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Die Politische Bildung will
- informieren über Bedingungen, Interessen und Normen in Politik und Gesellschaft
- befähigen für demokratische Verhaltensweisen und zum Handeln im Sinne politischer und gesellschaftlicher Einflussnahme
- hinführen zur Akzeptanz demokratischer Grundwerte, zur Toleranz, zum Einsatz für die Menschenwürde, Menschenrechte, zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und sozialer Gerechtigkeit.
Die Politische Bildung in staatlichem Auftrag erfolgt überparteilich.
In Niedersachsen wir die Politische Bildung sowohl von staatlichen Einrichtungen (vor allem Schulen) wie von freien Trägern durchgeführt. Zu den freien Trägern gehören u. a. Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen, Jugendverbände, Volkshochschulen und Bildungsstätten.
Die Politische Bildung richtet sich an alle Zielgruppen. Allerdings bestehen auch besondere Angebote für spezielle Zielgruppen wie Jugendliche, Migrantinnen und Migranten, Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer usw.
Zu den vielfältigen Angeboten der politischen Bildung gehören beispielsweise Kampagnen, Seminare, Publikationen, Internetangebote.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Politische Bildung in Niedersachsen auf die Erinnerungsarbeit an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Dabei kommt der "Stiftung niedersächsische Gedenkstätten" eine besondere Bedeutung zu.
Zur Koordination der Politischen Bildung mit der Zielgruppe "Junge Menschen" hat das Niedersächsische Kultusministerium die Stelle eines Koordinators eingerichtet. Der Koordinator hat die Aufgabe die verschiedenen Angebote zu verknüpfen und Interessierte Multiplikatoren zu beraten. Die Aufgabe des Koordinators wird wahrgenommen im Kultusministerium wahrgenommen von
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