Nds. Kultusministerium klar

Schulinspektionen in Niedersachsen

Schulinspektionen dienen dem Ziel, auf der Grundlage des Niedersächsischen Schulgesetzes (§ 123a) und des Erlasses "Schulinspektionen in Niedersachsen" Kenntnisse über die Qualität der Arbeit in den einzelnen Schulen sowie über die Qualität des Schulsystems zu ermitteln, um Maßnahmen der Qualitätsverbesserung zu ermöglichen. Dazu erfolgt mit Hilfe eines standardisierten Verfahrens und standardisierter Instrumente eine Einschätzung der Qualität schulischer Prozesse und einer Einschätzung zur Unterrichtsqualität. Schulinspektionen werden an allen öffentlichen Schulen des Landes regelmäßig durchgeführt.

Im Mittelpunkt des Schulinspektionsverfahrens steht die Einschätzung der Ausgestaltung der schulischen Prozesse, die für die Entwicklung von Schulqualität von zentraler Bedeutung sind und damit Kernaufgaben von Schule darstellen. Die Beschreibung und Strukturierung der Kernaufgaben erfolgt im Kernaufgabenmodell für die allgemein bildenden Schulen sowie im Kernaufgabenmodell für die berufsbildenden Schulen. Die Einschätzung der schulischen Prozesse erfolgt anhand von Prozessstufen, die durch Indikatoren beschrieben werden. Die Unterrichtsbeobachtung erfolgt zuvor anhand einheitlicher Merkmale, die in einem Unterrichtsbeobachtungsbogen für die allgemein bildenden Schulen sowie in einem Unterrichtsbeobachtungsbogen für die berufsbildenden Schulen zusammengestellt sind.

Das Inspektionsverfahren basiert auf einem dialogorientierten Ansatz zwischen Schule und Inspektionsteam, in dem Selbst- und Fremdeinschätzungen über die Ausgestaltung der Kernaufgaben abgeglichen werden. Hierzu verwenden Schule und Inspektionsteam die gleichen Instrumente. Die jeweiligen Einschätzungen werden gemeinsam reflektiert. Exemplarisch werden mögliche Zusammenhänge zwischen schulischen Prozessen und dem Unterricht aufgezeigt.

Weitere Informationen finden Sie ausführlich unter den nebenstehenden Links.

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