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Turnusmäßig alle drei Jahre findet die didacta, die größte Bildungsmesse Europas, in Hannover statt, 2009 vom 10. – 14. Februar. Auch 2009 bot die didacta eine hervorragende Gelegenheit für alle niedersächsischen Lehrkräfte, sich über Neuigkeiten im Bildungswesen zu informieren und auszutauschen.
Das Niedersächsische Kultusministerium war mit einem eigenen Stand in der Halle 16 (Stand E 32) vertreten, der als "Sonderschau: Eigenverantwortlichkeit in der Schule" lief und auf dem alle allgemein bildenden Schulformen durch jeweils eine Schule vertreten waren. Außerdem präsentierten sich dort drei berufsbildende Schulen, das NiLS, das Institut für Frühkindliche Bildung Osnabrück, die Akademie für Leseförderung zusammen mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis sowie aus dem Kultusministerium die Bereiche "Bewegung", "Kindertagesstätten" und "Ganztagsschulen - am Beispiel der Stadt Celle".
Auf dem MK-Stand waren Ansprechpartner für folgende Themen zu finden:
- jahrgangsübergreifende Eingangsstufe
- individuelle Lernentwicklung
- Ganztagsschulen
- Regionales Integrationskonzept
- Förderkonzept Sprachen
- SEIS, Projektschule in Bildungsregion
- Schulsozialarbeit
- Hochbegabtenförderung
- Gewaltprävention
- Doppelqualifikation im Haupt- und Realschulzweig durch Berufsausbildung im Ausbildungsverbund BBS - KGS
- Schülerfirmen
- Bilingualer Unterricht
- Bläser- und Chorklassen
- Sportförderung
- Latein ab Klasse 5
- Qualitätsmanagement im BBS-Bereich
- Steuerungszyklus fokussiert auf Unterricht
- Steuerung durch Kennzahlen
- Berufseinstiegsschule
- Unterrichtsentwicklung durch kollegiale Beratung
- Berufsvorbereitung durch Sozialtraining
- Projektunterricht imFachgymnasium Wirtschaft/ in der Berufsschule
- Qualitätssicherung
- Projektunterricht Frühkindliche Erziehung
- Berufliche handlungssituation/Robotino
- Kindertagesstätten/Orientierungsplan
- Bewegungserziehung
- Leseförderung
u. v. a.
"Forum Unterrichtspraxis" in Halle 16, Stand E20 Schulische Reformen brauchen gute schulpädagogische Konzepte und neue Ideen der Unterrichtsgestaltung, damit sie gelingen. Das "Forum Unterrichtspraxis" ist auf der didacta die Plattform, auf der innovative Projekte der Schulpraxis vorgestellt und neue methodische wie didaktische Ansätze zur Förderung von Lernprozessen diskutiert und weiterentwickelt werden sollen. Veranstaltet wurde dieses "Best-Practice"-Forum im Ausstellungsbereich Schule/Hochschule vom Niedersächsischen Kultusministerium und dem Schulbuchverlegerverband VdS Bildungsmedien. Die rund 30 Vorträge, Präsentationen und Podiumsrunden gaben Pädagogen aus allen Schularten Anregungen für die eigene Unterrichtsgestaltung und die Gelegenheit, mit Kollegen und Fachleuten die Realisierungsmöglichkeiten neuer Konzepte und Modellprojekte für die eigene Bildungspraxis zu diskutieren.
Schwerpunktthemen des diesjährigen "Forum Unterrichtspraxis" waren die flexible Eingangsstufe der Grundschule, die Frage, wie Kinder individuell im Schulalltag gefördert werden können und die Frage, wie das kooperative Lernen in heterogenen Klassen gelingen kann. Ferner ging es auf diesem Forum um die Frage, wie die Ergebnisse der externen wie internen Schulevaluation im Schulalltag umgesetzt werden können und was die eigenverantwortliche Schule leisten kann. Abgerundet wurde das Forum durch verschiedene Podiumsdiskussionen z. B. zum Thema "Zentrale Prüfungen" und zur "Gewaltprävention in der Schule" - mit vielen Bezügen zur Praxis.
Das Programm ist unter der Adresse www.vds-bildungsmedien.de/veranstaltungen/forum-unterrichtspraxis/ auch im Internet zu finden.
Unterrichtsbefreiung Zum Besuch der didacta 2009 konnten Lehrkräfte von der Möglichkeit des flexiblen Unterrichtseinsatzes gemäß § 4 Absatz 2 Satz 2 der Verordnung über die Arbeitszeit der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen (Unterschreiten der Unterrichtsverpflichtung aus anderen als dienstlichen Gründen) Gebrauch machen.
Soweit die didacta 2009 Veranstaltungen wie Foren, Vorträge oder Podiumsdiskussionen anbot, die für Schulen von besonderer Bedeutung sind, bestand die Möglichkeit einer Beurlaubung gemäß § 2 Nr. 1 Niedersächsische Sonderurlaubsverordnung. Danach konnte Urlaub unter Weitergewährung der Bezüge erteilt werden für die Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen sowie an beruflichen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, wenn die Teilnahme für die dienstliche Tätigkeit von Nutzen ist und dienstliche Gründe, wie z. B. die Unterrichtsversorgung, nicht entgegenstehen. Über die Anträge entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
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