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Aktuelles

Teilnehmende des Spanienaustausches 2018  
Schülerinnen von rechts nach links: (hintere Reihe: Laura Villaescusa Gomez, Marike von Kossak, Alina-Sophie Groß, Mette Dohmeyer, Lisa Marie Lausch, Leandra Bohsek), (vordere Reihe: Helena Sophie Ibsch, Madeleine Zimmermann) Lehrer: StR Willi Meihsner

23.10.2018

¡Seamos amig@s!

Auftakt des deutsch-spanischen Schüleraustausches

Lasst uns Freunde sein! Unter diesem Motto verabschieden sich in dieser Woche acht niedersächsische Schülerinnen in ein großes Abenteuer. Für die Schülerinnen heißt es nun zunächst Abschied nehmen von der eigenen Familie. Für die kommenden sechs Wochen leben sie in einer spanischen Gastfamilie, lernen an einer spanischen Schule, erleben den Alltag, das Land und die Menschen, sammeln neue Erfahrungen und schließen neue Freundschaften.

Doch damit nicht genug, denn bereits im Januar verbringen auch die spanischen Austauschpartnerinnen sechs Wochen in Niedersachsen und erleben hier den deutschen Alltag. Dieses Prinzip der Gegenseitigkeit gilt dabei sowohl für die Betreuung als auch für eine angemessene Unterbringung und Versorgung der Gastschülerinnen durch die Gastfamilien im jeweiligen Land. Darüber hinaus werden die Schülerinnen auch durch eine Lehrkraft an den Schulen unterstützt.

Organisiert wird dieser Austausch vom Niedersächsischen Kultusministerium in Zusammenarbeit mit der spanischen Partnerregion Castilla y León.

Zurzeit befindet sich dieser Austausch, der sich an Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 9 und 10 richtet, in einer Erprobungsphase. Er wird betreut vom Koordinator des deutsch-spanischen Schüleraustausches. Weitere Informationen werden voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2019 veröffentlicht.

Wir wünschen allen teilnehmenden Schülerinnen eine tolle Zeit und viele neue Erfahrungen in Spanien und Deutschland.

Teilnehmende des Sommerkurses 2018  
Teilnehmende des Sommerkurses 2018 im MK
31.08.2018

Begeisterte Gäste im Sommerkurs für Lehrkräfte aus fünf Ländern und sieben Partnerregionen

Aus sieben niedersächsischen Partnerregionen sind auch in diesem Jahr 20 Deutsch-Lehrkräfte angereist, um am Sommerkurs teilzunehmen. „Didaktik und Methodik, Sprache und Landeskunde“ – so der offizielle Titel des Kurses, der den Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache über zehn Tage intensive Qualifizierung bietet. In diesem Jahr standen neben Themen zur Sprachenvermittlung wie „Kreatives Schreiben“, „Filmbildung“, „Theatermethoden“, „Wortschatz“ auch das Querschnittthema „Bildung nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und ein Abendseminar zum Thema „fake news“ und der Erwerb von IT-Kompetenzen an Schülerinnen und Schüler auf dem Programm. Einen Tag waren sie darüber hinaus in verschiedenen Schulen und Schulformen in Hannover unterwegs, hospitierten dort im Unterricht und erlebten den Niedersächsischen Schulalltag hautnah.

Die Gäste aus den Regionen Perm und Tjumén in Russland, aus den beiden polnischen Regionen Großpolen und Niederschlesien, aus den Niederlanden, aus der Normandie in Frankreich und aus der Region Castilla y León in Spanien haben sich an allen Workshops und Diskussionen rege beteiligt. Dabei hat sich das Konzept des Kurses wieder bewährt: Deutsch als Kommunikationssprache und der allen gemeinsame Lehrauftrag die deutsche Kultur und Sprache zu vermitteln legten die solide Basis für eine intensive Verständigung zwischen allen Teilnehmenden. Zum Abschluss äußerten sich alle Beteiligten ausnahmslos positiv über das gemeinsam Erlebte und freuten sich über das neu Erlernte.

