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Umweltschule in Europa

Umweltschule in Europa (Eco Schools) ist ein internationales Programm, das 1990 ausgehend von einer dänischen Initiative gegründet wurde, um Kindern und Jugendlichen mehr Mitspracherechte bei der Gestaltung ihrer Schulumwelt zu ermöglichen. Es handelt sich um eine jährliche bzw. zweijährliche Ausschreibung - verbunden mit einer Auszeichnung.

Im Jahr 2004 haben sich über 9000 Schulen aus 27 Ländern an dem Programm beteiligt. In Deutschland führen derzeit neben Niedersachsen weitere zehn Bundesländer die Ausschreibung durch. Träger ist die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (DGU). In Niedersachsen haben sich im Ausschreibungszeitraum 2003/2004 über 260 Schulen aller Schulformen beteiligt.

Im Verlauf des Projektzeitraumes soll in der Schule ein Konzept für mehr Umweltverträglichkeit mit mindestens zwei Handlungsbereichen umgesetzt werden. Handlungsbereiche sind  u. a.: Reduzierung von Umweltbelastungen, Verbesserung des Schulalltags, Erhöhung der Artenvielfalt, Sparsamerer Umgang mit Ressourcen, Beiträge zur globalen Gerechtigkeit.

Am Ende des Projektzeitraumes muss eine Dokumentation eingereicht werden. Damit kann sich die Schule um die Auszeichnung "Umweltschule in Europa" bewerben. Ein Gutachterteam stellt fest, ob die selbst gesetzten Ziele erreicht und die Teilnahmekriterien beachtet wurden. Dann erhält die Schule eine Flagge und eine Urkunde und ist berechtigt, den Titel "Umweltschule in Europa" zu führen, bezogen auf den Teilnahmezeitraum. Eine weitere Beteiligung mit neuen Zielen ist möglich und erwünscht. Viele der beteiligten Schulen haben inzwischen ihre Umweltprojekte als dauerhafte Bausteine im Schulprogramm verankert.

In Niedersachsen unterstützen die Umweltberatungslehrkräfte der Landesschulbehörde sowie Koordinationsteams die "Umweltschulen". Sie organisieren den regelmäßigen Erfahrungsaustausch, Fortbildungsveranstaltungen und geben Hinweise auf interessante Materialien, Projekte und Sponsoring-Möglichkeiten.

Die jährliche Ausschreibung wird jeweils im Frühjahr herausgegeben.

Umweltberatungslehrkräfte der Landesschulbehörde

Abteilung Braunschweig, Dez. 1, Reimund Wunderlich, Tel.: 0531-484-3391,
E-Mail: reimund.wunderlich@lschb-bs.niedersachsen.de

Abteilung Hannover, Dez. 1, Ursula von der Heyde, Tel.: 0511-106-2478,
E-Mail: ursula-von-der.heyde@lschb-h.niedersachsen.de

Abteilung  Lüneburg, Dez. 1, Jörg Utermöhlen, Tel.: 04131-15-2784,
E-Mail: joerg.utermoehlen@lschb-lg.niedersachsen.de

Abteilung Osnabrück, Außenstelle Oldenburg, Jürgen Drieling,
E-Mail: juergen.drieling@lschb-os.niedersachsen.de 

 

 

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