|
Das niedersächsische Kultusministerium entwickelt und verwirklicht zusammen mit dem LandesSportBund Niedersachsen (LSB) den Aktionsplan "Lernen braucht Bewegung – Niedersachsen setzt Akzente". Dafür stellt die Niedersächsische Landesregierung jährlich zusätzlich 500.000 Euro für Bewegungs- und Gesundheitserziehung im Schulwesen bereit. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei dem Aktionsprogramm zur Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen zu. Ziel ist es, gemeinsam dem Bewegungsmangel im Kindes- und Jugendalter entgegen zu wirken.
Mittlerweile gibt es zehn abgestimmte Ansatzpunkte für Bewegungsförderung. Neben der Sicherung und Ausweitung des bewährten Programms zur Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen enthält der Aktionsplan unter anderem die Einrichtung lokaler Qualitätszirkel zur Förderung von Bewegung, Spiel, und Sport in Schule und Verein, aber auch neue Initiativen wie den "Aktionstag Bewegte Kinder – Schlaue Köpfe", den Pierre-de-Coubertin-Schulpreis, die Broschüre ‚Das chronisch kranke Kind im Sport in Schule und Verein’ und das Projekt ‚Bewegter Kindergarten'.
"Besonders freue ich mich über die vielen Bewerbungen der Schulen für das Zertifikat ‚ Sportfreundliche Schule’. Es ist beeindruckend, welche Vielfalt an Angeboten für mehr Spiel, Sport, und Spaß an Bewegung damit verbunden ist", sagte die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am 4. Juli 2008 beim Tag der Niedersachsen in Winsen/Luhe. Dort überreichte sie dem Luhe-Gymnasium Urkunde und Plakette, die diese Schule nun als eine ‚Sportfreundliche Schule’ ausweisen.
"Von besonderer Bedeutung ist auch die aktuelle Erweiterung des Maßnahmenkatalogs. Nun wird im Rahmen unseres Aktionsplans auch das Schwimmenlernen im Grundschulalter besonders gefördert, " erläuterte die Ministerin.
"Denn für alle unsere Sozialsysteme ist es insgesamt ein Sprengsatz, wenn immer mehr Kinder und Jugendliche unter Bewegungsmangel, Adipositas und den entsprechenden Folgeerkrankungen leiden. Dem wollen wir mit einem ganzen Paket an unterschiedlichen Maßnahmen zur Bewegungs- und Gesundheitserziehung in Schulen und deren Umfeld nachhaltig entgegenwirken, " versichert Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann.
|