Nds. Kultusministerium klar

Verlässliche Grundschule

Niedersachsens Grundschulen sind verlässlich, d. h. für alle Schülerinnen und Schüler ist ein täglich mindestens fünf Zeitstunden umfassendes Schulangebot sichergestellt. Die Stundentafel (unter Nr. 4 des Erlasses „Die Arbeit in der Grundschule" aufgeführt) zeigt an, wie sich die wöchentliche Unterrichtszeit auf die einzelnen Lernbereiche verteilt:



Die eingeklammerten Zahlen geben an, welche Zeitanteile für die einzelnen Fächer im Jahresdurchschnitt eingehalten werden müssen. Statt 20 im ersten und 22 Stunden im 2. Schuljahrgang kann die Schule auch jeweils 21 Pflichtstunden erteilen. Dann haben die Schülerinnen und Schüler im 1. Schuljahrgang entweder sechs Mathematikstunden oder drei Stunden Sachunterricht. Im 1. und 2. Schuljahrgang wird oft fächerübergreifend und ganzheitlich gearbeitet. Diese Arbeitsweise berücksichtigt die Aufnahmefähigkeit von sechsjährigen Kindern. Auch lassen sich so direkt die Alltagserlebnisse der Kinder in den Unterricht einbeziehen.

Beispiel: Die Kinder sammeln im Herbst gern bunte Blätter. In der Klasse werden sie beschrieben (Deutsch, Sachunterricht), nach Formen und Farben geordnet, zu Mustern und Reihen gelegt (Mathematik) oder auch gepresst und mit anderen Naturmaterialien zu Bildern gestaltet (Kunst).

Das wahlfreie außerunterrichtliche Angebot stellt sicher, dass für die Schülerinnen und Schüler im 1. und 2. Schuljahrgang täglich ein mindestens fünf Zeitstunden umfassendes Schulangebot besteht. Ein Kind, dessen Schule um 8 Uhr beginnt, hat somit mindestens bis 13 Uhr ein Schulangebot. Die Schulzeit kann aber auch von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr oder von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr dauern. Für die außerunterrichtlichen Angebote werden Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt, die die Schule selbst einstellt.

Weitere Informationen:

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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