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Informationen zum Bereich Kindertagespflege

FAQ Corona-Kita 05


Was muss bei Rückkehr in die Kindertagesbetreuung nach den Feiertagen bzw. dem Weihnachtsurlaub berücksichtigt werden? (Aktualisierung: 21.12.2021)

Im Sinne des Infektionsschutzes in der Kindertagesbetreuung empfiehlt die Landesregierung dringend, dass alle Kinder im Kindergartenalter am Tag ihrer Rückkehr in die Kindertagespflege nach den Feiertagen oder dem Weihnachtsurlaub, einen Antigen-Schnelltest durchgeführt haben sollten.


Müssen sich Kindertagespflegepersonen, die weder geimpft noch genesen sind, regelmäßig testen? (Aktualisierung: 23.11.2021)

Kindertagespflegepersonen, die im Angestelltenverhältnis (und nicht als Selbstständige) tätig werden, unterliegen ebenfalls dem „3G“-Nachweis-Erfordernis.

Nach § 28b Abs. 1 IfSG dürfen Arbeitgeber und Beschäftigte in Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie geimpfte, genesene oder getestete Personen sind und einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei dem Arbeitgeber hinterlegt haben („3G“ am Arbeitsplatz). Auf die entsprechenden Ausführungen für Träger von Kindertageseinrichtungen wird verwiesen.

Selbstständigen Kindertagespflegepersonen wird dringend empfohlen, ebenfalls entsprechend vorzugehen und sich täglich zu testen, wenn kein Impf- oder Genesenenstatus vorliegt.


Müssen sich Haushaltsangehörige von Kindertagespflegepersonen, die weder geimpft noch genesen sind, regelmäßig testen? (Aktualisierung: 23.11.2021)

„3G“ am Arbeitsplatz gilt für Haushaltsangehörige nicht. Dennoch wird dringend empfohlen, ebenfalls entsprechend vorzugehen und sich täglich zu testen, wenn kein Impf- oder Genesenenstatus vorliegt.


Wird künftig in der Kindertagespflege eine allgemeine Maskenpflicht eingeführt? (Aktualisierung: 27.09.2021)

Nein. Wie bislang auch wird in § 14 Abs. 2 durch den Verweis auf § 15 Absatz 4 abschließend geregelt, wann in der Kindertagespflege eine entsprechende Pflicht besteht. Die Pflicht besteht nur in geschlossenen Räumen in der Großtagespflege und gilt dort nur für Dritte – nicht also für die betreuten Kinder sowie die Kindertagespflegepersonen.

Werden überwiegend oder ausschließlich Schulkinder betreut, haben zudem auch die Schulkinder und die Kindertagespflegepersonen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Personen, denen aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer MNB nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes wird jedoch für die Kindertagespflege im Allgemeinen empfohlen, dass Eltern und Kindertagespflegepersonen in Bring- und Abholsituationen das Abstandsgebot einhalten und eine MNB, besser noch einen medizinischen MNS, tragen.

Auch für Haushaltsangehörige von Kindertagespflegepersonen, die sich zeitgleich mit den betreuten Kindern in ihren privaten Räumen aufhalten, wird das Tragen eines MNS ausdrücklich empfohlen.


Werden auch in Kindertagespflege betreute Kinder anlasslos getestet? (Aktualisierung: 15.12.2021)

Kinder im Kindergartenalter: Ja.

Die Landesregierung stellt den Landkreisen und kreisfreien Städten ab September bis auf Weiteres pro Woche und Kind im Kindergartenalter insgesamt drei Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch Laien zur Weiterverteilung an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zur Verfügung.

Die Anwendung dieser Tests soll im häuslichen Umfeld durch die Eltern erfolgen. Eine Testpflicht besteht nicht.

Kinder im Krippenalter: Nein, anlasslos nicht erforderlich.

Von Kindern im Krippenalter geht nur eine sehr geringe Ansteckungsgefahr aus, da Infektionen häufig mit einer sehr geringen Virenlast einhergehen und asymptomatisch verlaufen. Zudem ist eine regelhafte Anwendung von Antigen-Schnelltests zur Abklärung von leichten Symptomen wie geringfügigem Schnupfen oder gelegentlichem Husten bei Kindern im Krippenalter nur bedingt belastbar. Die Landesregierung ist daher zu der Auffassung gelangt, dass eine anlasslose Reihentestung von Krippenkinder im Alter bis drei Jahre nicht erforderlich ist.

Werden für Kinder im Schulalter während der Schulferien Corona-Tests zur Verfügung gestellt? (Aktualisierung: 21.12.2021)

Ab dem 01.01.2022 stellt die Landesregierung den örtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe für die Zeit der Schulferien die Tests zur Verfügung, welche im Rahmen örtlicher Teststrategien benötigt werden, um in Kindertagesbetreuung betreute Schulkinder während der Ferienzeiten im Umfang von bis zu drei Tests pro Schulkind und Woche anlasslos zu testen. Das schließt auch Schulkinder, die in Kindertagespflege gefördert werden, ein.


Können Kindertagespflegepersonen Eltern verpflichten, Kinder nur getestet in die Betreuung zu bringen? (Aktualisierung: 25.08.2021)

Nein. Eine Verpflichtung auf Ebene des Landes ist nicht vorgesehen. Über die örtlichen Teststrategien und deren Umsetzung muss vor Ort entscheiden werden.

Wie sollen sich eine Kindertagespflegeperson bei Auftreten einer leichten Atemwegsymptomatik verhalten? (Aktualisierung: 02.11.2021)

Kindertagespflegepersonen (geimpft, genesen oder ungeimpft) sollten bei Auftreten einer leichten Atemwegssymptomatik vor Aufnahme der Betreuung unbedingt einen Antigen-Schnelltest durchführen. Bei negativem Testergebnis kann die Betreuung unter Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) aufgenommen werden. Am zweiten Tag ist ein weiterer Antigen-Schnelltest zur Kontrolle durchzuführen. Ein positives Ergebnis des Antigen-Schnelltests ist zwingend durch einen PCR Test abzuklären. Der MNS ist für die Dauer der Symptomatik beziehungsweise bis zum Eintritt einer deutlichen Besserung zu tragen. Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist eine Tätigkeit nicht mehr beziehungsweise nur nach ärztlicher Abklärung möglich.



Wie erhalten Eltern eine Bescheinigung für die Beantragung von Kinderkrankengeld für zusätzliche Kinderkrankentage bei Betreuung zu Hause?

Hierzu können Informationen sowie eine Musterbescheinigung, die auch in der Kindertagespflege genutzt werden kann, auf der Homepage des BMFSFJ eingesehen werden:

Bundesfamilienministerium: Kinderbetreuung bei Schul- und Kitaschließungen

Bundesfamilienministerium: Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld




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