Seit über 15 Jahren führt das Niedersächsische Landesinstitut für Qualitätsentwicklung (NLQ) im Auftrag des Kultusministeriums Sommerkurse durch. Das Abschlussgespräch und die offizielle Verabschiedung der Gäste mit offizieller Übergabe der Teilnahmebescheinigung fand auch in diesem Jahr wieder im Kultusministerium statt.


Tränenreiches «Au revoir» – Herzliches «Bienvenue!»  
Tränenreiches «Au revoir» – Herzliches «Bienvenue!»

29.06.18

Tränenreiches «Au revoir» – Herzliches «Bienvenue!»

Halbzeit im deutsch-französischen Schüleraustausch

Der 29. Juni 2018 war ein bewegender Tag für 39 niedersächsische Familien und ihre Gäste. An diesem Tag haben sich nämlich Justine, Timothée, Marcelline und 36 andere französische Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 - 16 Jahren von ihren niedersächsischen Gastfamilien verabschiedet, in denen sie drei Monate gelebt haben. So hatten sie die Möglichkeit, den deutschen Alltag, die deutsche Kultur und in der Schule den ganz normalen Unterricht kennenzulernen sowie „en passant“ auch noch ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Am 07.September werden Justine, Timothée, Marcelline und alle anderen ihren niedersächsischen Austauschpartner bzw. ihre Austauschpartnerin bei sich in Frankreich aufnehmen. Die deutschen Schülerinnen und Schüler werden nun ihrerseits drei Monate in einer Gastfamilie verbringen und unseren französischen Nachbarn besser kennenlernen.

Bei diesem Schüleraustausch handelt es sich folglich um eine Maßnahme auf Gegenseitigkeit zwischen den Familien der beteiligten Schülerinnen und Schüler, das heißt, die Gastfamilien gewährleisten angemessene Unterkunft und Verpflegung sowie die Betreuung der Austauschpartner/innen.

Wie kommt es dazu? Das niedersächsische Kultusministerium organisiert jedes Jahr im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) einen dreimonatigen Austausch für Schülerinnen und Schülern der Schuljahrgänge 9 und 10 mit den vier französischen Partnerregionen Niedersachsens (Aix-Marseille, Toulouse, Rouen, und Reims). Die Koordination der Austauschmaßnahme über-nimmt Frau Oberstudienrätin Barbara Koenen in der Niedersächsischen Landesschulbehörde - Regionalabteilung Osnabrück.

Dieser alljährlich stattfindende Schüleraustausch erlaubt es den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, auf dieser Ebene die deutsch-französische Freundschaft in Europa zu (er-)leben.

Interessierte Schülerinnen und Schülern sowie deren Familien können sich bei Fragen zu diesem Programm außerhalb der Ferienzeiten montags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und donnerstags von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 0541-770 46 326 oder außerhalb genannter Sprechzeiten per E-Mail an Frau Koenen wenden (Barbara.Koenen@nlschb.niedersachsen.de).

23.05.2018

Europäisches Semester: Kommission legt Reformempfehlungen für Mitgliedstaaten vor

Die Europäische Kommission hat ihre länderspezifischen Empfehlungen vorgelegt, in denen sie den Regierungen wirtschaftspolitische Maßnahmen für die kommenden 12-18 Monate anrät. Die europäische Wirtschaft wächst derzeit so schnell wie seit zehn Jahren nicht mehr. Zum ersten Mal seit der Einführung des Euro liegen alle Euro-Länder im Jahr 2018 unter der Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung. Die derzeit günstigen Bedingungen sollten dafür genutzt werden, die Volkswirtschaften widerstandsfähiger zu machen. Deutschland sollte mehr in Bildung, Forschung, Innovation und Breitbandinfrastruktur investieren, das Steuersystem investitionsfreundlicher machen und mehr Wettbewerb bei Dienstleistungen zulassen. In Deutschland ist die Steuerbelastung für Gering- und Zweitverdiener nach wie vor zu hoch. Die Bildungsergebnisse benachteiligter Gruppen sollten verbessert werden.

