetzenden Kontrollinstrumente und -verfahren sind nicht festgelegt.

Die Nachweise können in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache sowie in schriftlicher (z. B. Impfausweis) oder als digitales Impfzertifikat (z. B. Corona-App) vorliegen (Foto oder Screenshot nicht ausreichend).

Wie kann die ordnungsgemäße Durchführung der betrieblichen Zugangskontrollen dokumentiert werden?
(Aktualisierung 23.11.2021)

Um dem Grundsatz der Datenminimierung nach Artikel 5 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO zu genügen, reicht es aus, am jeweiligen Kontrolltag den Vor- und Zunamen der Beschäftigten auf einer Liste „abzuhaken", wenn der jeweilige Nachweis durch den Beschäftigten erbracht worden ist. Dabei ist nicht erforderlich, zusätzlich einen differenzierenden Haken bei geimpft, genesen oder getestet zu machen.

Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei Genesenen ist in diesem Fall zusätzlich das Enddatum des Genesenenstatus zu dokumentieren.

Kann eine Dienstbesprechung in digitaler oder hybrider Form stattfinden? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Besprechungen und Konferenzen in Präsenz sind zulässig, sollen jedoch auf das unbedingt notwendige Maß begrenzt werden. Dies gilt auch für Elternabende etc. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen. Es gilt das Gebot der Kontaktvermeidung.

Der Träger sollte analog der Warnstufen in § 8 der Corona-Verordnung bei Elternabenden u.ä. Veranstaltungen „2G-Plus“ einführen.

Wie viele Tests stellt das Land pro Kindergartenkind in der Kindertagesbetreuung zur Verfügung? (Aktualisierung: 22.10.2021)

Die Landesregierung stellt von September bis Jahresende 2021 für jedes in Kindertagesbetreuung betreute Kind im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung insgesamt 53 PoC-Antigentests zur Selbstanwendung zur Verfügung.

Damit kann jedes Kind dreimal pro Woche getestet werden. Ab November 2021 erfolgt die Umstellung von Speichel- auf Nasenabstrichtests.


Wie erfolgt die Abwicklung der Förderrichtlinie zwischen dem Land und den örtlichen Trägern der Jugendhilfe für die vom 05. Mai bis 31. August 2021 kommunal beschafften Testkits für Kinder ab 3 Jahren? (Aktualisierung: 17.11.2021)

Die finanzielle Förderung durch das Land erfolgt auf Basis einer Förderrichtlinie. Die Antragsfrist ist inzwischen ausgelaufen. Eine Antragstellung ist daher nicht mehr möglich.

Fragen zur Umsetzung der Richtlinie können per E-Mail an kip@mi.niedersachsen.de gerichtet werden.

Können auf örtlicher Ebene auch eigene Teststrategien in der Kindertagesbetreuung umgesetzt werden? (Aktualisierung: 06.08.2021)
Ja. Die von der Landesregierung zu beschaffenden Tests für Kinder im Kindergartenalter können im Rahmen von örtlichen Teststrategien verwendet werden. Die Landesregierung hat – anders als im Schulbereich – keine eigene Teststrategie, sondern unterstützt mit der Lieferung von zentral beschafften Testkits die örtlichen Teststrategien für Kinder im Elementarbereich.


Wie erfolgt die Meldung von Antigen-Schnelltests bei Kindern, die positiv ausgefallen sind? (Aktualisierung: 25.08.2021)
Es gibt kein gesondertes Meldeportal für die Meldung der Ergebnisse von bei Kindergartenkindern durchgeführten Antigen-Schnelltests. Nach einem positiven Ergebnis eines Antigen-Schnelltest ist zwingend die Durchführung einer PCR-Testung erforderlich.

In Fällen, in denen das Gesundheitsamt für Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen daraufhin Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) ergriffen hat, sind die im Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung unter Ziffer 1.8 beschriebenen Meldewege umzusetzen.

Hierbei ist seit dem 01.07.2021 auch anzugeben, ob die Feststellung einer Corona-Infektion mit einem Antigen-Schnelltest begonnen hat, der durch die Kindertageseinrichtung/Kindertagespflege ausgegeben worden ist. Bei sogenannten „falsch-positiven“ Ergebnissen von Antigen-Schnelltests, die NICHT durch einen PCR-Test bestätigt worden sind, ist keine Meldung erforderlich.

