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Lernen in der Schule

Wie ist sichergestellt, dass Hygienebestimmungen umgesetzt und eingehalten werden?

Die Schulen und die Schulträger haben vor der schrittweisen Öffnung der Schulen einen Rahmen-Hygieneplan erhalten, der die notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen für die Schulen festlegt. Dieser wurde in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens sowie dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) erstellt. Sie finden das Dokument online unter: http://www.aug-nds.de/?id=2357

Die Wiedereröffnung der Schulen muss stets im Einklang mit dem Infektionsschutz und den Hygienevorschriften stehen. Können die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden, müssen zunächst die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln wird mit allen Schülerinnen und Schülern altersangemessen thematisiert.

Händedesinfektion ist generell nur in Ausnahmefällen erforderlich und wird nicht als Regelfall praktiziert. Im Grundschulbereich erfolgt diese außerdem nur unter Anwesenheit/Anleitung durch eine Aufsichtsperson.

Wie erfolgt der Umgang mit Risikogruppen?

Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören, können auf eigenen Wunsch nach Vorlage eines ärztlichen Attests im „Home Office“ verbleiben. Auch Schülerinnen und Schüler einer Risikogruppe sowie diejenigen, die mit Angehörigen von Risikogruppen in häuslicher Gemeinschaft leben, können ins „Home Office“ gehen.

Für die betroffenen Lehrkräfte gilt, dass sie von zu Hause aus nach Weisung durch die Schulleitung schulische Aufgaben übernehmen. Schülerinnen und Schüler, die im häuslichen Lernen verbleiben, werden von ihren Lehrkräften mit Unterrichtsmaterial, Aufgaben und Lernplänen versorgt.

Zu den Risikogruppen gehören gemäß Angaben des RKI Personen über 60 Jahre und/oder mit folgenden Vorerkrankungen:

  • Herzkreislauferkrankungen

  • Diabetes

  • Erkrankungen des Atemsystems, der Leber, der Niere

  • Krebserkrankungen

  • Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen

(s. Leitfaden für Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an Schulen)



Dürfen Lehrkräfte mit Hilfe eines berührungslosen Infrarotthermometers die Körpertemperatur von Schülerinnen und Schülern beim Betreten des Schulgebäudes feststellen?

Ein Temperaturmessen bei Schülerinnen und Schüler beim Betreten der Schule ist aus medizinischer Sicht nicht angezeigt. Wenn die betreffende gesunde Person zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Schule kommt oder gelaufen ist, steigt kurzfristig die Hauttemperatur. Es kommt zu falsch-positiven Messungen. Wenn ein leicht fieberndes Kind durch die kühle Außentemperatur zur Schule geht, kann entsprechend auch die Haut abkühlen. Es kommt zu falsch-negativen Messungen.

Fieber ist ein Symptom, dass gerade bei der COVID-19-Erkrankung erst längere Zeit nach der Infektion auftritt. Schon bis zu 5 Tagen vorher kann die Person ansteckend sein, ohne selbst Symptome zu zeigen. Damit ist der Zweck einer Messung am Schultor, nämlich die Kranken bzw. die Infektiösen nicht in die Schule zu lassen, nicht befriedigend erreicht. Fühlt sich ein Kind krank, sollte es so schnell wie möglich kurz isoliert werden und dann von den Eltern abgeholt werden. Alles Weitere obliegt den Eltern oder dem behandelnden Arzt. Auch die Persönlichkeitsrechte der Kinder und der Datenschutz wären zu beachten.


Wiederzulassung von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten nach einer COVID-19- Erkrankung

Über die Wiederzulassung zur Schule nach einer COVID-19-Erkrankung entscheidet das örtlich zuständige Gesundheitsamt gemäß der "Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung" des Robert Koch-Instituts (RKI), die auch für den Bereich der Schulen angewandt werden. Bei im Einzelfall auftretenden Unklarheiten, ob eine Infektion als abgeschlossen zu betrachten ist, ist das Gesundheitsamt kurzfristig zu kontaktieren. Die gesundheitliche Bewertung erfolgt ausschließlich durch das Gesundheitsamt.


Wie werden Pausenzeiten gestaltet?

Pausenzeiten sind zu entzerren um umschichtig zu regeln bzw. räumlich getrennt abzuhalten.



Für Fragen von Eltern/Erziehungsberechtigten und Schulen stehen weiterhin die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit:

Regionalabteilung Braunschweig

0531 484-3333

service-bs@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Hannover

0511 106- 6000

service-h@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Lüneburg

04131 15-2222

service-lg@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Osnabrück

0541 77046-444

service-os@nlschb.niedersachsen.de


Materialsammlung für Eltern

Diese Seite bietet Eltern Anregungen und Inhalte, um ihren Kindern zu ermöglichen, auch zu Hause weiter zu lernen.

Artikel-Informationen

25.05.2020

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