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Chorkonzert in Tokushima  
Chorkonzert in Tokushima

14.03.2018

Japanreise von 100 niedersächsischen Schülerinnen und Schülern nach Tokushima/Japan

Im Jahr 2018 jährt sich die Aufführung der 9. Sinfonie in d-Moll op. 125 des Komponisten Ludwig van Beethoven im damaligen Gefangenenlager Bando in Tokushima/Japan zum 100sten Mal. Mit diesem Konzert brachten die deutschen Kriegsgefangenen ihre Dankbarkeit für die gute Behandlung gegenüber den Japanern zum Ausdruck. Heute ist „Beethovens Neunte“ weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik und die offizielle Hymne für Europa.

Aus diesem Anlass fuhren 100 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen nach Tokushima, um den Chor für die 9. Sinfonie, der insgesamt aus 3100 Sängerinnen und Sängern besteht, zu vervollständigen. Die Reise war für alle Mitwirkende ein großes Erlebnis der Völkerverständigung.

Das Mitwirken an dem Sinfoniekonzert von einhundert niedersächsischen Schülerinnen und Schülern unterstreicht die enge Verbundenheit von Niedersachsen und Tokushima in der mittlerweile 10jährigen Partnerschaft.

12.04.2018

Einigung zu Europass macht Lebenslauf und Berufsabschlüsse im Ausland leichter verständlich

Mit dem Europass lässt sich in wenigen Schritten einen Lebenslauf erstellen, der auch im Ausland verstanden wird. Künftig können Qualifikationen und Kompetenzen über das überarbeitete Europass-Konzept noch besser sichtbar gemacht werden. Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, hat heute die Einigung der Mitgliedstaaten zum Kommissionsvorschlag eines überarbeiteten Rahmenkonzepts zur Transparenz von Qualifikationen (Europass) begrüßt. In Deutschland ist besonders der Europass Mobilität zum Nachweis von Lernaufenthalten im Ausland beliebt und wird rege genutzt: bis März 2018 wurden bereits 250.000 Europass-Mobilitätsnachweise beantragt. Damit ist Deutschland Spitzenreiter in Europa.

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25.01.2018

Erster EU-Bildungsgipfel soll Grundlage für einen Europäischen Bildungsraum schaffen

Im Januar fand auf Einladung von EU-Kommissar Tibor Navracsics in Brüssel der erste EU-Bildungsgipfel mit 18 Bildungsministern und 450 Fachleuten statt. Der Bildungsgipfel ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem europäischen Bildungsraum, den die Kommission bis 2025 schaffen will. Künftig werden regelmäßig europäische Bildungsgipfel stattfinden – der zweite ist für Herbst 2019 vorgesehen. Im Vorfeld des Gipfels sagte Tibor Navracsics: „Wir müssen das Potenzial der Bildung voll ausschöpfen, damit stabile Gesellschaften entstehen und damit die Bürgerinnen und Bürger ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln und die europäische Identität in all ihrer Vielfalt erfahren können. Um dies zu erreichen, wollen wir das Sprachenlernen fördern und dafür sorgen, dass Abschlüsse überall in der EU anerkannt werden, dass europäische Hochschulen optimal zusammenarbeiten können und dass das Studieren in anderen EU-Mitgliedstaaten noch einfacher wird. Um dies zu erreichen, wollen wir das Sprachenlernen fördern und dafür sorgen, dass Abschlüsse überall in der EU anerkannt werden, dass europäische Hochschulen optimal zusammenarbeiten können und dass das Studieren in anderen EU-Mitgliedstaaten noch einfacher wird. Dies sind Faktoren, die einen echten europäischen Bildungsraum ausmachen, und der Gipfel ist ein konkreter Schritt in diese Richtung.“

20.11.2017

Ehrung durch PAD und Kultusministerium: „Baut Brücken!“

Im Rahmen einer von Schulleiterin Iris Rehder eröffneten Feierstunde am Ratsgymnasium wurde heute das Projekt „Frida trifft Paula“ mit einer Urkunde des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) und des Kultusministeriums Niedersachsen ausgezeichnet. Zuvor war die interdisziplinäre und internationale Auseinandersetzung mit der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und der norddeutschen Künstlerin Paula Modersohn-Becker bereits bundesweites „Projekt des Monats“ beim PAD gewesen. Durchgeführt wurde es im Zuge des Besuches der Rotenburger Austauschschüler am Colegio Alemán Alexander Humboldt in Mexiko-Stadt.