Umfasst die Beschaffungen von Tests für Kinder im Kindergartenalter auch Kinder, die Heilpädagogische Gruppen bzw. Sprachheilkindergärten besuchen? (Aktualisierung: 06.08.2021)
Ja.

In welchem Umfang sollen Betriebskindergärten mit den vom Land beschafften Tests beliefert werden? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Das Land beschafft für alle in der Bundesstatistik erfassten Kinder im Kindergartenalter (ab Vollendung des 3. Lebensjahrs bis zum Schuleintritt), die ein Angebot der Kindertagesbetreuung wahrnehmen, zunächst im Zeitraum von September bis Jahresende 2021 drei Tests pro Kindergartenkind und Woche - unabhängig von der Trägerschaft einer Einrichtung.

Auch die betriebliche Kindertagesbetreuung muss daher bei der Verteilung durch die örtlichen Träger der durch das Land beschafften Tests berücksichtigt werden und die für die Gewährleistung eines Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen empfohlenen Hygienemaßnahmen umsetzen. Zu diesen gehören auch anlasslose Reihentestungen für Kinder ab drei Jahren.

Warum gibt es keine Testpflicht für den Besuch der Kindertagesbetreuung? (Aktualisierung: 27.09.2021)
Eine Testpflicht könnte die Kinder von einer frühen Förderung ausschließen, die Tests nicht tolerieren, deren Eltern nicht testen wollen oder deren Eltern die Testnachweise nicht verlässlich erbringen.

Dennoch sollte ab dem Kindergartenalter eine anlasslose Testung dreimal wöchentlich im häuslichen Umfeld angestrebt werden.


Können Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflegepersonen Eltern verpflichten, Kinder nur getestet in die Betreuung zu bringen? (Aktualisierung: 08.10.2021)

Nein. Eine Verpflichtung zu anlasslosen Testungen von Kindern im Kindergartenalter ist auf Ebene des Landes ist nicht vorgesehen. Über die örtlichen Teststrategien und deren Umsetzung muss vor Ort entscheiden werden.

Sofern ein Kind im Kindergartenalter (ab drei Jahren bis Einschulung) jedoch Krankheitssymptome wie geringfügigen Schnupfen, gelegentliches Husten, Halskratzen oder Räuspern oder andere Symptome zeigt, die auf eine SARS-CoV-2 Infektion zurückgehen könnten, führen die Personensorgeberechtigten einen (anlassbezogenen) Antigen-Schnelltest zur Laienanwendung durch oder lassen die Symptome ärztlich abklären – sofern diese Symptome nicht durch eine bekannte Vorerkrankung erklärt werden können. Bis zur Abklärung darf das Kind die Kindertagesbetreuung nicht besuchen. Bei negativem Schnelltest und nur leichter Symptomatik ist ein Besuch der Einrichtung weiterhin möglich.

Können Kinder auch ohne Tests in die Kindertagesbetreuung kommen? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Es gibt keine Pflicht zu anlasslosen Tests. Im Rahmen der örtlichen Teststrategien sollte darauf hingewirkt werden, dass möglichst alle Kinder im Kindergartenalter im Rahmen einer Teststrategie auch anlasslos getestet werden.

Kinder im Krippenalter sollten grundsätzlich nicht anlasslos getestet werden.


Was kann man tun, wenn ein Kind sich nicht testen lassen will? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Wenn ein Kind die Testung nicht toleriert, so kann der Infektionsschutz zum Wohle des Kindes über regelmäßige Testungen des Umfelds eines Kindes (Eltern, Geschwister) gewährleistet werden.

Nach Rücksprache mit dem nds. Landesgesundheitsamt ist ein mögliches Trauma durch den zwangsweisen Einsatz von Testungen bei Kindern unverhältnismäßig im Vergleich zu dem Mehr an Sicherheit, den ein solcher Test bietet.


Beteiligt sich das Land über den 31.07.2021 hinaus an den Kosten für anlasslose Testungen von Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung? (Aktualisierung: 25.08.2021)

Nein. Die anteilige Landesfinanzierung anlassloser Tests für Personal gilt nur für bis zum 31.07.2021 durchgeführte Tests.

Wie erfolgt die Abrechnung zwischen dem Land und den örtlichen Trägern der Jugendhilfe für die Testungen von Beschäftigen in der Kindertagesbetreuung? (Aktualisierung: 02.11.2021)

Die finanzielle Förderung durch das Land erfolgt auf Basis einer Grundsatzvereinbarung bzw. einer Förderrichtlinie. Die jeweilige Antragsfrist ist inzwischen ausgelaufen. Eine Antragstellung ist daher nicht mehr möglich.

