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Fachtagung Industrie 4.0

Abschlussveranstaltung der Innovationsvorhaben BBS Fit für 4.0


Die von insgesamt elf Berufsbildenden Schulen durchgeführten Innovationsvorhaben aus dem Bereich „BBS Fit für 4.0“ werden im Rahmen einer landesweiten Fachtagung nach einer mehrjährigen Laufzeit beendet.

Am 11.03.2020 werden die Ergebnisse einem breiten Publikum an den BBS Neustadt am Rübenberge präsentiert.

Die Projektschulen für die Innovationsvorhaben „Digitalisierung in der Arbeitswelt – Industrie 4.0 / Wirtschaft 4.0“, sowie des Innovationsvorhabens „Lernen und Arbeiten 4.0 in der Berufsausbildung: Berufsübergreifende digitale Kompetenzen in smart factories an niedersächsischen BBSn“ werden vor Ort ihre Arbeit vorstellen. Die Besonderheit der niedersächsischen Projekte, die interdisziplinäre Zusammenarbeit gewerblich-technischer und kaufmännischen Bildungsgänge sowie die Schwerpunkte in der Projektumsetzung an niedersächsischen Berufsbildenden Schulen sind ebenfalls Gegenstand der Präsentationen.

An dieser Fachtagung werden neben Kolleginnen und Kollegen anderer berufsbildender Schulen u. a. auch Vertreterinnen und Vertreter der Schulträger, von beteiligten Kammern, Unternehmer- sowie Lehrerverbänden sowie Gewerkschaften, von der ausbildenden Wirtschaft, Kolleginnen und Kollegen anderer Bundesländer und auch das Niedersächsische Kultusministerium sowie das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung als wesentliche Unterstützer der Innovationsvorhaben teilnehmen.

09:30 Ankommen

10:00 Begrüßung durch den Schulleiter

OStD Uwe Backs

10:10 Grußworte des Kultusministers

Minister Grant Hendrik Tonne

10:30 Impulsvortrag

Prof. Dr. Karl Wilbers, Friedrich Alexander Universität

11:15 Podiumsdiskussion

  • Prof. Dr. Karl Wilbers, Friedrich Alexander Universität
  • Christoph Kunz, Ausbildungsleiter Siemens Energy
  • Peter Kottmann, Ausbildungsleiter KRONE GmbH & Ko. KG
  • Prof. Dr. Günther Hirth, Bildungspolitik IHK Hannover
  • MDn Melanie Walter, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung (MK NI)
  • Staatssekretär Stefan Muhle (MW NI)

12:15 Mittagspause

13:15 Projektpräsentation 1 (ca. 45 Min)

14:15 Projektpräsentation 2 (ca. 45 Min)

15:00 Kaffeepause

15:20 Visionen Projektschulen

Lehrkräfte der Projektschulen

16:15 Ausblick und Würdigung

MDn Melanie Walter, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung (MK NI)

16:30 Veranstaltungsende


Workshops der Projektschulen für die Innovationsvorhaben

Digitalisierung in der Arbeitswelt – Industrie 4.0/Wirtschaft 4.0“ – an den Standorten Goslar, Neustadt am Rübenberge, Osnabrück und Emden

sowie

Lernen und Arbeiten 4.0 in der Berufsausbildung: Berufsübergreifende digitale Kompetenzen in smart factories an niedersächsischen BBSn

1

BBS Neustadt am Rbge.

Vorstellung der Stationen einer Smartfactory zur Herstellung individueller LED Taschenlampen mit Hilfe hochinnovativer Technologien. Dies umfasst die Inhaltsbereiche webbasiertes MES System, Warenwirtschaft, CNC Technik, Lasergravur sowie kollaborierende Roboter.

2

Carl-Hahn-Schule, BBS Wolfsburg

BBS II Wolfsburg

In beispielhaften Lernsituationen stellen wir die Einflüsse der digitalen Entwicklung auf unsere Ausbildungsberufe und Vollzeitschulformen dar. Thematische Schwerpunkte sind die Sensibilisierung für die digitale Transformation, Veränderungen in den betrieblichen Prozessen und Arbeitsumgebungen sowie die Stärkung des selbstorganisierten lebenslangen Lernens. Wir zeigen die Möglichkeiten der Anwendung digitaler Tools in unserer neuen Lernumgebung „Digital Workstation“ als Teil der Smart Factory.

