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Kultusminister schreibt an alle Förderschulen

Busemann: „Umbenennung ist ein Signal zum pädagogischen Aufbruch“

"Die Umbenennung der bisherigen Sonderschulen in Förderschulen ist ein Signal zu einem Aufbruch in der pädagogischen Arbeit. Das Kindeswohl ist der Maßstab unserer bildungs- und schulpolitischen Entscheidungen. Niemand darf zurückbleiben, keiner darf verloren gehen.", betont der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann in einem Schreiben, das heute (05.05.2004) allen Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Elternvertretungen der Förderschulen im Land zugestellt wurde.

Im Rahmen der Änderung des Schulgesetzes hatte der Niedersächsische Landtag am 28.April 2004 beschlossen, die Bezeichnung der Schulform dem gewandelten Verständnis von sonderpädagogischer Förderung anzupassen. "Wir wollen einen neuen Namen, ohne Altlasten. Wir wollen vor allem einen Namen, der etwas über das veränderte Profil und über das Konzept der Schule aussagt, die wir für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichstem sonderpädagogischem Förderbedarf vorhalten", so Busemann. Schon in Kürze werde ein umfangreicher Erlass zur sonderpädagogischen Förderung veröffentlicht. Erstmals in der Geschichte des Landes Niedersachsen sei dann die Grundlage für eine kindbezogene, zeitgemäße und zukunftsorientierte sonderpädagogische Förderung in allen zehn verschiedenen Formen der Förderschulen gegeben. "Den Worten folgen Taten", hebt Busemann hervor.

"Ich weiß um das Engagement vieler in den Förderschulen tätigen Lehrerinnen und Lehrer sowie der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bin zuversichtlich, dass mit neuem Namen und mit neuem Konzept die Qualität der sonderpädagogischen Förderung nicht nur gesichert sondern auch weiter entwickelt werden kann", so Busemann abschließend.

Als Anlage ist der Brief des Kultusministers im Wortlaut beigefügt!

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