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Im Jahr 2011 werden mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler die niedersächsischen allgemein bildenden Schulen verlassen - das ist rund ein Fünftel mehr als in den Jahren zuvor. Grund dafür ist der so genannte "doppelte Abiturjahrgang": Wie alle Bundesländer verkürzt auch Niedersachsen die Schulzeit bis zum Abitur auf zwölf Schuljahre. 2011 schließen dann zum Ende dieses Umstellungsprozesses zwei Schülerjahrgänge gleichzeitig die gymnasiale Oberstufe der Gymnasien und der nach Schulzweigen gegliederten Kooperativen Gesamtschulen mit der Abiturprüfung ab: Der erste Schülerjahrgang, der nach zwölf, und der landesweit letzte, der nach 13 Schuljahren Abitur macht.
Etwa die Hälfte der insgesamt mehr als 100.000 Jugendlichen werden dann die allgemeine Hochschulreife erworben haben. Neben diesen Abiturientinnen und Abiturienten müssen sich aber auch alle Absolventinnen und Absolventen der Haupt-, Real- und Förderschulen sowie Gesamtschulen für einen weiteren Weg in Schule, Ausbildung oder Hochschule entscheiden.
Niedersachsen hat frühzeitig gehandelt und an einem "Runden Tisch Doppelabitur 2011" alle Anstrengungen gebündelt, um in den Jahren 2011 und 2012 für Schulabsolventinnen und -absolventen unabhängig von der Schulform genügend Studien- und Ausbildungsplätze anbieten zu können. Die Ergebnisse sind im "Niedersächsischen Aktionsplan zur Verbesserung von Studien- und Ausbildungschancen 2011 und 2012" zusammengefasst. Dieser berücksichtigt die Perspektiven der Abiturientinnen und Abiturienten sowie der Absolventinnen und Absolventen mit anderen schulischen Abschlüssen.
Einen Überblick über die Ergebnisse gibt die Broschüre "Meine Chance 2011 - Perspektiven für Ausbildung und Studium". Sie spiegelt Chancen und Perspektiven für die Schülerinnen und Schüler wider, indem sie eine Übersicht über die Inhalte des Aktionsplans zur Verbesserung von Studien- und Ausbildungschancen bietet. Hier sind alle Anstrengungen der Landesregierung, der ausbildenden Wirtschaft und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit zusammengefasst.
Alle Schulen erhalten die Broschüre zugeschickt.
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