3

BBS I Lüneburg

Georg-Sonnin-Schule, BBS II Lüneburg

Unser Vortrag wird den Zuhörern einen Überblick über das in Lüneburg umgesetzte Projekt und die damit verbundenen Möglichkeiten geben. Dabei geben wir einen Überblick über den Projektverlauf des Innovationsvorhabens Arbeit 4.0 und die umgesetzten Maßnahmen sowie die methodisch-didaktischen Konzepte basierend auf einer Smart Factory. Des Weiteren stellen wir die Vernetzung kaufmännischer und technischer Inhalte vor dem Hintergrund Arbeit 4.0. als Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen kaufmännischen und gewerblich technischen Berufsschulen heraus und gehen auf die „Schule 4.0“ als Multiplikator für Wirtschaftsförderung in der Region ein.

4

BBS am Schölerberg, Osnabrück

BBS Brinkstraße, Osnabrück

Erleben Sie konkrete, interdisziplinäre Lernsituationen für den Erwerb digitaler Kompetenzen in einer Smart Factory z. B.: berufsfeldübergreifende Projekttage, Industrie 4.0 Fertigung mit dem „Smart Factory Model“, sprachgesteuerte kollaborative Robotik, Augmented Reality mit Smart Glasses.

Diskutieren Sie mit uns: Wie kann interdisziplinäres Lernen und Arbeiten von gewerblich-technischen und kaufmännischen Auszubildenden im Kontext von Industrie 4.0 umgesetzt werden? Welche Rahmenbedingungen unterstützen die Vernetzung und den Austausch zwischen den berufsbildenden Schulen in Niedersachsen und den Ausbildungsbetrieben?

5

BBS I Emden

BBS II Emden

Gemeinsam haben die BBS I und BBS II Emden eine „smart factory“ als dezentrale Lernwerkstatt für die Bildungsregion Ostfriesland eingerichtet, um der Digitalisierung in einer sich rasch verändernden Arbeits- und Berufswelt auch schulisch Rechnung zu tragen.

Das Konzept sieht vor, dass Auszubildende bestimmter gewerblich-technischer und kaufmännischer Berufe gemeinsam am Modell einer „smart factory“ arbeiten und lernen, bei dem alle vernetzten Prozesse aus Entwicklung, Produktion und Vertrieb dargestellt werden können.

Hierzu wurde in der Vorbereitung bereits die Gründung einer Schülerfirma (PIC) vollzogen, mit dessen Hilfe ein individuelles Kundenprodukt realisiert wird - von der Planung über den Vertrieb und die Fertigung bis zum Verkauf. Bei dem individuellen Kundenprodukt handelt es sich um einen Raspberry PI3, das über einen Webshop bestellt werden kann. Die Bearbeitung der Geschäftsprozesse (ERP) wird durch ein SAP-System abgebildet und die Produktion durch ein Industrie 4.0-Labor. Mit Hilfe der Cloud-Technologie wird eine gemeinsame Datenbasis geschaffen und alle Systeme werden durch standardisierte Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle miteinander vernetzt.

6

BBS Goslar am Stadtgarten

BBS Goslar-Baßgeige/Seesen

Interdisziplinäres Marketingprojekt des Beruflichen Gymnasiums Mediengestaltung, Technik und Wirtschaft des Standortes Goslar am Beispiel eines RFID-fähigen Produktes.

Die Zielsetzung ist ein fortlaufendes Projekt, bei dem die Schüler*Innen kollaborativ am Projekt arbeiten. Unter Verwendung eines agilen Projektmanagements mit Anbindung an bereits bestehende Curricula wird das Projekt jährlich neu angepasst. Die angestrebte erweiterte Zielsetzung ist die Einbindung bzw. Abbildung ausgewählter Prozessschritte in einer ERP-Software mit Schnittstellenübertragung an eine Smart Factory begleitet durch die dualen Ausbildungsgänge. Des Weiteren werden Unterrichtsprojekte für den 3D Druck, Sichere Industrielle Netzwerke oder IOT mit Sensorik eingeführt.

Anmeldung für Landesbedienstete

Lehrkräfte im niedersächsischen Landesdienst sowie anderweitige Landesbedienstete sind gebeten, sich über die VeDaB (https://vedab.de/) Veranstaltungsnummer 20.11.17 / Veranstaltungs-ID: 113569 / anzumelden.


ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich nur einmal an.

Sie erhalten Anfang März eine Bestätigung ihrer Anmeldung per Mail!

Anmeldeschluss ist der 26.02.2020.

Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung, dass es zwei Zeitfenster zu je 45 Minuten zur Besichtigung der Projekte geben wird.

Bitte wählen Sie zu den Zeitfenstern der Projektpräsentationen jeweils ein Projekt aus, welches Sie besichtigen möchten.

Ich melde mich zur Fachtagung am 11.03.2020 in Neustadt am Rübenberge verbindlich an:

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23.01.2020

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