Nach einer höchst gelungenen musikalischen Einstimmung mit Kinderliedern in spanischer Sprache, vorgetragen von der Chorklasse 6m unter der Leitung von Astrid Mujica Alvarado, wurde es feierlich.

Ministerialrätin Christel Schröder war extra aus Hannover angereist, um persönlich die Urkunde zu überreichen. Zunächst einmal berichteten aber Wiebke Hermsteiner und Aaron Kruse aus Schülersicht über die Erfahrungen, die sie im Rahmen des Mexiko-Austausches mit den Menschen und der Kultur vor Ort gemacht haben, aber auch von der künstlerischen Arbeit im Projekt. Einen bleibenden Eindruck hat bei beiden die Herzlichkeit der Gastfamilien hinterlassen, aber auch die Erkenntnis, wie privilegiert man in Deutschland mit staatlichem Bildungssystem und Sicherheit im Alltag lebt.

Die kommissarische Fachobfrau des Fachbereichs Spanisch, Ulrike Lützen, begrüßte die Anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mexiko-Austausches und bedankte sich im Namen der Fachgruppe für die Ehrung. Besonders verwies sie hierbei auf die erkrankte Frauke Brieger, die seit Beginn des Austausches im Jahr 2013 federführend für jede Fahrt ein neues, vom PAD für förderungswürdig erachtetes Projekt entwickelt hat. Dank, so Lützen, gebühre aber auch Sabine Neugebauer, die als Kunsterzieherin die Arbeit in Rotenburg maßgeblich begleitet habe.

Der anschließende Film mit Aufnahmen und geschnitten von Ignacio Mujica Alvarado zeigte in eindrucksvollen Bildern, welche Vielfalt an Erfahrungen die Fahrt den Schülerinnen und Schülern ermöglichte. Neben dem Besuch in Frida Kahlos Wohnhaus, dem „Casa Azul“ in Coyoacán, wurden die Überreste aztekischer Kultur und Architektur in Teotihuacán besucht, aber auch kunsthandwerkliche Betriebe wie eine Fliesenwerkstatt oder eine Glasschleiferei. Herzstück des Filmes aber war die Dokumentation der gemeinsamen künstlerischen Arbeit der Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums mit ihren Austauschpartnern an der Deutschen Schule in Mexiko-Stadt.

So dankte Ministerialrätin Christel Schröder dann auch herzlich allen Beteiligten für das besondere Engagement und gratulierte persönlich und im Namen des Kultusministeriums zur Ehrung: „Wir sind stolz, dass diese Auszeichnung nach Niedersachsen geht!“ Sie betonte, wie ungewöhnlich zunächst einmal ein Austausch zwischen einem Colegio in der Metropole Mexiko-Stadt und einem Gymnasium in einer niedersächsischen Kreisstadt anmute – betrachte man aber die mannigfaltigen internationalen Aktivitäten des Ratsgymnasiums, so lege sich die Überraschung recht schnell.

Es sei beeindruckend, wie die Schülerinnen und Schüler sich den Anforderungen einer solchen Begegnung gestellt hätten, für Schröder werfe dies die Frage auf wie ist es wohl sei, aus dem beschaulichen Rotenburg nach Mexiko-Stadt zu kommen. Gerade deshalb danke sie aber den Ratsgymnasiasten dafür, sich so einer Herausforderung zu stellen. Sie täten dies ganz im Sinne der die Auszeichnung unterstützenden Initiative „Schulen – Partner der Zukunft“, die für ein gutes Miteinander der Völker und Kulturen eintrete, indem man Gemeinsamkeiten entdecke, anstatt Unterschiede zu pflegen. Das Eintreten für Offenheit und Toleranz sei Auftrag an eine neue Generation. Christel Schröders abschließende Aufforderung an die Schülerinnen und Schüler war dann auch: „Baut Brücken!“

Übergabe der Urkunde  
Übergabe der Urkunde

14.11.2017

Fünf Prozent des BIP für Bildung: EU-Kommission stellt ihre Vision eines europäischen Bildungsraums bis 2025 vor

Mehr Geld für Bildung, engere Zusammenarbeit bei den Lehrplänen, ein europäischer Studentenausweis, gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse von der Schule bis zur Hochschule, Mobilität für alle: das sind einige der Vorschläge, die die EU-Kommission für die Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Bildungsraums bis 2025 vorgestellt hat. Diese Ideen sollen einen Beitrag zum Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs am 17. November 2017 in Göteborg leisten, auf dem die Zukunft von Bildung und Kultur erörtert werden.

