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Neues Material für Lehrkräfte vorgestellt: Land und Bundesagentur für Arbeit stärken Berufliche Orientierung für Abiturientinnen und Abiturienten


Mit einem neuen Materialband erhalten Lehrkräfte an Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Gymnasien Tipps und Anregungen für berufsorientierenden Unterricht. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten sollen damit noch besser bei der Berufs- oder Studienwahl unterstützt werden. Das entsprechende Handbuch „Berufliche Orientierung wirksam begleiten – Module für Gymnasien, Gesamtschulen und Berufliche Gymnasien in Niedersachsen“ ist am (heutigen) Donnerstag von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Bärbel Höltzen-Schoh, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit in der Leibnizschule in Hannover vorgestellt worden.

„Schülerinnen und Schüler sollen Berufsfelder kennenlernen und in der Folge eine klarere Vorstellung davon haben, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten, ob duale Ausbildung oder Studium. Ich betone in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass die duale Ausbildung auch für Abiturientinnen und Abiturienten eine attraktive Option ist“, erklärt dazu Kultusminister Tonne. Und weiter: „Daher freue ich mich, dass die vorliegende Arbeitshilfe auch das Thema Ausbildung sehr umfassend behandelt. Mein spezieller Dank gilt der Redaktionsgruppe bestehend aus Lehrkräften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen und des Niedersächsischen Kultusministeriums für die viele Arbeit. Sie haben ein richtig gutes Produkt erstellt und dafür gesorgt, dass die niedersächsische Perspektive in der Handreichung passgenau berücksichtigt wurde.“

Mit dem Materialband werden die Maßnahmen der Beruflichen Orientierung in Niedersachsen flankiert. Bereits im Jahr 2017 wurde mit dem „Musterkonzept mit Handreichungen; Berufs- und Studienorientierung“ ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Im Oktober 2018 wird zudem der neue Erlass „Berufliche Orientierung an allgemein bildenden

Schulen“ in Kraft treten. Insbesondere an den Gymnasien und in der gymnasialen Oberstufe wird die Berufliche Orientierung gestärkt. So erhält beispielsweise das Fach Politik – Wirtschaft im elften Jahrgang eine zusätzliche Stunde, die den Prozess der Beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler befördert.

Bärbel Höltzen-Schoh, Niedersachsen-Chefin der Bundesagentur für Arbeit, erklärt: „Abiturientinnen und Abiturienten steht eine kaum überschaubare Anzahl möglicher Wege in den Beruf offen. Viele sehen in einem Studium den Königsweg, aber ebenso gut kann eine Ausbildung der Einstieg in ein erfülltes Berufsleben sein. Wesentliches Ziel Beruflicher Orientierung ist, dass Jugendliche sich über ihre Wünsche und Stärken klar werden und Entscheidungen treffen können, die dazu passen. Dabei bieten die Berufsberatung der Arbeitsagentur und die Schule praktische und methodische Unterstützung. Sie liefern Schülerinnen und Schülern außerdem Informationen über die Ausbildungsberufe und Studiengänge und über die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem vorliegenden Handbuch wollen wir die Berufliche Orientierung gemeinsam begleiten, wir stimmen die Angebote von Berufsberatung und Schule noch besser aufeinander ab und tragen so zu einer Etablierung kontinuierlicher Beruflicher Orientierung an allen Schulen bei.“


Die im Handbuch enthaltenen Module wurden im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) für die bundesweite Nutzung an den Schulen erstellt und in einem weiteren Prozess den landesspezifischen Besonderheiten und Bedarfen angepasst.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne  
Artikel-Informationen

06.09.2018

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 05 11/1 20-71 48
Fax: 05 11/1 20-74 51

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