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HANNOVER. Zum Abschluss einer zweitägigen Fachtagung unterzeichneten Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und Jean-Paul de Gaudemar, Leiter der Académie d`Aix-Marseille, am Freitag einen Kooperationsvertrag über die Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung. "Die enge Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland ist der Motor der europäischen Entwicklung. Mit der jetzt beschlossenen Kooperation in der beruflichen Bildung werden wir die Internationalisierung bei unseren Berufsanfängern mit unserem französischen Partner weiter ausbauen", sagte Heister-Neumann.
Der Vertrag ist Grundlage für das Arbeitsprogramm der nächsten zwei Jahre. Neben den klassischen Schüleraustauschprogrammen liegt der Schwerpunkt auf Projekten im Bereich der beruflichen Bildung und Ausbildung. So sollen zum Beispiel Austauschprogramme die Zusammenarbeit bei Handwerksbetrieben erleichtern, und die Kooperation bei gewerblichen Betrieben soll erweitert werden. Auch die Qualifizierung und Weiterbildung von Lehrkräften wird weiter ausgebaut werden. "Internationalisierung eröffnet Chancen für unsere Nachwuchskräfte. Auslandserfahrung und eine hochwertige berufliche Qualifizierung wird in allen beruflichen Bereichen immer wichtiger werden. Mit unserem dualen System sind wir im internationalen Vergleich gut positioniert. Durch Kooperationen mit anderen Ländern können beide Seiten profitieren", sagte Heister-Neumann.
Dies war auch Ergebnis der zweitägigen Fachtagung "Lernortverlagerung ins Ausland – eine Zukunftsperspektive", bei der internationale Experten die europäischen Entwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung diskutiert hatten.
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