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09.11.2017

Ländervergleich Bildung in Europa: Ungleiche Bildungschancen bleiben Herausforderung für Mitgliedstaaten

Der Anteil von 15-jährigen Schülern mit mangelnden Grundkompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften ist in der EU zwischen 2013 und 2016 gestiegen. Deutschland macht bei diesem Trend keine Ausnahme, schneidet aber besser als der Durchschnitt ab. Und zeigt sich deutlich, dass Schüler aus sozial schwächeren Schichten besonders häufig Probleme haben. Diese Entwicklung hat sich in Deutschland zwar abgeschwächt, bleibt aber weiterhin bestehen. Für mehr Gleichheit in der Bildung müsse noch viel getan werden, forderte die EU-Kommission in ihrem vorgelegten Monitor für die allgemeine und berufliche Bildung 2017.

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07.11.2017

eTwinning-Projekte an niedersächsischen Schulen ausgezeichnet

Frau Ministerin Heiligenstadt hat den Lehrkräften, die sich erfolgreich mit ihren Projekten um das nationale eTwinning-Qualitätssiegel beworben haben, ihre Glückwünsche übermittelt: Herrn Fischer (für zwei Projekte) und Frau Birkhofer, Gymnasium Schillerschule Hannover, Frau Zimmermann und Frau Schilling, Grundschule Glane in Bad Iburg, Frau Keuser, Amandus-Abendroth Gymnasium Cuxhaven, Herrn Kramper, Integrierte Gesamtschule Delmenhorst, Herrn Mayer, Integrierte Gesamtschule Bramsche, und Frau Wischer (für zwei Projekte), Neues Gymnasium Wilhelmshaven.

Neun dieser Projekte haben zwischenzeitlich auch das Europäische Qualitätssiegel erhalten. Die beiden Projekte von Herrn Fischer nehmen außerdem an der Initiative „Move2Learn, Learn2Move“ teil, die Schülerinnen und Schülern aus EU-Mitteln finanzierte Auslandsaufenthalte ermöglichen.

Informationen rund um eTwinning und mögliche Auszeichnungen für gelungene europäische Projektarbeit können unter http://www.etwinning.de nachgelesen werden.

30.10.2017

Begegnung von Lehrkräften im Zeichen des Weimarer Dreiecks

Das Weimarer Dreieck hat sich zum Ziel gesetzt, die französisch-polnisch-deutschen Beziehungen zu stärken und zu vertiefen. In der Zeit vom 26. bis 28.10.2017 tagten unter diesem Motto Lehrkräfte aus Polen, Frankreich und Niedersachsen in Bad Nenndorf. Im Rahmen eines eTwinning Seminars haben sich 23 Lehrkräfte aus den genannten Ländern getroffen, um gemeinsam europäische Projekte für die Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 16 Jahren in ihren Schulen zu erarbeiten. In einer angenehmen und sehr konzentrierten Arbeitsatmosphäre wurden die Lehrkräfte zunächst in die Möglichkeiten des eTwinning Programms eingeführt und hatten dann die Gelegenheit, bi- oder auch trinationale Projekte zu planen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Samstagnachmittag mit einem konkreten und detaillierten Arbeitsplan nach Hause gefahren. Nun geht es um die Umsetzung mit den Schülerinnen und Schülern in den jeweiligen Schulen. Dafür wünschen wir allen viel Erfolg!

Auf dem Bild sind die teilnehmenden des eTwinning-Seminars in Bad Nenndorf zu sehen.  
Teilnehmende des eTwinning-Seminars 2017 in Bad Nenndorf

25.10.2017

EU will Budget für Bildungsprogramm Erasmus+ 2018 um 200 Mio. Euro aufstocken

Die Mittel für das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ werden 2018 voraussichtlich um mehr als 200 Mio. Euro aufgestockt. Damit würde sich das Budget um 8 Prozent gegenüber 2017 erhöhen, insgesamt könnten dann 2018 für Erasmus+ 2,7 Mrd. Euro bereitstehen. Die Europäische Kommission hat die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2018 für Erasmus+, das Programm der Europäischen Union für Mobilität und Kooperation in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, veröffentlicht.

