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Informationen zum Bereich Kindertagespflege

FAQ Corona-Kita 05


Aktualisierung: 24.05.2022

Muss ein Kind in Quarantäne, wenn es in der Kindertagesbetreuung Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatte? (Aktualisierung: 09.05.2022)

Eine Pflicht zur Quarantäne für enge Kontaktpersonen sieht die Absonderungsverordnung seit dem 07.05.2022 nicht mehr vor. Nach Kontakt zu einer infizierten Person wird jedoch dringend empfohlen, sich an den fünf folgenden Tagen selbst zu testen. Das gilt auch für Kinder, die im Rahmen der Kindertagesbetreuung Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatten.

Können Kindertagespflegepersonen selbst weiterhin eine Testpflicht von Kindern im Kindergartenalter festlegen? (Aktualisierung: 24.05.2022)

Die Corona-Verordnung des Landes sieht keine Testpflicht in der Kindertagesbetreuung vor. Es ist davon auszugehen, dass eine Testpflicht unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Infektionsgeschehens nicht mehr erforderlich ist. Rechtlich spricht man von der Unverhältnismäßigkeit einer Testpflicht. Auch über das Hausrecht der Kindertagespflegeperson lässt sich eine Testpflicht nach hiesiger Auffassung nur noch in Ausnahmefällen begründen. Wenn etwa vor Ort eine besondere Vulnerabilität bei Personen in den Räumlichkeiten gegeben ist, wäre ggf. die Einführung einer Testpflicht denkbar. Ansonsten aber ist eine Testpflicht nach hiesigem Verständnis nicht mehr rechtmäßig. Das gilt auch für ein anlassbezogenes Intensivtesten (ABIT) im Falle eines Kontakts mit einer infizierten Person in der Kindertagespflegestelle, sofern die enge Kontaktperson (K1-Person) symptomfrei ist. Ein freiwilliges Testangebot wird hingegen vom Land ausdrücklich begrüßt. Das Land stellt ab Juni die dafür erforderlichen Tests im Umfang von derzeit zwei Tests je Woche und Kind ab drei Jahren zur Verfügung.


Müssen Kinder nach einer Infektion mit dem Corona-Virus einen PCR-Tests absolvieren, um in die Kindertagespflege zurückzukehren?
(Aktualisierung: 09.05.2022)

Auch für die Kindertagesbetreuung ist die Rückkehr nach häuslicher Isolation aufgrund einer Corona-Infektion gemäß Absonderungverordnung nicht an die Vorlage eines PCR-Tests gekoppelt. Nach der Absonderungsverordnung kann 5 Tage nach dem Tag der Abstrichnahme eines positiven PCR-Tests, im Falle typischer Symptome aber frühestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit, wieder in Kindertagespflege betreut werden.

Wie erhält die Kindertagespflegeperson Tests für die Kinder zur Weitergabe an die Familien? (Aktualisierung: 24.05.2022)

Auch nach Auslaufen der Testpflicht in der Kindertagesbetreuung stellt das Land den örtlichen Trägern weiterhin Antigen-Schnellstests für Kinder ab 3 Jahren bis zur Einschulung zur Verfügung. Ab Juni 2022 werden für alle in Kindertagesbetreuung nach SGB VIII oder SGB IX betreuten Kinder ab 3 Jahren bis zur Einschulung wöchentlich bis zu 2 Tests für die Umsetzung örtlicher Teststrategien ausgeliefert. Die Auslieferung erfolgt weiterhin direkt an die an die örtlichen Jugendämter zur weiteren Verteilung an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen.


Werden für Kinder im Schulalter während der Ferien Corona-Tests zur Verfügung gestellt? (Aktualisierung: 29.04.2022)

Das Land stellt den örtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe für die Umsetzung örtlicher Teststrategien bis zum 31.07.2022 auch für in Kindertagespflege betreute Kinder im Schulalter während der Ferienzeiten Tests zur Verfügung.

Bis einschließlich 31.07.2022 können den örtlichen Trägern für die Ferienzeiten pro Kind im Schulalter, das in der KJH-Bundesstatistik als in Kindertagesbetreuung betreut erfasst wird, bis zu 7 Nasenabstrichtests zur weiteren Verteilung zur Verfügung gestellt werden. Die örtlichen Träger müssen entsprechend der Bedarfe die tatsächlichen Lieferumfänge rechtzeitig beim Kultusministerium bestellen.

Artikel-Informationen

erstellt am:
10.11.2020
zuletzt aktualisiert am:
25.05.2022

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