Grundsätzliche Informationen zum Verfahren www.rlsb.de/themen/fruehkindliche-bildung/richtlinie-testung-coronavirus-sars-cov-2

Welche Schutzmaßnahmen sind für die in der Kindertageseinrichtung tätigen Fachkräfte zu treffen? (Aktualisierung: 25.08.2021)

Oberste Prämisse bei allen Entscheidungen vor Ort muss es sein, die Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Insofern ist insbesondere bei der Übergabe der Kinder (Bringen/Abholen) auf einen angemessenen Abstand zu den Eltern zu achten. Die erforderlichen Hygienebestimmungen/-vorschriften (Abstand, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (MNS), Lüften, Handhygiene etc.) sind einzuhalten.

Auf den Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung des Landes wird verwiesen.

Im Sinne eines möglichst breiten Infektionsschutzes wird empfohlen, dass alle in der Kindertagesbetreuung tätigen Personen sich gegen COVID-19 impfen lassen. Impfungen können das Infektions- und Erkrankungsrisiko stark reduzieren.


Müssen die vorgegebenen Hygienevorschriften auch in Waldkindergärten umgesetzt werden? (Aktualisierung: 30.06.2021)

Ja. Auch in Waldkindergärten sind geeignete Hygienemaßnahmen umzusetzen, um die mit der Verbreitung des Corona-Virus verbundenen Infektionsrisiken im pädagogischen Alltag zu vermindern. Die Empfehlungen des niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Kindertagesbetreuung gelten entsprechend auch für Waldkindergärten.


Unter welchen Rahmenbedingungen kann eine Landesförderung für die Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen erfolgen? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? (Aktualisierung 17.11.2021)

Informationen sowie das Antragsformular zur "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Beschaffung von mobilen Luftreinigern in Schulen und Kindertageseinrichtungen" finden sich unter folgendem Link:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule_neues_schuljahr/faq_schule_in_corona_zeiten/forderrichtlinie-luftung-in-schule-202653.html#FoerderRL_Schule_KiTa


Welche Einrichtungen können Zuschüsse für Investitionen aus der „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen“ erhalten? (Aktualisierung: 30.06.2021)

Bei der „Bundesförderung Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen“ handelt es sich um eine Förderrichtlinie des Bundes, die seit Mitte Juni 2021 auch den Neueinbau von stationären RLT-Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren als förderfähig einstuft.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren und deren öffentliche und private Träger.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bafa.de/rlt


Was gilt, wenn der Betrieb untersagt wird (Notbetreuung)? (Aktualisierung: 25.08.21)

Eine Untersagung des Betriebs einer Kindertageseinrichtung im Einzelfall erfolgt in Zuständigkeit des örtlichen Gesundheitsamtes durch eine Einzelanordnung. In diesem Fall ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zulässig. Die regulären Gruppengrößen müssen bei Notbetreuung jedoch so reduziert werden, dass nicht mehr alle Kinder Zugang zu einem Angebot der Kindertagesbetreuung haben.

Das Ausmaß an Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Kriterien für die Vergabe der Plätze in der Notbetreuung sowie den maximal zulässigen Umfang kleiner Gruppen für Notbetreuung werden in der Corona-Verordnung geregelt.

Der Träger einer Kindertageseinrichtung entscheidet in Absprache mit der Leitung über die Größe und die feste Zusammensetzung von Notgruppen, den Betreuungsumfang dieser Notgruppen sowie die Räumlichkeiten, in denen diese stattfinden. Der Betreuungsumfang sollte nach Möglichkeit bedarfsgerecht sein. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Notbetreuung.

Hier finden Sie FAQs zur Kindertagespflege













NLGA: Infekte in Krippen und Kitas

 NLGA: Infekte und Kontaktpersonen in Krippe und Kita

Download

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Beschaffung von mobilen Luftreinigern in Schulen und Kindertageseinrichtungen

 Anlage 2 - Antrag FöRL Mobile Luftreinigungsgeräte.docx

AKTUELL: Impuls- und Ideenpapier

Für die Teilhabe aller Kinder am pädagogischen Alltag von Kita und Kindertagespflege bei Notbetreuung

 Gesamtausgabe des Ideen- und Impulspapiers
(0,90 MB)

Artikel-Informationen

erstellt am:
10.11.2020
zuletzt aktualisiert am:
26.11.2021

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