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Heiligenstadt stellt Kultus-Etat vor – „Zukunftsoffensive Bildung“ im Mittelpunkt

Heiligenstadt stellt Kultus-Etat vor - „Zukunftsoffensive Bildung" im Mittelpunkt

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat am heutigen Freitag den Haushaltsplanentwurf 2014 in den Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtages eingebracht. Der Etat des
Kultusministeriums wird auch im kommenden Jahr wieder der größte Einzeletat eines Ressorts mit 5,265 Milliarden Euro im Landeshaushalt sein. Er erreicht einen Anteil am Gesamtetat von 19,01 Prozent gegenüber dem Wert für 2013 mit 18,4 Prozent, wie die Ministerin erläuterte.

Zusätzliche Mittel in Höhe von 105 Millionen Euro werden zur Umsetzung der „Zukunftsoffensive Bildung" im Zeitraum der mittelfristigen Finanzplanung 2014-2017 im Kultus-Etat eingestellt. „Damit macht die Landesregierung klar: Bildung hat für uns oberste Priorität", so Heiligenstadt. Insgesamt würden 420 Millionen Euro bis 2017 im Kultushaushalt bewegt, um in den Ausbau des Ganztages zu investieren, die frühkindliche Bildung und Betreuung zu fördern, die Inklusion an Niedersachsens Schulen umzusetzen, die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte auszubauen und die duale Ausbildung als Erfolgsmodell zu fördern.

Für den qualitativen und quantitativen Ausbau der Ganztagsschulen werden bis 2017 zusammen rund 260 Millionen Euro umgeschichtet: 2014 23 Millionen Euro, 2015 62 Millionen Euro, 2016 78 Millionen Euro und 2017 96,2 Millionen Euro. Frühkindliche Bildung und Betreuung werden im gleichen Zeitraum mit 79, 2 Millionen Euro zusätzlich gefördert. Die Qualitätsverbesserungen im Bildungsbereich werden im kommenden Jahr mit 15 Millionen Euro und im Zeitraum der Mittelfristigen Finanzplanung mit insgesamt 82,8 Millionen Euro veranschlagt.

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Rede Ministerin Heiligenstadt Einbringung Etat 2014 als PDF

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