Nds. Kultusministerium klar

Interne Evaluation

Unter interner Evaluation werden Verfahren verstanden, die durch die Schule selbst vorgenommen werden und die es der Schule ermöglichen, Erkenntnisse über ihren Entwicklungsstand und den Erfolg der eigenen Arbeit zu gewinnen. Evaluationen zielen darauf ab, einen Dialog über die Arbeit der Schule auszulösen und zu unterstützen. Interne Evaluation ist damit das zentrale Verfahren der schulischen Qualitätsentwicklung.

Im Niedersächsischen Schulgesetz ist die Verpflichtung zur jährlichen Überprüfung und Bewertung des Erfolges der eigenen Arbeit verankert. Die Verantwortung für die Gestaltung und Durchführung liegt bei der Eigenverantwortlichen Schule. Über die Grundsätze der internen Evaluation entscheidet gemäß § 38a Abs. 3 Nr. 15d NSchG der Schulvorstand. Umfassende Entwicklungsprozesse entfalten ihre Wirkung erst nach einigen Jahren. Hieraus ergibt sich, dass bei der jährlichen Überprüfung und Bewertung jeweils nur Teilaspekte in den Blick genommen werden.

Voraussetzung für Schul- und Unterrichtsentwicklung, für die konkrete Strategie-, Ziel- und Maßnahmenplanung, ist die systematische Auswertung und Nutzung der vorhandenen Daten und Infor­mationen, z. B. aus individuellen Rückmeldungen, Selbstbeobachtungen, Hospitationen oder aus externen Evaluationen für die interne Evaluation. Mit Hilfe der Daten können schulische Prozesse angepasst und optimiert werden.

Zur Unterstützung der Schulen steht mit dem „Portal für interne Evaluation" auf dem Niedersächsischen Bildungsserver ein Internet-Portal zur Verfügung, auf dem aktuelle Angebote und Unterstützungsleistungen für interne Evaluationen vorgehalten werden. Die Nutzer können auf verschiedene Evaluationsverfahren zugreifen.

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