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Fragen und Antworten zum Betrieb an Kindertageseinrichtungen

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen zum aktuell Betrieb an Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen



Die Corona-Krise fordert uns alle, verantwortlich mit der Situation umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen - auch in Kintertageseinrichtungen.

Zu den derzeit wichtigsten Fragen für den Bereich Kita/Tagespflege hier ein Überblick.

- aktualisiert am 23.02.21 -


AKTUELLES

Entgegen mancher Hoffnungen sind weitere Öffnungen im Bildungsbereich zur nächsten Woche (März) nicht möglich. Hintergrund sind nach Worten von Kultusminister Grant Hendrik Tonne die stagnierende Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz sowie die Unsicherheiten durch die Coronavirus-Varianten. Dessen unbenommen bleibe das Ziel, im März wieder mehr Kindern Bildung und Betreuung anbieten zu können. Das bedeutet: Vorerst bis zum 07.03.2021 erfolgt der Betrieb der Kindertageseinrichtungen - abweichend von einem inzidenzbasierten Vorgehen - in Szenario C.

Damit gilt zurzeit: Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen ist grundsätzlich untersagt.

Weitere Infos finden Sie unter diesem Link in einer Pressemitteilung.

Zulässig ist aber weiterhin eine Notbetreuung in kleinen Gruppen. Dafür gelten folgende Vorgaben:

  • in einer kleinen Gruppe, in der überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 8 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 13 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Einschulung bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres betreut werden, dürfen z.Z. in der Regel nicht mehr als 10 Kinder betreut werden.

Es soll unbedingt sichergestellt werden, dass Kinder mit besonderen Bedarfen und Vorschulkinder die Notbetreuung nutzen können. Zudem gilt eine Härtefallregelung.

Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollten Kinder bitte möglichst zu Hause betreut werden. Dies betrifft beispielsweise Familien, in denen nur ein Elternteil arbeiten geht, und Homeoffice so geleistet werden kann, dass eine Kinderbetreuung parallel möglich ist oder Familien, in denen eine andere Betreuung möglich ist. Es liegt in der Verantwortung der Einrichtungsträger und der örtlichen Jugendhilfeträger, die Inanspruchnahme der Notbetreuung umzusetzen. Wir bitten sehr darum, den Ermessensspielraum bei der Gruppenbelegung großzügig und verantwortungsvoll auszufüllen.

Für die Organisation der Notbetreuung in den Kitas sind auch weiterhin die Kommunen und die Einrichtungsträger zuständig, das Land Niedersachsen gibt in den nachstehenden FAQs Empfehlungen und orientierende Hinweise.

Verankert ist der Kita-Lockdown in der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung, die seit 13.02.2021 gilt.



Wann können Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung geimpft werden?

Durch die Änderung der Corona-Impfverordnung am 24.02.2021 sieht die Impfstrategie des Bundes eine hohe Impfpriorität (Gruppe 2) für Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und in der Kindertagespflege tätig sind, vor. Derzeit stimmen die zuständigen Fachministerien ein Impfkonzept ab, wie schnellstmöglich mit der Impfung dieser Berufsgruppen begonnen werden kann.

Hinsichtlich Einzelfallentscheidungen über eine mögliche höhere Priorisierung sind für Niedersachsen derzeit keine eigenen Strukturen geplant. Es sollte ein ärztliches Attest im Impfzentrum vorgelegt werden.



Weitere Fragen und Antworten für den Bereich Kita/Tagespflege gibt es in der folgenden Liste.

Übersetzungen der Plakate/Schaubilder "Erkältungssysmptome"

AKTUELL: Impuls- und Ideenpapier

Für die Teilhabe aller Kinder am pädagogischen Alltag von Kita und Kindertagespflege bei Notbetreuung

 Gesamtausgabe des Ideen- und Impulspapiers
(0,90 MB)

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