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In jedem ehemaligen Regierungsbezirk wurde in zwei Fortbildungsregionen je ein Qualitätsnetzwerk mit bis zu acht Schulen unterschiedlicher Schulformen eingerichtet. Die Qualitätsnetzwerke dienten der Erprobung einer systemisch verankerten Qualitätsentwicklung und -sicherung.
Dazu gehörten:
- Die Orientierung der Schul- und Schulprogrammentwicklung an Qualitätsbereichen
- Vverschiedene Verfahren interner Evaluation
- Systematische externe Evaluation
- Rechenschaftslegung auf allen Systemebenen
- Die Institutionalisierung der Schulentwicklungsberatung .
Die Qualitätsnetzwerke sollten den beteiligten Schulen Orientierungshilfe für ihr pädagogisches Handeln und ihre qualitative Weiterentwicklung ermöglichen. Mit der bewussten Übernahme der Qualitätsverantwortung durch die Einzelschule bot das auf drei Jahre für den Zeitraum von 02/2002 - 02/2005 begrenzte Projekt den Partnern direkte Beobachtungs- und Fortbildungsgelegenheiten. Zugleich konnten die Unterstützungssysteme und Schulbehörden aus dem Prozess der Netzwerkarbeit lernen. Die niedersächsische Schulöffentlichkeit gewann darüber hinaus Maßstäbe, Planungs- und Steuerungsinstrumente für eine qualitative Schulentwicklung.
Die Steuerung des Gesamtprojekts lag im Kultusministerium.
Im Februar 2002 haben die Netzwerke mit einer Schulungs- und Einweisungsphase ihre Arbeit aufgenommen. Zugleich haben alle beteiligten Schulen eine PädagogischeEntwicklungsBilanz als standardisierte Bestandsaufnahme durchgeführt. Die 61 beteiligten Schulen arbeiteten im Projektverlauf an den Entwicklungsschwerpunkten, die sich aus den Ergebnissen für ihre Schule ableiten ließen. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei für alle Schulen auf dem Qualitätsbereich zwei des Orientierungsrahmens Schulqualität in Niedersachsen: "Lernkultur – Qualität der Lehr- und Lernprozesse".
Näheres zum Gesamtprojekt erfahren Sie unter: www.nibis.de/nibis.phtml?menid=2014
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