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31.08.2017

Fortbildung für Deutschlehrkräfte aus dem Ausland:

Ein gelungener Sommerkurs für Lehrkräfte aus 5 Ländern!

Vom 20.08. bis zum 31.08.2017 haben 22 Deutsch-Lehrkräfte aus niedersächsischen Partnerregionen und aus Regionen, die Kooperationsvereinbarungen mit dem Niedersächsischen Kultusministerium geschlossen haben, an einem Fortbildungskurs in Hannover teilgenommen. Dabei waren Lehrinnen und Lehrer aus Spanien, Frankreich, Niederlande, Polen (Niederschlesien, Großpolen) und aus Russland (Perm, Tjumen). In den anderthalb Wochen haben die Lehrkräfte mit niedersächsischen Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Themen (z.B. spielerische Wortschatzarbeit, Kreatives Schreiben, Filmbildung) gearbeitet und auch an zwei Tagen am Unterricht in unterschiedlichen Schulformen teilgenommen.

Seit über 15 Jahren führt das Niedersächsische Landesinstitut für Qualitätsentwicklung (NLQ) im Auftrage des Kultusministeriums diese sogenannten Sommerkurse durch. Neben der Fortbildung in Sprachpraxis und Landeskunde hat dieser Kurs auch zum Ziel, die Teilnehmerinnen/Teilnehmer für Schul- und Projektpartnerschaften mit niedersächsischen Schulen zu gewinnen.

Am 30.08.17 hat Frau Ministerin mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Abschlussgespräch geführt. Es wurden zahlreiche sehr positive Rückmeldungen formuliert, besonders die Teilnahme am Unterricht war für die Lehrkräfte ein besonderer Gewinn. Frau Ministerin hat alle um die weitere Pflege der deutschen Sprache und des Kontakts nach Hannover gebeten und eine gute Heimreise gewünscht.




 
Lehrkräfte aus dem Sommerkurs
31.08.2017

Fortbildung für Deutschlehrkräfte aus dem Ausland:

Ein gelungener Sommerkurs für Lehrkräfte aus 5 Ländern!

Vom 20.08. bis zum 31.08.2017 haben 22 Deutsch-Lehrkräfte aus niedersächsischen Partnerregionen und aus Regionen, die Kooperationsvereinbarungen mit dem Niedersächsischen Kultusministerium geschlossen haben, an einem Fortbildungskurs in Hannover teilgenommen. Dabei waren Lehrinnen und Lehrer aus Spanien, Frankreich, Niederlande, Polen (Niederschlesien, Großpolen) und aus Russland (Perm, Tjumen). In den anderthalb Wochen haben die Lehrkräfte mit niedersächsischen Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Themen (z.B. spielerische Wortschatzarbeit, Kreatives Schreiben, Filmbildung) gearbeitet und auch an zwei Tagen am Unterricht in unterschiedlichen Schulformen teilgenommen.

Seit über 15 Jahren führt das Niedersächsische Landesinstitut für Qualitätsentwicklung (NLQ) im Auftrage des Kultusministeriums diese sogenannten Sommerkurse durch. Neben der Fortbildung in Sprachpraxis und Landeskunde hat dieser Kurs auch zum Ziel, die Teilnehmerinnen/Teilnehmer für Schul- und Projektpartnerschaften mit niedersächsischen Schulen zu gewinnen.

Am 30.08.17 hat Frau Ministerin mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Abschlussgespräch geführt. Es wurden zahlreiche sehr positive Rückmeldungen formuliert, besonders die Teilnahme am Unterricht war für die Lehrkräfte ein besonderer Gewinn. Frau Ministerin hat alle um die weitere Pflege der deutschen Sprache und des Kontakts nach Hannover gebeten und eine gute Heimreise gewünscht.



Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Andreas Markurth

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