Nds. Kultusministerium klar

Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen

NEU

Arbeitspapier BO-Musterkonzept

Nach Anregung durch das Bündnis Duale Berufsausbildung ist für die allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen durch eine eigens einberufene Kommission aus Lehrkräften verschiedener Schulformen ein Arbeitspapier zur Berufs- und Studienorientierung entwickelt worden.

Dieses Arbeitspapier, zunächst als Musterkonzept bezeichnet, gibt den Schulen Anregungen für die Gestaltung eines schuleigenen Konzeptes für die Berufs- und Studienorientierung.

Mit diesem Arbeitspapier ermöglichen wir bis zum 03.11.2016 eine Konsultationsphase in deren Rahmen Sie sich bis zum 15.10.2016 in einer schriftlichen Stellungnahme äußern können. Diese Stellungnahme richten Sie bitte per Mail im Referat 24 des Niedersächsischen Kultusministeriums an folgende Mailadresse: petra.peter@mk.niedersachsen.de .

Die Rückmeldungen aus Ihrer Stellungnahme werden durch die Kommission eingearbeitet oder begründet abgelehnt. Anschließend wird das Konzept eine weitere hausinterne Mitzeichnung durchlaufen, bevor es den Schulen zur Verfügung gestellt werden kann.

Nach der Freigabe des Konzeptes wird der bestehende Erlass zur Berufsorientierung überarbeitet und voraussichtlich zum 1.8.2017 in Kraft gesetzt werden.


Übergang von der Schule in den Beruf

Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine große Schwierigkeit dar. An dieser wichtigen Nahtstelle in den Berufsbiografien der Jugendlichen ist Unterstützung erforderlich, damit möglichst alle zur Teilhabe am Berufs- und Arbeitsleben befähigt werden.

Deshalb steht die Steigerung der Ausbildungsfähigkeit und Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Fokus der Landesregierung.

Es ist Aufgabe der Schulen, gemäß ihrem schulformspezifischen Bildungsauftrag mit Unterstützung durch Kammern, Wirtschaft, Betriebe, die Bundesagentur für Arbeit und andere außerschulische Partner zielgerichtete Berufsorientierungsmaßnahmen durchzuführen. Dabei erarbeiten sie ein fächerübergreifendes Konzept zur Berufs- und Studienorientierung.

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Ausbildungsfähigkeit durch frühzeitige praxisbezogene und systematische Berufsorientierung zu sichern und die Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken, um damit dem ansteigenden Fachkräftemangel zu begegnen.

Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und beruflichen Bildung an Praxistagen sind u.a.

  • Schülerbetriebspraktika
  • Betriebserkundungen
  • Unterricht in Kooperation mit berufsbildenden Schulen
  • berufspraktische Projekte
  • Schülerfirmen
  • praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts.

Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagenturen, den berufsbildenden Schulen und den Betrieben hat einen besonderen Stellenwert im Prozess der erfolgreichen Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf.

Einzelheiten regelt der geltende Erlass zur Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen (siehe nebenstehende pdf-Datei).


Artikel-Informationen

Nds. Kultusministerium
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 0511 / 120 7193
Fax: 0511 / 120 7450

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln